> > > Tschaikowsky, Peter: Sinfonien Nr. 4-6
Mittwoch, 26. Juni 2019

Tschaikowsky, Peter - Sinfonien Nr. 4-6

Zu kleine Unterschiede


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Christian Lindberg und Arctic Phliharmonic haben es gegen die übermächtige Konkurrenz bei Tschaikowski schwer.

Im Booklet dieser Aufnahme der Tschaikowski-Sinfonien Nr. 4 bis 6 auf zwei hybriden SACDs mit Arctic Philharmonic betont Christian Lindberg, dass er sich, im Gegensatz zu vielen anderen Dirigenten, eng an Tschaikowskis eigene Metrononomangaben gehalten habe. Und tatsächlich herrscht in diesen Interpretationen mit dem ‚nördlichsten Orchester der Welt‘ ein leicht ungewohnter motorischer Zug, wie er auch in Riccardo Chaillys Brahms-Einspielungen mit dem Gewandhausorchester Leipzig zu finden ist. Dieser fällt bei Lindberg allerdings deutlich weniger ausgeprägt aus, sodass von einem interpretatorischen Alleinstellungsmerkmal schwer die Rede sein kann. Dies zumal die drei letzten Sinfonien des russischen Spätromantikers extrem bespieltes Gebiet sind. Im Vergleich zur international hochkarätigeren Konkurrenz fallen hier doch Schärfen in den Blechbläsern und ein vergleichsweise blasser Streicherklang negativ ins Gewicht, auch wenn die Interpretationen für sich genommen durchaus überzeugen können. Diese leichten Schwächen kommen besonders im Stereo-Modus zum Tragen, während der Mehrkanalklang diese durch sein breites orchestrales Bühnenbild noch häufiger auffangen kann. Tschaikowski-Liebhaber dürfen Probe hören, alle anderen halten es doch mit Mrawinski oder anderen zahlosen Referenzen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Tschaikowsky, Peter: Sinfonien Nr. 4-6

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
02.11.2016
Medium:
EAN:
SACD
7318599921785

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Tschaikowsky, Peter


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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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