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Sonntag, 21. April 2019

Femina moderna - Chormusik

Chorwerke von Frauen


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Gewichtiger Beitrag zum 'weiblichen' Komponieren

Während die deutschen Rundfunkchöre in den letzten Jahren ihre Existenzberechtigung unter Beweis stellen müssen, gibt es im hohen Norden ein lebendiges Chorleben mit einer langen Tradition. 'Allmänna Sången' wurde an der Universität von Uppsala im Jahre 1830 als reiner Männerchor gegründet und wird zur Zeit von Maria Goundorina geleitet. Unkonventionelle Programmzusammenstellungen, die die üblichen Genregrenzen sprengen, und Vortragsweisen sind eine Besonderheit dieses Vokalensembles. Sie spiegeln eine profunde Kenntnis europäischer Chormusiktradition quer durch die Jahrhunderte wieder und sind in ihrer stilistischen Vielfalt kaum zu übertreffen. 

Hand aufs Herz! Wie viele Komponistinnen kennen Sie?

Auf der CD ‚Femina moderna‘ werden 18 Werke von Komponistinnen vorgestellt, 13 davon wurden erst nach 2000 komponiert. Der Chor nähert sich diesem kaum bekannten interessanten Repertoire mit solider Professionalität und hoher sängerischer Meisterschaft vor allem in puncto homogenes Miteinander. Man kann über den Repertoirewert dieser Chormusik in der Tat streiten, ihre Darbietung auf dieser CD ist jedoch über jeden Zweifel erhaben, bietet dem Chorliebhaber einen hohen Genuss und liefert einen gewichtigen Beitrag zum Komponieren von Frauen. Unter Beachtung von Elke Mascha Blankenburgs ‚kategorischem Imperativ‘, den sie in dem Aufsatz 'Vergessene Komponistinnen' (Emma 1977) formulierte: ‚Und dass Sie in Zukunft besonders aufmerksam hinhören, wenn eine Frau Musik macht: Sie hat einen hindernisreichen Weg hinter sich.‘


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Femina moderna: Chormusik

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
05.10.2016
EAN:
7318599922249

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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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