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Donnerstag, 28. Oktober 2021

1950s Volume 3 - Say it wiht music

Der tut nichts, der will nur spielen


Label/Verlag: Guild
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Eine Scheibe für den Urlaub, für Nostalgiker und solche, die es werden wollen.

Der von Joggern meist- und, was Gott bewahren möge, der vielleicht zuletzt gehörte Satz: ‚Der tut nichts, der will nur spielen’. Begeben Sie sich lieber auf die sicherere Seite und setzen Sie sich vor ihren CD-Spieler, oder am besten gleich in ein Auto mit offenem Verdeck, legen Sie die vorliegende CD ein und frönen Sie dem ‚Easy Listening’. Denn ‚Guild’ pfeffert nun schon in dritter Folge bestaufgelegte orchestrale 50er Jahre-Nummern auf den Silberling, Bekanntes, Altbekanntes, Unbekanntes, völlig Unbekanntes. Die herrlichen Glanznummern im 50er Jahre-Sound tun keinem weh, und auch sie wollen letztlich nur spielen bzw. gespielt werden. 27 Tracks, alle wie die Seiten eines Hochglanz-Werbeprospekts für eine Traumreise rund um die Welt.

Die Band-Leader der 50er Jahre geben sich einmal mehr ein Stelldichein: Stanley Black, Charles Williams, Leroy Anderson, Les Baxter, Percy Faith, Robert Farnon, Philipp Green, um einmal mehr nur ein paar wenige aufzulisten. Die Komponisten: Irving Berlin, Harold Arlen, Mario Nascimbene, Leroy Anderson, Georges Auric, Richard Addinsell, Richard Rogers, Eddie Heywood, Frank Perkins, Philip Green, Robert Farnon, Frederic Curzon, Jerome Kern und viele, viele andere. Die Highlights: Andersons witzig-spritziges ‚Sandpaper Ballet’ oder Heywoods ‚Rainfall’ oder Frank Cordells ‚Big Ben Waltz’. In Arthur Schwartz’ ‚If there is someone lovelier than you’ wabern die Geigen von Robert Farnons Orchester wohlig wie in Butter in Portamento und Vibrato, dass es einem Sir Roger dieselbe womöglich vom Brötchen hauen dürfte. Die Orchester spielen allesamt in einer Perfektion und klanglichenBalance, wie sie später auf diese Weise nie mehr erreicht wurde. ‚Leichte Musik’, die so leicht wirkt, weil sie mit so viel Präzision interpretiert wurde. ‚Guild’ hat die alten Bänder aus den Jahren 1952 bis 1955 wieder klangprächtig restauriert und remastered. Eine Scheibe für den Urlaub, für Nostalgiker und solche, die es werden wollen.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:




Erik Daumann Kritik von Erik Daumann,


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    1950s Volume 3: Say it wiht music

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Guild
1
21.03.2006
Medium:
EAN:

CD
795754511925


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Guild

Guild entstand in den frühen Achtzigerjahren auf Initiative des berühmten englischen Chorleiters Barry Rose, der den St Paul's Cathedral Choir in London leitete. Der Name hat nichts mit der nahe gelegenen Londoner Guild Hall zu tun, sondern kommt von Barry Roses erstem Chor, dem Guildford Cathedral Choir. Das frühere Logo (ein grosses G) entstand indem Barry Rose kurzerhand eine Teetasse umstülpte und mit einem Bleistift ihrem Rand bis zum Henkel entlang fuhr. Seit 2002 hat die Firma als Guild GmbH ihren Sitz in der Schweiz, in Ramsen bei Stein am Rhein.
Bei den Aufnahmen arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die für grosse internationale Firmen und unabhängige kleinere und grössere Labels tätig sind. Unsere Programmschwerpunkte sind Welt-Erstaufnahmen, vergessene Werke bekannter Meister, noch nicht entdeckte Komponisten und Schweizer Musiker sowie historische Aufnahmen, etwa die Toscanini Legacy und Mitschnitte der Metropolitan Opera New York.
Wir arbeiten intensiv mit der Zentralbibliothek in Zürich und mit der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich zusammen, produzieren CDs mit Chören wie dem Salisbury Cathedral Choir und den Chören der Cambridge und Oxford University - und als Steckenpferd pflegen wir die grossen englischen und amerikanischen Unterhaltungsorchester mit ihren Light-Music-Hits der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre.


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