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Mittwoch, 2. Dezember 2020

Penderecki, Krzysztof: Special edition - Polish Sinfonia Iuventus Orchestra, Krzysztof Penderecki

Gelungener Querschnitt


Label/Verlag: DUX
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Drei Werke für Soloinstrumente und Orchester von Krzysztof Penderecki.

‚Ich habe Jahrzehnte damit verbracht, neue Klänge zu suchen und zu finden. Gleichzeitig habe ich mich mit Formen, Stilen und Harmonien der Vergangenheit auseinandergesetzt. Beiden Prinzipien bin ich treu geblieben… Mein derzeitiges Schaffen ist eine Synthese‘, so Krzysztof Pendereckis Selbsteinschätzung. Wie konsequent er diesen Weg gegangen ist, beweisen die vorliegende Einspielung von drei Kompositionen für Soloinstrumente und Orchester aus dem Zeitraum von 1983 bis 2012. Eine Auswahl, die einen exzellenten Einblick in sein Schaffen gibt.

Im Konzert für Viola und Orchester aus dem Jahre 1983, das hier in der Fassung für Sologitarre eingespielt wurde, erweist sich Piotr Przedbor als ein enthusiastisch und mitreißend zu Werke gehender Gitarrist, der den Solopart dieses rhythmisch durchpulsten siebensätzigen Werkes, das voller spieltechnischer ‚Gemeinheiten‘ steckt, exzellent meistert. Allein diese Einspielung rechtfertigt den Kauf dieses Tonträgers! Mit Penderecki als Dirigenten bleiben keine Wünsche offen.

Das volle Sortiment an Höchstschwierigkeiten für Solisten und Orchester hat Penderecki auch über sein Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester (2012) und das Concerto grosso für fünf Klarinetten und Orchester (2004) ausgekippt. Solisten wie das Polish Sinfonia Iuventus Orchestra zeigen sich hier in Bestform. Neben dem Komponisten erscheint noch der tadellose Dirigent Maciej Tworek als Dirigent. Leider ist jedoch aus dem Booklet die Zuordnung, wer nun dirigiert, nicht ganz eindeutig.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Penderecki, Krzysztof: Special edition: Polish Sinfonia Iuventus Orchestra, Krzysztof Penderecki

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
DUX
1
05.04.2019
Medium:
EAN:
CD
5902547015378

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Penderecki, Krzysztof


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DUX

Das polnische Label DUX wurde 1992 von Malgorzata Polanska und Lech Tolwinski, beides Absolventen der Toningenieur-Fakultät der Frédéric Chopin Musikakademie in Warschau, gegründet. Hauptanliegen war die Produktion von Aufnahmen mit klassischer Musik, wobei man von Anfang an höchste Ansprüche an künstlerische und technische Standards stellte.Viele Aufnahmen von Dux erlangten sowohl in Polen als auch im Ausland breites Interesse bei Publikum und Kritik, die sich in zahlreichen Preisen und Auszeichnungen widerspiegelt.

Ein Schwerpunkt des Labels ist natürlich das reiche musikalische Erbe Polens, das weitaus mehr umfasst als Chopin oder Penderecki. Im Katalog finden sich daher neben bekannteren Namen wie Wieniawski, Szymanowski oder Lutoslawski auch zahlreiche hierzulande bislang weniger bekannte oder völlig unbekannte Komponisten von der Renaissance bis zur Gegenwart, wie Ignaz Jan Paderewski, der Klaviervirtuose und spätere Premier- und Außenminister der Zweiten Polnischen Republik oder Stanislaw Moniuszko, ein Zeitgenosse Verdis und Schöpfer der polnischen Nationaloper. Aber auch zahlreiche polnische Künstler, Ensembles und Orchester gilt es bei DUX zu entdecken, darunter international renommierte Namen wie beispielsweise die gefeierte Altistin Ewa Podles.


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