> > > Let Beauty Awake: Violawerke von Vaughan Williams, Clarke und Britten
Donnerstag, 27. Juni 2019

Let Beauty Awake - Violawerke von Vaughan Williams, Clarke und Britten

Dem Augenblick nah


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Bekanntes und Transkribiertes für Viola von der Insel

'Let Beauty Awake' ist einer der berühmtesten von Vaughan Williams‘ 'Songs of Travel', von denen Ellen Nisbet hier fünf für Viola transkribiert hat. Leider trieft ihre Darbietung vor Sentimentalität – wenden wir uns anderen Werken zu. Eine Rarität ist Vaughan Williams‘ posthum veröffentlichte Romance für Viola und Klavier. Auch hier trifft Nisbets Spiel nicht voll Vaughan Williams‘ Idiom, kehrt sich aber immerhin weitgehend von überemotionalem Ton ab. Allerdings ist auch hier der Wille, dem Moment nachzuspüren, größer als der zum Finden eines durchgängigen ‚momentum‘ (man kann vielleicht sagen Pulses), der nicht nur für Vaughan Williams‘ Schaffen essenziell ist.

Da scheinen sich die schwedische Bratschistin und ihr Klavierpartner Bengt Forsberg in Rebecca Clarkes eklektischer Sonate und in Benjamin Brittens 'Lachrymae' eindeutig wohler zu fühlen – jenen Werken mithin, die zu den bekanntesten Beiträgen der SACD zu zählen sind. Natürlich zählt auch Brittens dritte Cellosuite dazu, gleichfalls von Nisbet für ihr Instrument übertragen. Hier wie dort ist der Augenblick wichtiger als das ganze Bild – so können die beiden Musiker nicht an die dichtesten Interpretationen der Konkurrenz heranreichen. Aufnahmetechnisch ausgezeichnet.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Let Beauty Awake: Violawerke von Vaughan Williams, Clarke und Britten

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
28.06.2017
Medium:
EAN:
SACD
7318599921822

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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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