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Mittwoch, 20. Oktober 2021

The Golden Age of Light Music - Soloists Supreme

Musik zum Schmunzeln


Label/Verlag: Guild
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Leichthändig musiziert, mit Witz und Spritzigkeit.

‘Was haben wir gelacht. Stundenlang haben wir uns auf die Schenkel geklopft’. Solche Worte fallen bestenfalls nach einem Kabarett-Abend oder einer guten Filmkomödie. Man wird dies aber nicht mal nach der gelungensten Aufführung von Wagners ‘Meistersingern’ sagen. Musik und Humor ist eine heikle Angelegenheit, wenngleich eingehender wissenschaftlicher Betrachtung wert. Kann Musik per se lustig sein? Sobald man ihr ein Programm beigibt, durchaus. Dann beginnt die Imagination zu arbeiten und bei Titeln wie ‚Dance of the three old Maids’, ‚Skeleton in the Cupboard’, ‚The Elephants’ Tango’ oder ‚Laughing Violin’ wird einem doch das eine oder andere Schmunzeln entlockt.

Denn wieder einmal packt ‚Guild’ ein feines Kompilations-Päckchen in der Reihe ‚The Golden Age of Light Music’ voll, mit Musik, die keinem weh tut, die nichts anderes will und wollte, als zu unterhalten. Dieses Mal hat Produzent und ‚Kompilator’ David Ades intrikate Solisten-Stücke aus den Archiven geholt. Melodienselige, ohrwurmträchtige Virtuosen-Piècen. Die bekanntesten darunter sind Leroy Andersons ‚Buglers’ Holiday’ oder Dimitri Tiomkins Thema aus dem Film ‚High and the Mighty’, gespielt von Victor Young und seinen ‚Singing Strings’ sowie von Muzzy Marcellino gepfiffen – ja, gepfiffen. Wieder sind die vertrauten Orchesterchefs mit von der Partie: Robert Farnon, Sidney Torch, Ray artin, Richard Hayman, Charles Williams, Laurie Johnson, Peter Yorke u.a. Die Reihe der Solisten wird angeführt von Dave Goldberg auf der Gitarre, gefolgt von Reginald Kell auf der Klarinette, Macky Kaspar (Trompete), Mitch Miller (Englisch Horn und Oboe), Joe Henderson (Klavier) und etlichen anderen. Wieder sorgt Alan Bunting für den ‚guten’ Ton, d.h. bestmögliche Restaurierung der Bänder und klangtechnisch zufriedenstellendes Remastering für die Aufnahmen aus den 30er, 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ein audiophiles Zuckerhäppchen bekommt der Hörer am Ende der CD serviert: die ‚Second Rhapsody’ von George Gershwin in einer Einspielung mit Paul Whiteman und seinem Konzertorchester. Roy Bargy ist der Solist in dieser Aufnahme von 1939. Leichthändig musiziert, mit Witz und Spritzigkeit.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:




Erik Daumann Kritik von Erik Daumann,


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    The Golden Age of Light Music: Soloists Supreme

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Spielzeit:
Guild
1
16.10.2006
77:22
Medium:
EAN:
BestellNr.:

CD
795754512625
GLCD 5126


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Guild

Guild entstand in den frühen Achtzigerjahren auf Initiative des berühmten englischen Chorleiters Barry Rose, der den St Paul's Cathedral Choir in London leitete. Der Name hat nichts mit der nahe gelegenen Londoner Guild Hall zu tun, sondern kommt von Barry Roses erstem Chor, dem Guildford Cathedral Choir. Das frühere Logo (ein grosses G) entstand indem Barry Rose kurzerhand eine Teetasse umstülpte und mit einem Bleistift ihrem Rand bis zum Henkel entlang fuhr. Seit 2002 hat die Firma als Guild GmbH ihren Sitz in der Schweiz, in Ramsen bei Stein am Rhein.
Bei den Aufnahmen arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die für grosse internationale Firmen und unabhängige kleinere und grössere Labels tätig sind. Unsere Programmschwerpunkte sind Welt-Erstaufnahmen, vergessene Werke bekannter Meister, noch nicht entdeckte Komponisten und Schweizer Musiker sowie historische Aufnahmen, etwa die Toscanini Legacy und Mitschnitte der Metropolitan Opera New York.
Wir arbeiten intensiv mit der Zentralbibliothek in Zürich und mit der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich zusammen, produzieren CDs mit Chören wie dem Salisbury Cathedral Choir und den Chören der Cambridge und Oxford University - und als Steckenpferd pflegen wir die grossen englischen und amerikanischen Unterhaltungsorchester mit ihren Light-Music-Hits der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre.


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