> > > Furtwängler: Symphony No.1 in B minor: Württembergische Philharmonie Reutlingen, Fawzi Haimor
Dienstag, 7. Februar 2023

Furtwängler: Symphony No.1 in B minor - Württembergische Philharmonie Reutlingen, Fawzi Haimor

Schwergewicht


Label/Verlag: cpo
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Wilhelm Furtwänglers erste Sinfonie ist keine leichte Kost.

Als Komponist hat Wilhelm Furtwängle rdie traditionellen Wege nicht selten umfangreich und ambitioniert erkundet – seine erste Violinsonate d-Moll dauert fast eine Stunde, und für jede seiner drei Sinfonien benötigt man fast immer zwei CDs. Die erste Sinfonie h-Moll (1938-41) hat in der vorliegenden Einspielung aus dem Studio der Württembergischen Philharmonie Reutlingen eine Spieldauer von gut 88 Minuten. Das gigantische Stück absoluter Musik ist aufnahmetechnisch leider mit etwas zu viel Hall eingefangen, so dass es der Interpretation etwas an klanglicher Klarheit mangelt. Dafür überzeugt die Wiedergabe durch den besonderen Schwung im eröffnenden Largo des Kopfsatzes. Die interpretatorische Intensität lässt in der Folge leider nach, die klangfarbliche und motivisch-thematische Arbeit überzeugt in Fawzi Haimors Einspielung von den drei Stereo-CD-Veröffentlichungen insgesamt am wenigsten, zu pauschal bleibt er Klang, zu mechanisch häufig der Puls, zu wenig differenziert die Erkundung der architektonischen Struktur im Großen wie im Kleinen. Das Adagio nimmt Haimor, als sei es von Mahler komponiert, so dass Furtwänglers kompositorische Eigenart nicht recht zum Tragen kommt (gerade im Finale ist dieser ‚Clash der Ästhetiken‘ auch nur schwer vermeidbar).


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Furtwängler: Symphony No.1 in B minor: Württembergische Philharmonie Reutlingen, Fawzi Haimor

Label:
Anzahl Medien:
cpo
1
Medium:
EAN:
CD
761203537723

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Furtwängler, Wilhelm
 - Symphony No.1 in B minor - Largo. Allegro
 - Symphony No.1 in B minor - Scherzo. Allegro


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Dirigent(en):Haimor, Fawzi
Orchester/Ensemble:Württembergische Philharmonie Reutlingen


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cpo

Wohl kaum ein zweites Label hat in letzter Zeit soviel internationale Aufmerksamkeit erregt wie cpo. Die Fachwelt rühmt einhellig eine überzeugende Repertoirekonzeption, die auf hohem künstlerischen Niveau verwirklicht wird und in den Booklets eine geradezu beispielhafte Dokumentation erfährt. Der Höhepunkt dieser allgemeinen Anerkennung war sicherlich die Verleihung des "Cannes Classical Award" für das beste Label (weltweit!) auf der MIDEM im Januar 1995 und gerade wurde cpo der niedersächsische Musikpreis 2003 in "Würdigung der schöpferischen Leistungen" zuerkannt.
Besonders stolz macht uns dabei, daß cpo - 1986 gegründet - in Rekordzeit in die Spitze vorgestoßen ist. Das Geheimnis dieses Erfolges ist einfach erklärt, wenn auch schwierig umzusetzen: cpo sucht niemals den Kampf mit den Branchenriesen, sondern füllt mit Geschick die Nischen, die von den Großen nicht besetzt werden, weil sie dort keine Geschäfte wittern. Und aus mancher Nische wurde nach einhelliger Ansicht der Fachwelt mittlerweile ein wahres Schmuckkästchen.
Am Anfang einer Repertoire-Entscheidung steht bei uns noch ganz altmodisch das Partituren-lesen, denn nicht alles, was noch unentdeckt ist, muß auch auf die Silberscheibe gebannt werden. Andererseits gibt es - von der Renaissance bis zur Moderne - noch sehr viele wahre musikalische Schätze zu heben, die oft näher liegen, als man meint. Unsere großen Werk-Editionen von Pfitzner, Korngold, Hindemith oder Pettersson sind nicht umsonst gerühmt worden. In diesem Sinne werden wir fortfahren.
Letztendlich ist unser künstlerisches Credo ganz einfach: Wir machen die CDs, die wir schon immer selbst haben wollten. Seien Sie herzlich zu dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt eingeladen!


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