> > > Schumann, Robert: Die innere Stimme, Symphonie Nr.1: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons
Freitag, 19. Juli 2019

Schumann, Robert: Die innere Stimme, Symphonie Nr.1 - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons

Fundierte Quellenforschung


Label/Verlag: BR-Klassik
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Ein weiteres hörenswertes Kapitel dieser zu Recht so erfolgreichen BR-Klassik-Geschichte.

Bereits die neunte Folge in der beliebten Serie von Hörbiographien berühmter Komponisten erscheint mit dieser CD-Box beim Label BR-Klassik. 2011 fiel der Startschuss – acht Jahre später inzwischen an der Reihe: Robert Schumann, dessen Leben und Werk den Hörern unter dem Titel 'Die innere Stimme' in 10 Kapiteln und auf insgesamt 4 Tonträgern nähergebracht wird. Für ausnahmslos alle Manuskripte des Formats nach der Idee von Bernhard Neuhoff verantwortlich zeichnet Jörg Handstein, der auch hier wieder gekonnt den Spagat zwischen Information und Unterhaltung schafft.

‚SOKO Musikgeschichte‘

Ein Jahr vergeht in der Regel von der anfänglichen Skizzierung bis zum tatsächlichen Sendetermin – ein nicht unbeträchtlicher Aufwand, der sich aber uneingeschränkt lohnt: Fundierte Quellenforschung, die richtige Mischung aus Lebensgeschichte, historisch-gesellschaftlichem Background und natürlich viele Musikbeispiele machen das erfolgreiche Gesamtpaket aus, das es Musikliebhabern ermöglicht, die Produktion losgelöst vom angestammten Sendeplatz im Programm des Bayerischen Rundfunks jederzeit wahlweise komplett oder punktuell nachzuhören. Ein weiterer Vorteil des Konzepts: Zielgruppenübergreifend eignet es sich sowohl für Neueinsteiger als auch für bereits ausgewiesene Schumann-Fans. Als Erzähler der ersten Stunde fungiert Udo Wachtveitl, der auf diesem Weg mittlerweile fast schon so etwas wie eine zweite Identität neben seiner allseits bekannten 'Tatort'-Rolle gewonnen hat und hier sozusagen als leitender Ermittler in Sachen ‚SOKO Musikgeschichte‘ schon längst aus der Serie nicht mehr wegzudenken ist. Nach bewährtem Muster werden dazu die Sprechrollen mit prominenten Schauspielern besetzt – in diesem Fall Matthias Brandt (als Robert Schumann) und Brigitte Hobmeier (Clara).

Passend platziert

Wie immer passend ausgewählt und platziert sind die klingenden Werkausschnitte. Namhafte Künstler und Formationen wie die Staatskapelle Dresden, Dietrich Fischer-Dieskau, Christian Gerhaher oder Claudio Arrau bürgen für hohen Qualitätsstandard. Ein besonders gewichtiges Wort hat naturgemäß auch der hauseigene Klangkörper mitzureden. Neben den einzelnen, einen breit gefächerten Blick auf sämtliche Werkgattungen freigebenden Klangbeispielen innerhalb der Geschichte ist das BR-Symphonieorchester unter Chef Mariss Jansons auf der vierten CD mit der kompletten Ersten Symphonie in einer fesselnden Aufnahme zu hören. Sahnehäubchen auf der Produktion ist das sorgfältig gestaltete Booklet, das neben illustrativem Bildmaterial und einer Zeittafel in chronologischer Reihenfolge die genaue Bezeichnung der einzelnen Musikbeispiele sowie deren Interpreten und des jeweiligen Labels enthält. Wer die Serie kennt, freut sich schon jetzt mit Spannung auf hoffentlich noch viele weitere Ausgaben. Wer noch nicht das Vergnügen hatte, sollte sie unbedingt kennenlernen.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet





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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Schumann, Robert: Die innere Stimme, Symphonie Nr.1: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Spielzeit:
Aufnahmejahr:
BR-Klassik
2
02.11.2018
270:00
2018
Medium:
EAN:
BestellNr.:
Booklet
CD
4035719009163
900916


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Schumann, Robert


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"Die im November 2018 bei BR-KLASSIK erscheinende 4-CD-Box bietet ein spannendes, musikreiches Portrait Robert Schumanns und seiner Zeit – lebendig erzählt und inspiriert musiziert. Dass Schumann zu den wichtigsten Stimmen der musikalischen Romantik gehört, ist unbestritten. Doch manche Fragen werden noch heiß diskutiert: Wie war sein Verhältnis zu seiner Ehefrau Clara, der größten Pianistin des 19. Jahrhunderts? Was brachte ihn in die Irrenanstalt? Woran starb er? Reißerisch präsentierte „Enthüllungen“ stellen oft Schumanns übriges Leben in den Hintergrund. Dabei hat er eine innerlich ungemein reiche Biografie in einer bewegten Epoche. Auf der Basis des gesicherten Wissens erzählt diese Hörbiografie die ganze Geschichte. In Deutschland gärte es politisch und künstlerisch, und Schumann war auf der Suche nach einer neuartigen Musik, die dieser erregten Zeit Ausdruck gibt. In seiner Humoreske op. 20 steht eine „Innere Stimme“, die nur imaginär gesungen wird. „Unbekannte Gesänge, die ich nie gehört, durchströmten mein Inneres – Gesänge, die mich wie Geisterstimmen umtönten.“ So heißt es in E.T.A. Hoffmanns Kreisleriana, die Schumann zu seinem gleichnamigen Klavierzyklus inspirierten. Und im Februar 1854 hörte er selbst derartige Stimmen – bekanntlich der Anfang vom Ende. Ein Zufall? Eine vielstimmige Hörbiografie kann solchen untergründigen Zusammenhängen am besten nachgehen, und so liefert die „Innere Stimme“ auch deren Titel und Leitgedanken. Sie steht für Schumanns enorme Kreativität ebenso wie für seine labile, gefährdete Psyche und seine Feinfühligkeit für Weltveränderungen. Die zehnteilige Hörbiografie gibt auch Schumanns wilder Jugendzeit breiten Raum und natürlich dem aufwühlenden Kampf um Clara, dem wohl größten „Liebesroman“ der Musikgeschichte. Allerdings wird nichts hinzugedichtet: Alles beruht auf den originalen Quellen, die dramatisch genug sind, lebensnah und berührend. Und wie in einer normalen Biografie kaum möglich, spielt die Musik eine Hauptrolle: Rund 150 Ausschnitte aus Werken aller Gattungen beleuchten Schumanns Schaffensweg, darunter auch selten zu hörende Frühwerke und Raritäten. Interpreten wie John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Eric Le Sage und Christian Gerhaher bürgen für höchste Qualität. Eine komplette, erst im März 2018 entstandene Live-Aufnahme der „Frühlingssymphonie“ mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons ergänzt die Hörbiografie. Auch herausragende Schauspieler wie Udo Wachtveitl (Erzähler), Matthias Brandt (Robert Schumann) und Brigitte Hobmeier (Clara) sorgen für besonderen Hörgenuss. ERZÄHLER Udo Wachtveitl ROBERT SCHUMANN Matthias Brandt CLARA SCHUMANN Brigitte Hobmeier FRIEDRICH WIECK Michael Tregor ZITATE Thomas Albus, Christian Baumann, Folkert Dücker u. a. Jörg Handstein (Autor) Bernhard Neuhoff (Redaktion und Regie) Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Mariss Jansons (Dirigent) Musikbeispiele mit Géza Anda, Isabelle Faust, Dietrich Fischer-Dieskau, John Eliot Gardiner, Christian Gerhaher, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Eric Le Sage, Jan Vogler, Thomas Zehetmair u. a. "


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BR-Klassik

Herausragende Musikaufnahmen der drei Klangkörper des Bayerischen Rundfunks werden unter einer gemeinsamen Marke den Musikfreunden angeboten. Das Label heißt BR-KLASSIK. Zum Start sind acht Tonträger sowie eine DVD am 18. September 2009 veröffentlicht worden. Mittlerweile umfasst der gesamte Katalog über 70 Aufnahmen.

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Münchner Rundfunkorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks genießen sowohl in der Region als auch international einen außergewöhnlichen Ruf in Bezug auf Qualität, künstlerische Kreativität und die Vermittlung von klassischer Musik. Im Konzertsaal und in Hörfunk- und Fernsehübertragungen sind die drei Klangkörper regelmäßig zu hören. Herausragende Konzerte, besonders gelungene Interpretationen und selten zu hörende Werke werden nun unter der gemeinsamen Marke BR-KLASSIK auf dem hauseigenen Label dokumentiert.

Das CD-Label BR-KLASSIK ist organisatorisch bei der BRmedia Service GmbH angesiedelt, dem für die Zweitverwertungen zuständigen Tochterunternehmen des Bayerischen Rundfunks, und wird von Stefan Piendl als Label-Manager geleitet. Mit ihm und Peter Alward als A&R-Consultant konnte der Bayerische Rundfunk zwei erfolgreiche, externe Experten mit umfassender, internationaler Erfahrung für die Mitwirkung an seinem neuen Label BR-KLASSIK gewinnen.

Als logische und konsequente Fortsetzung der Surround-Sound-Offensive im Hörfunkprogramm von Bayern 4 Klassik, das ausgewählte Sendungen im Mehrkanalton und mit erhöhter Datenrate überträgt, werden auch die Tonträger-Veröffentlichungen des Öfteren als audiophile SACD produziert. Die Hybrid-SACD-Tonträger lassen sich als herkömmliche CD abspielen, enthalten aber auch eine Stereo-Spur im hochauflösenden DSD-Format sowie eine Mehrkanal-Fassung in 5.0 bzw. 5.1-Surround.

In der Reihe BR-KLASSIK ARCHIVE bringt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks historische Aufnahmen des Labels zu Gehör. Z.B. war an zwei denkwürdigen Konzertabenden die Pianistin Martha Argerich zu Gast, 1973 unter Leitung von Eugen Jochum mit Mozarts Klavierkonzert KV 456 sowie zehn Jahre später mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 unter Seiji Ozawa.

Im Vertrieb werden die Neuerscheinungen von BR-KLASSIK weltweit durch NAXOS betreut. Damit ist eine bestmögliche Präsenz auf allen wichtigen internationalen Märkten gewährleistet. Neue Aufnahmen werden im Highprice-Segment veröffentlicht, die CDs der ARCHIVE- und WISSEN-Serie auf Midprice. Zu einer modernen Vertriebsstruktur gehört selbstverständlich auch die Möglichkeit des digitalen Downloads über Musikportale wie iTunes, Musicload u.a.. Auch dieser Vertriebsweg wird über die Firma NAXOS erschlossen. Die Naxos Music Library präsentiert zudem für Universitäten und öffentliche Bibliotheken via Internet einen ständig wachsenden Katalog mit Tausenden von Titeln weltweit führender Labels. Studenten, Lehrpersonal und andere Benutzer können sich jederzeit einloggen und in der Bibliothek, im Hörsaal, im Studentenwohnheim, im Büro oder zu Hause das komplette Repertoire abrufen - auch die Aufnahmen von BR-KLASSIK.


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