> > > Joyousness: The music of Haydn Wood
Mittwoch, 20. Oktober 2021

Joyousness - The music of Haydn Wood

Mit britischer Noblesse


Label/Verlag: Guild
Detailinformationen zum besprochenen Titel


19 Appetithäppchen präsentiert diese CD, Ausschnitte aus den zahlreichen Suiten des Komponisten, die allesamt Lust auf die kompletten Werke machen.

Wenn einem schon der Name ‘Haydn’ in die Wiege gelegt wird, was anderes kann man dann noch werden als Komponist? Haydn Wood gehörte zu den produktivsten Schöpfern auf dem Gebiet der britischen ‚Light Music’. Anders als auf den vielen anderen Kompilationen mit ‚Easy Listening’-Kost längst vergangener Jahrzehnte, die ‚Guild’ überschwänglich ediert und in der wunderbaren Reihe ‚The Golden Age of Light Music’ zugänglich macht – wieder zugänglich macht, widmet sich diese CD zum ersten Mal dem Werk eines einzelnen Komponisten. Einem, der es redlich verdient hat, aus dem Schatten eines Eric Coates, der zeitgleich mit Wood das Feld der leichten Muse bestellt hat, heraus zu treten. Haydn Wood gehörte zu jener Spezies Komponist, die ständig zwischen so genannter U- und E-Musik hin- und herpendelten. Diese Gratwanderung hat Wood wie kaum ein anderer meisterhaft beherrscht, wie die Aufnahmen dieser Veröffentlichung belegen, worunter sich auch so manche discographische Kostbarkeit und Rarität befindet. Er komponierte für die BBC, den Konzertsaal und versuchte sich sogar an ‚musical comedy’. Wood hatte das Talent eines Melodikers. Dass seine Stücke nie in das Grenzgebiet der Plattheit und Beliebigkeit geraten, liegt vor allem aber auch daran, dass er zudem die Gabe eines Symphonikers und guten Orchestrators hatte. Und nicht zuletzt trat er auch als Dirigent eigener Werke auf.

Seine eigenen Aufnahmen aus den 1930er Jahren sind tontechnisch natürlich nicht vergleichbar mit den Einspielungen anderer Orchesterchefs wie Peter Yorke, Charles Williams, Robert Farnon oder Richard Crean aus den 40er und frühen 50er Jahren. An Schwung (Swing wäre hier nicht angebracht), Elan und Stringenz ist Woods eigenes Dirigat aber unschlagbar. 19 Appetithäppchen präsentiert diese CD, Ausschnitte aus den zahlreichen Suiten des Komponisten, die allesamt Lust auf die kompletten Werke machen. David Ades steuert wieder einen wunderbar ausführlichen Begleittext bei. Ein Anhang listet wiederum discographische Querverweise auf. Bitte weiter so, ‚Guild’.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:




Erik Daumann Kritik von Erik Daumann,


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Joyousness: The music of Haydn Wood

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Guild
1
21.03.2006
Medium:
EAN:

CD
795754512120


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Guild

Guild entstand in den frühen Achtzigerjahren auf Initiative des berühmten englischen Chorleiters Barry Rose, der den St Paul's Cathedral Choir in London leitete. Der Name hat nichts mit der nahe gelegenen Londoner Guild Hall zu tun, sondern kommt von Barry Roses erstem Chor, dem Guildford Cathedral Choir. Das frühere Logo (ein grosses G) entstand indem Barry Rose kurzerhand eine Teetasse umstülpte und mit einem Bleistift ihrem Rand bis zum Henkel entlang fuhr. Seit 2002 hat die Firma als Guild GmbH ihren Sitz in der Schweiz, in Ramsen bei Stein am Rhein.
Bei den Aufnahmen arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die für grosse internationale Firmen und unabhängige kleinere und grössere Labels tätig sind. Unsere Programmschwerpunkte sind Welt-Erstaufnahmen, vergessene Werke bekannter Meister, noch nicht entdeckte Komponisten und Schweizer Musiker sowie historische Aufnahmen, etwa die Toscanini Legacy und Mitschnitte der Metropolitan Opera New York.
Wir arbeiten intensiv mit der Zentralbibliothek in Zürich und mit der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich zusammen, produzieren CDs mit Chören wie dem Salisbury Cathedral Choir und den Chören der Cambridge und Oxford University - und als Steckenpferd pflegen wir die grossen englischen und amerikanischen Unterhaltungsorchester mit ihren Light-Music-Hits der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre.


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