> > > Martin Christian Schultze: Trattamento dell'Harmonia: Ensemble Klingekunst
Montag, 8. August 2022

Martin Christian Schultze: Trattamento dell'Harmonia - Ensemble Klingekunst

Wenig bekannt


Label/Verlag: cpo
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Das Ensemble Klingekunst erweist sich als Pionier in der Erkundung der Musik Martin Christian Schultzes.

Von dem gebürtigen Berlin Martin Christian Schultze stammen sechs Sinfonien mit dem Titel ‚Trattamento dell’Harmonia‘, die 1733 in Paris gedruckt wurden, eine Art Studie in Polyrhythmik. Vom Konzept her keineswegs nur im italienischen Gusto, ist stilistisch die Musik eindeutig deutschen Landen verbunden, gelegentliche Nähe zu Johann Sebastian Bach gerade in der musikalischen Faktur ist unüberhörbar, wenn auch gerade die Tanzsätze von ganz anderer Charakteristik sind. Dargeboten werden die Werke hier in der Besetzung Traversflöte, Violine, Viola da Gamba, Cello und Cembalo, wobei die solistische Darbietung keinen Moment zu kargem Klang oder ‚Untermöblierung‘ führt. Vielmehr identifiziert sich das Ensemble Klingekunst hörbar mit der Musik und bewirkt so ein ungemein lebendiges und bewegendes musikalisches Erlebnis.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Martin Christian Schultze: Trattamento dell'Harmonia: Ensemble Klingekunst

Label:
Anzahl Medien:
cpo
1
Medium:
EAN:
CD
761203522521

Cover vergössern

Schultze, Martin Christian
 - Sinfonia I in D major - Allegro
 - Sinfonia I in D major - Largo Andante
 - Sinfonia I in D major - Allegro
 - Sinfonia II in G major - Allegro
 - Sinfonia II in G major - Adagio con affecto
 - Sinfonia II in G major - Allegro amoroso
 - Sinfonia III in D major - Largo
 - Sinfonia III in D major - Allegro
 - Sinfonia III in D major - Aria praysana
 - Sinfonia III in D major - Vivace
 - Sinfonia IV in F major - Adagio
 - Sinfonia IV in F major - Allegro moderato
 - Sinfonia IV in F major - Largo
 - Sinfonia IV in F major - Allegro


Cover vergössern

cpo

Wohl kaum ein zweites Label hat in letzter Zeit soviel internationale Aufmerksamkeit erregt wie cpo. Die Fachwelt rühmt einhellig eine überzeugende Repertoirekonzeption, die auf hohem künstlerischen Niveau verwirklicht wird und in den Booklets eine geradezu beispielhafte Dokumentation erfährt. Der Höhepunkt dieser allgemeinen Anerkennung war sicherlich die Verleihung des "Cannes Classical Award" für das beste Label (weltweit!) auf der MIDEM im Januar 1995 und gerade wurde cpo der niedersächsische Musikpreis 2003 in "Würdigung der schöpferischen Leistungen" zuerkannt.
Besonders stolz macht uns dabei, daß cpo - 1986 gegründet - in Rekordzeit in die Spitze vorgestoßen ist. Das Geheimnis dieses Erfolges ist einfach erklärt, wenn auch schwierig umzusetzen: cpo sucht niemals den Kampf mit den Branchenriesen, sondern füllt mit Geschick die Nischen, die von den Großen nicht besetzt werden, weil sie dort keine Geschäfte wittern. Und aus mancher Nische wurde nach einhelliger Ansicht der Fachwelt mittlerweile ein wahres Schmuckkästchen.
Am Anfang einer Repertoire-Entscheidung steht bei uns noch ganz altmodisch das Partituren-lesen, denn nicht alles, was noch unentdeckt ist, muß auch auf die Silberscheibe gebannt werden. Andererseits gibt es - von der Renaissance bis zur Moderne - noch sehr viele wahre musikalische Schätze zu heben, die oft näher liegen, als man meint. Unsere großen Werk-Editionen von Pfitzner, Korngold, Hindemith oder Pettersson sind nicht umsonst gerühmt worden. In diesem Sinne werden wir fortfahren.
Letztendlich ist unser künstlerisches Credo ganz einfach: Wir machen die CDs, die wir schon immer selbst haben wollten. Seien Sie herzlich zu dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt eingeladen!


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag cpo:

  • Zur Kritik... Kammeroper in milder Dramatik: Roland Wilson hat mit seinen Ensembles einen so interessanten wie lohnenden Versuch unternommen, klingendes Leben in das Rätselraten um Heinrich Schütz' Oper 'Dafne' zu bringen. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
  • Zur Kritik... Köstliche Perlen: Die Reihe mit Musik aus Schloss Wolfenbüttel von Manfred Cordes und Weser-Renaissance Bremen bringt immer wieder kostbare Platten hervor – hier ein wunderbares Kombinationsprogramm mit Musik von Praetorius und Schütz. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
  • Zur Kritik... Alter Mann und 'wilde Hummel': Dieser 'Pimpinone' ist nicht nur stimmlich und instrumental eindrucksvoll besetzt, sondern ist obendrein eine wichtige Ergänzung zur mehr als nur übersichtlichen Diskographie des Werks. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
blättern

Alle Kritiken von cpo...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Jürgen Schaarwächter:

  • Zur Kritik... Voller Emotionen: Die Camerata Silesia unter Anna Szostak bietet fast hundert Jahre polnische Chormusik. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Weder Fisch noch Fleisch: Diese Bacewicz-CD überzeugt vom Programmkonzept her nicht. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Der andere Strauss: Durch Corona ging die Vermarktung des Wiener Neujahrskonzerts 2020 unter Andris Nelsons etwas unter. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Jürgen Schaarwächter...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7-8/2022) herunterladen (2500 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

"Wir gehen auf eine Reise mit dem Publikum, eine Reise in ein phantastisches Land"
Das Klavierduo Silver-Garburg über Leben und Konzertieren im Hier und Heute und eine neue CD mit Werken von Johannes Brahms

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich