> > > Tschaikowsky, Peter: Grande Sonate G-Dur & Die Jahreszeiten
Dienstag, 18. Juni 2019

Tschaikowsky, Peter - Grande Sonate G-Dur & Die Jahreszeiten

Explosionen & Elegien


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Mit viel Schwung und Sensibilität gibt Freddy Kempf Klavierwerke von Tschaikowsky.

Wer Freddy Kempfs mit virtuoser Grandezza gegebenen Vortrag der 'Grand Sonata' in G-Dur op. 37 von Peter Tschaikowsky hört, der fühlt sich vor allem in den Ecksätzen sofort an die expressiven Ausbrüche des b-Moll-Klavierkonzerts erinnert. Der drei Jahre später, nämlich 1878, entstandene Viersätzer verfügt über eine ungebremst explosiv drängende musikalische Energie, die von Kempf mit wuchtiger Kontrolle klar herausgestellt wird. Und so fragt man sich, warum dieses Werk sich nicht häufiger auf den Programmen von Klavierabenden findet.

Anders verhält es es sich mit den zwei Jahre früher entstandenen, populäreren 'Jahreszeiten' op. 37a, denen Kempf auf dem Konzertflügel Fazilio F 278 ganz ungekünstelt begegnet. Die lastende Melancholik des November wird hier ebenso melodisch umgesetzt wie die bekannte Barcarolle des Juni tänzerisch. Auch die Walzer im April, August und Dezember werden schwungvoll genommen. Besonderes Lob muss auf dieser hybriden SACD der Mehrkanal-Modus finden, denn der Klang verteilt sich so plastisch auf alle fünf Lautsprecher, dass man meint, der Konzertflügel würde im Wohnzimmer stehen. Ebenfalls ansprechend klingt es in Stereo.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Tschaikowsky, Peter: Grande Sonate G-Dur & Die Jahreszeiten

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
21.10.2015
EAN:
7318599921402

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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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