> > > Adolphe Adam: La Filleule des fées: Queensland Symphony Orchestra, Andrew Mogrelia
Sonntag, 29. Mai 2022

Adolphe Adam: La Filleule des fées - Queensland Symphony Orchestra, Andrew Mogrelia

Leichte Kost mit Tiefgang


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Die Ballettmusik 'La Filleule des Sees' von Adolphe Adam.

Der früh verstorbene Adolphe Adam ist heutzutage den meisten nur noch als Komponist des Ballettklassikers 'Giselle' bekannt. Auch der 'Narrhallamarsch' aus seiner Oper 'Le Brasseur de Preston' dürfte nicht nur Karnevalsfreunden bekannt sein. Seine übrigen Werke gerieten in Vergessenheit. Von seinen zahlreichen Opern ist allenfalls noch die berühmte Tenorarie 'Mes amis, écoutez l'histoire' aus der Oper 'Le Postillon de Lonjumeau' im Gedächtnis. Dabei komponierte neben zahlreichen Instrumentalwerken 53 Opern und Ballette. Vor diesem Hintergrund ist es zu begrüßen, dass Andrew Mogrelia und sein Queensland Symphony Orchestra sich der Ballettmusik 'La Filleule des Fees' angenommen haben. Sie wurde 1849 in Paris uraufgeführt.

Die vorliegende Aufnahme stammt aus dem Jahre 1996. Sie ist akustisch und interpretatorisch untadelig. Ballettmusik ist jedoch nicht zum reinen Hören, sondern zum Sehen da. Andrew Mogrelia lässt diese Einschränkung vergessen, er ist ja so etwas wie ein Ballettspezialist und sorgt mit einem untrüglichen Gefühl für das Impulsive, Drängende, Brisante, Innige und Dramatische dieser Musik dafür, dass der Ariadnefaden quer durch diese Musik in ständiger Spannung bleibt. 

‚Leicht verständlich und unterhaltsam‘

Die Streicher und die Bläser musizieren ausgewogen und überzeugend, sodass man diese Musik auch ohne tänzerische Umsetzung genießen kann. Dank des Booklets, das eine genaue Inhaltsangabe liefert, kann man dem Feenmärchen gut folgen. ‚Mein einziges Ziel ist es, Musik zu schreiben, die klar ist, leicht verständlich und unterhaltsam für das Publikum‘, diese Forderung, die Adolphe Adam an seine Werke stellte, wurde von Andrew Mogrelia interpretatorisch rückstandslos erfühlt. Die filigrane Melodieführung und die üppige, aber dennoch transparente Orchestrierung machen dieses Ballett zu einem lebendigen musikalischen Beispiel für den romantischen Zeitgeist. Nicht nur für Ballettfreunde dürfte diese Aufnahme ein Gewinn sein.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:





Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Adolphe Adam: La Filleule des fées: Queensland Symphony Orchestra, Andrew Mogrelia

Label:
Anzahl Medien:
Naxos
1
Medium:
EAN:

CD
747313430277


Cover vergössern

Adam, Adolphe Charles


Cover vergössern

Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Naxos:

  • Zur Kritik... Janusköpfig: Nicholas Rimmer präsentiert auf einem Clementi-Hammerflügel unbekannten Clementi. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Konzentriert: Das Streichquartettschaffen von Krzysztof Penderecki ist keine leichte Kost. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Dreiecksbeziehung im Belcantoreich : Die Festspiele 'Rossini in Wildbad' begeben sich auf die Spuren der italienischen Phase von Giacomo Meyerbeer und präsentieren seine Oper 'Romilda e Costanza' als CD-Premiere. Weiter...
    (Karin Coper, )
blättern

Alle Kritiken von Naxos...

Weitere CD-Besprechungen von Michael Pitz-Grewenig:

  • Zur Kritik... Kunst als Erfahrungssuche an den Grenzen: Der Schweizer Komponist René Wohlhauser, der auch Gedicht verfasst, beschäftigt sich in seinen Kompositionen oft mit den existentiellen Fragen des Daseins. Weiter...
    (Michael Pitz-Grewenig, )
  • Zur Kritik... Konzentration und Anspruch: Neues von Carl Philipp Emanuel Bach. Weiter...
    (Michael Pitz-Grewenig, )
  • Zur Kritik... Meditative Kraft und Ruhe : Flache Moränenlandschaft, endloser Dünenstrand, Kiefernwaldgürtel, weiter Horizont, lichte Sommer – all das spiegelt sich auch in der vielfältigen Musik des Baltikums wieder. Weiter...
    (Michael Pitz-Grewenig, )
blättern

Alle Kritiken von Michael Pitz-Grewenig...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Liebesgrüße aus Windsor: The Queen's Six können es im leichten und populären Repertoire: Eine feine Platte, frische Arrangements – ein schöner Streifzug. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
  • Zur Kritik... Klassiker wiederaufgelegt: Ein konzertanter Livemitschnitt von Tschaikowskys 'Pique Dame' in idiomatischer Wiedergabe. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Sächsische Eigentümlichkeiten: Das Ensemble Polyharmonique und das Wrocław Baroque Orchestra mit der qualitätvollen Deutung einer Franz Xaver-Vesper von Johann David Heinichen und einem vernehmlichen Plädoyer für diesen Komponisten. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (5/2022) herunterladen (2400 KByte) Class aktuell (4/2021) herunterladen (7000 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

"Wir gehen auf eine Reise mit dem Publikum, eine Reise in ein phantastisches Land"
Das Klavierduo Silver-Garburg über Leben und Konzertieren im Hier und Heute und eine neue CD mit Werken von Johannes Brahms

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich