> > > Strauss, Richard: Oboenwerke
Sonntag, 16. Juni 2019

Strauss, Richard - Oboenwerke

Ein bunter Strauss


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Werke für und mit Oboe von Richard Strauss, gespielt mit einem klassizistischen Lächeln.

Der russische Oboist Alexei Ogrintchouck legt auf BIS mit Unterstützung des Concertgebouw-Orchesters eine hybride SACD mit Werken für und mit Oboe von Richard Strauss vor. Beim Oboenkonzert in D-Dur leitet Andris Nelsons den berühmten Klangkörper, bei der frühen Serenade in Es-Dur für 13 Blasinstrumente von 1884 sowie bei der Sonatina Nr. 2 für 16 Bläser, ebenfalls in Es-Dur, übernimmt hingegen Ogrintchouck selbst als Primus inter pares die Leitung. Trotz der teils sehr unterschiedlichen Entstehungszeiten atmen die Interpretationen durchgehend den überschwänglichen Geist des Strauss‘schen Klassizismus à la 'Capriccio' oder 'Daphne'.

Mit schier unendlicher Luft und expressiver Freude gestaltet Ogrintchouck im Oboenkonzert die Kantilenen. In der Serenade und der Sonatine Nr. 2 stehen die Holzbläser – vom Blech sind jeweils nur Hörner vertreten – des Concertgebouw-Orchesters Ogrintchouck in nichts nach. Es fällt schwer, beim Lauschen nicht an einen virtuos schnatternden Vogelchor aus sich ständig verschiebenden Klangfarben zu denken, so lebendig und bewegt klingen diese weniger bekannten Werke von Strauss, die hier besonders im Mehrkanal-Modus in aller Breite zur Geltung gelangen, und, trotz oder gerade aufgrund ihrer schönen Naivität, mehr Geltung verdienen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Strauss, Richard: Oboenwerke

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
07.06.2017
EAN:
7318599921631

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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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