> > > Streichquartette: Werke von Grieg, Sibelius, Thommessen, u.a.
Sonntag, 21. April 2019

Streichquartette - Werke von Grieg, Sibelius, Thommessen, u.a.

Nordische Breite


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Das Engegard Quartet spielt die Streichquartette von Grieg und Sibelius mit kraftvoller Verve.

Das 2006 auf den Lofoten gegründete Engegard Quartet versammelt auf dieser hybriden SACD mit Edvard Griegs Streichquartett g-Moll und dem d-Moll-Quartett 'Voces Intimae' von Jean Sibelius die beiden bekanntesten ‚nordischen‘ Werke für diese Besetzung. Beigegeben ist das 10 Minuten kurze, einsätzige Vierte Streichquartett 'Felix Remix' von Olav Anton Thomessen aus dem Jahr 2014. Dieses basiert wiederum auf dem Scherzo des e-Moll-Quartetts op. 44 Nr. 2 von Felix Mendelssohn und huscht als wabernder Klangteppich aus Zitaten und Allusionen eher ephemer vorbei. Nicht nur die klare Akustik der Bryn Kirke im norwegischen Bærum sorgt hier im Zusammenspiel mit ausgezeichneter Klangtechnik dafür, dass die Aufnahme jedoch von Dauer sein dürfte. Besonders im gleichrhythmischen Tutti entfaltet das Engegard Quartet eine ungeahnte Breite, sodass es teils beinahe klingt wie ein Streichorchester, was vor allem wunderbar zur angedeuteten orchestralen Anlage bei Grieg passt. Bei Sibelius hingegen erschließen sich durch die Klarheit des Zugriffs mitunter ganz neue Seiten. Zahlreiche agogische Details, expressives Feuer und ein in seiner Homogenität wunderbar warm-flexibler Streicherklang machen diese SACD vor allem im Mehrkanal-Modus zu einem Ereignis. Doch auch in Stereo kommt der Hörer nicht zu kurz.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Streichquartette: Werke von Grieg, Sibelius, Thommessen, u.a.

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
13.01.2016
EAN:
7318599921013

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Grieg, Edvard
Sibelius, Jean


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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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