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Donnerstag, 28. Oktober 2021

The Golden Age of Light Music - Beyond the Blue Horizon

Es grünt so blau!


Label/Verlag: Guild
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Für ‚The Golden Age of Light Music’ holt David Ades (fast) alles aus dem Archiv, sogar die Eimer mit der Farbe Blau, die hier gänzlich frisch und intensiv strahlend fröhliche Urständ feiert.

Wann geht David Ades eigentlich ins Bett? Ach, Sie fragen, wer denn David Ades sei? Das muss auf jeden Fall einer der Rührigsten der Plattenindustrie sein, einer der seit ein paar Jahren für die ‚Golden Age of Light Music’-Reihe kompiliert und kompiliert und kompiliert und mit Chef-Restaurator und Remasterer Alan Bunting schon etliche CDs mit Schwergewichten der leichten Muse herausgegeben hat. Ja, wird er denn nie müde? Nein. Fallen ihm denn immer noch neue Themenbereiche ein, die einer neuen Kompilation wert wären? Ja.

Die Farbpalette scheint bei diesem neuen Wurf recht beschränkt. Was fällt einem schon zur Farbe Blau ein? Ganz ohrenfällig ist den ‚Easy Listening’-Haudegen der 40er und 50er Jahre einiges eingefallen. Lauscht man nur dem Klang der einzelnen Titel, weiß man oft bereits, was einen musikalisch erwartet: ‚Beyond the Blue Horizon’, ‚Blue Star’, ‚Blue Blues’, ‚Out of the Blue’, ‚Royal Blue Waltz’, ‚Blue Velvet’, ‚Blue Sapphire Tango’. Die Farbskala des Regenbogens scheinen die Musiker nur selten bedient zu haben. Die Affinität zur Farbe Blau blieb. Immerhin: ein wenig Schimmer von Pink, Weiß, Schwarz, Rot und Braun wurde dieser neuen Kompilation beigegeben mit Titeln wie ‚The White Scarf’, ‚Black Narcissus’, ‚Red Pagoda’, ‚Red Lips’ oder ‚Little Brown Jug’.

Die für die leichte Muse unabdingbaren Orchesterchefs George Melachrino, Victor Young, Robert Farnon, Sidney Torch, Mantovani, Andre Kostelanetz, Gordon Jenkins, Bernard Monshin, Wally Stott, Dolf van der Linden oder Loius Voss sind auch hier wieder dabei. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit Dauergrinser Helmut Zacharias und seinen ‚magischen Violinen’. Und wieder hört sich der Hörer durch ein Programm mit Musik aus einer Zeit, in der man sich Zeit ließ. Zeit für ausgefeilte Arrangements und ohrwurmträchtige Melodien. Und man ist immer wieder erstaunt, mit welcher Leichtigkeit, mit welchem Schwung diese Musik erklingt, wie es nur möglich ist, wenn die Interpreten ihr Handwerk mit höchster Meisterschaft beherrschen. Es ist wie mit der Komik: hinter ihrer Leichtigkeit verbirgt sich die eigentliche Genialität dessen, der die Komik schafft. Nicht anders ist es mit dieser Art der leichten Musik. Hier waren Meister ihres Fachs am Werk. Die Klangqualität mag variieren, der Unterhaltungsfaktor ist für jene, die diese Art von Musik mögen, ohnehin Prioritäten setzend.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:




Erik Daumann Kritik von Erik Daumann,


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    The Golden Age of Light Music: Beyond the Blue Horizon

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Guild
1
14.03.2007
Medium:
EAN:

CD
795754512922


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Guild

Guild entstand in den frühen Achtzigerjahren auf Initiative des berühmten englischen Chorleiters Barry Rose, der den St Paul's Cathedral Choir in London leitete. Der Name hat nichts mit der nahe gelegenen Londoner Guild Hall zu tun, sondern kommt von Barry Roses erstem Chor, dem Guildford Cathedral Choir. Das frühere Logo (ein grosses G) entstand indem Barry Rose kurzerhand eine Teetasse umstülpte und mit einem Bleistift ihrem Rand bis zum Henkel entlang fuhr. Seit 2002 hat die Firma als Guild GmbH ihren Sitz in der Schweiz, in Ramsen bei Stein am Rhein.
Bei den Aufnahmen arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die für grosse internationale Firmen und unabhängige kleinere und grössere Labels tätig sind. Unsere Programmschwerpunkte sind Welt-Erstaufnahmen, vergessene Werke bekannter Meister, noch nicht entdeckte Komponisten und Schweizer Musiker sowie historische Aufnahmen, etwa die Toscanini Legacy und Mitschnitte der Metropolitan Opera New York.
Wir arbeiten intensiv mit der Zentralbibliothek in Zürich und mit der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich zusammen, produzieren CDs mit Chören wie dem Salisbury Cathedral Choir und den Chören der Cambridge und Oxford University - und als Steckenpferd pflegen wir die grossen englischen und amerikanischen Unterhaltungsorchester mit ihren Light-Music-Hits der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre.


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