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Samstag, 4. Februar 2023

Docker: Three Contrasts - RTE Concert Orchestra, Barry Knight

Unterhaltungsmusik à la Great Britain


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Die siebte Folge der British-Light-Music Serie von Naxos präsentiert die kompositorische Vielfalt von Robert Docker.

Lust auf gut gefertigte musikalische Unterhaltung? Die Reihe „British Light Music“ des Labels Naxos, ursprünglich in den 1990er Jahren bei Marco Polo herausgekommen, bietet sie in Hülle und Fülle. Im Mittelpunkt des siebten Teils steht Robert Docker, Jahrgang 1918. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, lernte er mehrere Instrumente, setzte sich aber vor allem als Pianist durch und wurde ein gefragter Gesangsbegleiter. Daneben machte er sich zunächst als Arrangeur einen Namen, häufig in enger Zusammenarbeit mit der BBC, bevor er mit eigenen Kompositionen ins Rampenlicht trat.

Das Album enthält eine bunte Mischung von Dockers zwischen 1958 und 1980 entstandenen Werken. Eröffnet wird es mit „Legend“, einem emotional aufgeladenen, melodiös effektvollen Stück in Art von Addinsells „Warschauer Klavierkonzert“. Charmant geht es weiter mit dem English Waltz „Scène du bal“ und der wie klassische Ballettmusik anmutenden Tanzsuite „Scènes de ballet“. Doch auch das Fetzige kommt zum Zuge: Der Can Can “Tabarinage” geht sofort in die Beine, er wurde übrigens auf Wunsch der Familie beim Begräbnis des Künstlers 1992 gespielt. Mit dem dreiteiligen Oboenkonzert „Three Contrasts“ und den auf dem französischen Kinderlied „Frère Jacques“ basierenden „Pastiche Variations“ für Klavier und Orchester wandelt Docker gekonnt auf dem Grat zwischen E- und U-Musik.

Ergänzt werden die Originalkompositionen durch drei Arrangements auf traditionelle Volksmusik aus Wales, Irland und England. „The Spirit of Cambria“, „Fairy Dance Reel“ und „Blue Ribbons“ sind schöne Beispiele für Dockers Fähigkeit, vorgegebene Themen clever zu verarbeiten. Wie auch bei den vorherigen Alben sind Spezialisten des Genres aufgeboten. Barry Knight dirigiert das irische RTÉ Concert Orchestra mit der nötigen Geschmeidigkeit und Entspanntheit, der Pianist William Davies und der Oboist David Presley gewährleisten hohes solistisches Niveau. Im englischsprachigen Booklet werden die einzelnen Stücke erklärt, die biographischen Angaben zu Docker aber sind mager. Doch auch ohne besonderes Hintergrundwissen kann man sich den originellen, melodisch attraktiven und im besten Sound erklingenden Kompositionen unbeschwert hingeben.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:





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    Docker: Three Contrasts: RTE Concert Orchestra, Barry Knight

Label:
Anzahl Medien:
Naxos
1
Medium:
EAN:

CD
747313432271


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Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


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