> > > Tschaikowsky, Peter: Nussknacker-Suite
Freitag, 18. Januar 2019

Tschaikowsky, Peter - Nussknacker-Suite

Tschaikowski im Quadrat


Label/Verlag: Pentatone Classics
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Quadrophonie mit Tschaikowski und Stockowski: ein klangbildlich herausragendes Remaster.

Der auch auf dem Gebiet der Tontechnik aktive Leopold Stokowski (1882–1977) hätte an diesem SACD-Remaster einer Quadraphonie-Aufnahme aus dem Jahr 1973 mit dem London Philharmonic Orchestra womöglich seine Freude gehabt. Denn sieht man von den im Forte grellen Blechbläsern und der leicht vernachlässigten Oboe ab, die es bei historischen Aufnahmen freilich häufig am schwersten hat, klingen 'Nussknacker-Suite' op. 71a, 'Capriccio italien und die Polonaise sowie der Walzer aus 'Eugen Onegin' klangtechnisch so brillant, als wären sie heute aufgenommen worden.

Stokowskis Dirgierstil gelangt somit vorbildlich zur Entfaltung. Nur ein Beispiel von vielen sind hier das bewusst ‚überstürzte‘ Tempo im Marsch und die auf lebendige Weise hinausgezögerte ‚Abrollfigur‘ in den Holzbläsern im Thema aus 'Der Tanz der Zuckerfee'. Die durch die Quadraphonie entstehende Klangbühne wirkt auf dieser Aufnahme besonders klar ausgestaltet, sodass sich, neben den jederzeit ‚süffigen‘ Streichern, vor allem Soli wie von Celesta und Harfen, im Raum klar verorten lassen.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Bisherige Kommentare zu diesem Artikel

  1. Kein Remastering
    Es handelt sich hierbei nicht um ein Remastering, sondern um die erste Veröffentlichung des originalen Quadro-Masters. Vielmehr waren die bisherigen STEREO-Ausgaben eine Art von "Remastering", denn die Aufnahme entstand (wie im Booklet auch erläutert wird) original als Vierkanal-Quadro-Aufnahme.

    Nutzer_PHJZYXD, 07.08.2018, 16:28 Uhr
    Registriert seit: 06.03.2015

  2. SACD-Reihe
    Auszug aus dem Booklet: "Beim Remastering der mehrkanaligen Bändern, von denen die meisten mindestens 30 Jahre im Archiv gelagert hatten, konnten die Toningenieure auf die Original Test- und Messbänder zurückgreifen und somit die ursprünglichen Prozesse auf den analogen Geräten replizieren."

    Berglinger, 08.08.2018, 10:43 Uhr
    Registriert seit: 04.12.2006

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Tschaikowsky, Peter: Nussknacker-Suite

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Pentatone Classics
1
11.03.2016
EAN:
827949022968

Cover vergössern

Tschaikowsky, Peter


Cover vergössern

Pentatone Classics

PentaTone wurde im Jahr 2001 von drei ehemaligen Leitenden Angestellten der Philips Classics zusammen mit Polyhymnia International (dem ehemaligen Philips Classics-Aufnahmezentrum) ins Leben gerufen.
Die Gründer von PentaTone sind überzeugt, dass der 5-Kanal Surround-Sound allmählich den heute noch gängigen Stereo-Sound ersetzen wird, vor allem weil er die Hörerfahrung immens bereichert. Die Einführung der Super Audio-CD (SA-CD) durch Sony und Philips hat es dem Hörer ermöglicht, sich den Konzertsaal direkt ins eigene Wohnzimmer zu holen. Die SA-CD hat im Vergleich zur CD eine weitaus höhere Speicherkapazität und sie kann 5-Kanal-Informationen in hoher Auflösung aufnehmen. Deshalb bietet die SA-CD einen hochwertigen Surround Sound.
Alle PentaTone-Aufnahmen erscheinen auf sog. hybriden SA-CDs, die zwei miteinander verbundene Schichten haben. Die erste enthält das normale CD-Signal, während auf der zweiten das Surround-Sound-Signal abliegt. Diese hybriden Tonträger können mit Stereo-Effekt auf jedem normalen CD-Spieler abgespielt werden. Um den Surround Sound-Effekt zu erzielen, benötigt man einen SA-CD-Spieler.
PentaTone baut seit einigen Jahren mit den hervorragenden Aufnahmen von Polyhymnia International einen neuen Klassikkatalog auf, der die berühmtesten Werke der Musikgeschichte enthält, interpretiert von absoluten Weltklasseinterpreten. So wurden Symphonie-Zyklen von Beethoven, Bruckner, Schostakowitsch und Schumann begonnen. Ein Brahms-Zyklus mit Marek Janowski am Pult des Pittsburgh Symphony Orchestra ist bereits erschienen. Sämtliche Werke für Violine und Orchester von Mozart wurden mit Julia Fischer aufgenommen, dem "Gramophone Artist of the Year 2007". In seiner kurzen Geschichte hat PentaTone bereits zahlreiche renommierte Preise gewonnen, darunter einen Grammy, einen Gramophone Award, einen Preis der deutschen Schallplattenkritik, zwei Echos, zwei Diapason d'Ors de l'année und einen CHOC de l'année.
Neben den Neuaufnahmen veröffentlicht PentaTone auch historische Surround Sound-Aufnahmen auf SA-CD. Dafür hat PentaTone sämtliche, zwischen 1970 und 1980 von Philips Classics im Quadrophonie-Verfahren entstandenen Aufnahmen für die Herausgabe auf SA-CD lizenziert. Auf diesen Einspielungen sind die legendären Philips Classics-Künstler jener Epoche zu hören. Mit dem heutigen SA-CD-System kommen diese spektakulären und hochwertigen 4-Kanal-Aufnahmen so zur Geltung, wie man es ursprünglich geplant hatte. Die Serie trägt den Titel "RQR" (Remastered Quadrophonic Recordings).


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Pentatone Classics:

  • Zur Kritik... Klangsinnlicher 'Sacre': Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester brillierten auf ihrer ersten gemeinsamen Einspielung mit Strawinskys 'Le sacre du printemps'. Weiter...
    (Dr. Dennis Roth, )
  • Zur Kritik... Eintönige Bad Guys: Das Thema singender Teufel und Bösewichter ist inhaltlich begrenzt, deshalb muss aber nicht alles gleich klingen – tut es hier aber. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Unbedingter Ausdruckswille: Strauss, der avantgardistische Revolutionär Weiter...
    (Michael Pitz-Grewenig, )
blättern

Alle Kritiken von Pentatone Classics...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Aron Sayed:

  • Zur Kritik... Sphärentragik: Eine luftig gespannte Mahler 6, die leider durch das schlechte Klangbild fast ruiniert wird. Weiter...
    (Dr. Aron Sayed, )
  • Zur Kritik... Der Mahler-Kreis: Abschied mit Mahler: Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker mit der a-Moll-Sinfonie Weiter...
    (Dr. Aron Sayed, )
  • Zur Kritik... 30 Jahre Naxos: Eine 30-CD-Box, die 30 Jahre Labelgeschichte dokumentiert. Hut ab! Weiter...
    (Dr. Aron Sayed, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Aron Sayed...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Spannender 'Macbeth' mit eklatanter Schwäche: Gäbe es in einer zentralen Partie keinen Totalausfall, müsste man diesen 'Macbeth' dringend empfehlen. So bleibt er ein Dokument für historisch Interessierte oder eingefleischte Fans einzelner Künstler. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Lebendige Musik: Rubén Dubrovsky interpretiert zusammen mit Andreas Scholl, dem Salzburger Bachchor und dem Bach Consort Wien Werke von Antonio Vivaldi aus seiner Zeit als künstlerischer Leiter in einem venezianischen Waisenhaus. Weiter...
    (Anneke Link, )
  • Zur Kritik... Nordisch: Wenn Sjaella die anderen Himmelsrichtungen mit der gleichen Verve und dem gleichen künstlerischen Temperament angeht, dann besteh Grund zur Vorfreude. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

Class aktuell (4/2018) herunterladen (2986 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (1/2019) herunterladen (2248 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Theodore Dubois: Violin Concerto in D minor - Allegro giocoso

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich