> > > Georg Caspar Schürmann: Cantatas: Weser-Renaissance Bremen, Manfred Cordes
Freitag, 30. September 2022

Georg Caspar Schürmann: Cantatas - Weser-Renaissance Bremen, Manfred Cordes

Entdeckung eines Komponisten


Label/Verlag: cpo
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Der Wolfenbütteler Komponist Schürmann erweist sich auf einer hörenswerten CD als Meister der weltlichen und geistlichen Kantate.

Georg Caspar Schürmann war jahrzehntelang Hofkapellmeister am Wolfenbütteler Hof und sorgte dort für die Hof- und Kirchenmusik. Er lebte von der Jahreswende 1672/73 bis 1751, war also etwa dreizehn Jahre älter als J. S. Bach und starb ein Jahr nach diesem. Sein Stil gehört dem Spätbarock an. In seinen Kantaten auf dieser CD erweist er sich als einfallsreicher Komponist. Ob Arie, Rezitativ oder Chor, er findet stets ansprechende und hörenswerte Lösungen. Er beherrscht die Homophonie so gut wie polyphone Techniken. Meisterhaft begleitet er das Solistenensemble bei einem weihnachtlichen Choral. Es ist an der Zeit, diesen so gut wie verschollenen Komponisten zu entdecken. Auf dieser CD geschieht das in mustergültigen Aufführungen dreier Kantaten, einer für den Hof und zweier für den Gottesdienst. Michael Cordes erweist sich hier wieder als kundiger Leiter seines Ensembles „Weser-Renaissance Bremen“.

Das Sängerquartett verzichtet weithin auf Vibrato und findet in den Tuttiteilen zu großer Homogenität. Marie Luise Werneburg verfügt über einen glitzernden Sopran und beherrscht auch die wenigen Koloraturen souverän und klangschön. Ähnliches lässt sich von ihrer Kollegin Verena Gropper sagen. Sehr natürlich und locker singt der Altus David Erler. Hans Jörg Mammel verfügt über einen wendigen Tenor. Besonders unaufgeregt singt der Bass Wolf Matthias Friedrich und kommt so zu großer Glaubwürdigkeit. Das Booklet ist von wünschenswerter Ausführlichkeit. Die CD ist rundweg gelungen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Georg Caspar Schürmann: Cantatas: Weser-Renaissance Bremen, Manfred Cordes

Label:
Anzahl Medien:
cpo
1
Medium:
EAN:
CD
761203537426

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Schürmann, Georg Caspar
 - Auff! Jauchzet, lobsinget dem König der Ehren! -
 - Auff! Jauchzet, lobsinget dem König der Ehren! -
 - Auff! Jauchzet, lobsinget dem König der Ehren! -
 - Auff! Jauchzet, lobsinget dem König der Ehren! -
 - Auff! Jauchzet, lobsinget dem König der Ehren! -
 - Auff! Jauchzet, lobsinget dem König der Ehren! -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Nimm das Opfer unserer Herzen -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -
 - Siehe, eine Jungfrau ist schwanger -


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Dirigent(en):Cordes, Manfred


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cpo

Wohl kaum ein zweites Label hat in letzter Zeit soviel internationale Aufmerksamkeit erregt wie cpo. Die Fachwelt rühmt einhellig eine überzeugende Repertoirekonzeption, die auf hohem künstlerischen Niveau verwirklicht wird und in den Booklets eine geradezu beispielhafte Dokumentation erfährt. Der Höhepunkt dieser allgemeinen Anerkennung war sicherlich die Verleihung des "Cannes Classical Award" für das beste Label (weltweit!) auf der MIDEM im Januar 1995 und gerade wurde cpo der niedersächsische Musikpreis 2003 in "Würdigung der schöpferischen Leistungen" zuerkannt.
Besonders stolz macht uns dabei, daß cpo - 1986 gegründet - in Rekordzeit in die Spitze vorgestoßen ist. Das Geheimnis dieses Erfolges ist einfach erklärt, wenn auch schwierig umzusetzen: cpo sucht niemals den Kampf mit den Branchenriesen, sondern füllt mit Geschick die Nischen, die von den Großen nicht besetzt werden, weil sie dort keine Geschäfte wittern. Und aus mancher Nische wurde nach einhelliger Ansicht der Fachwelt mittlerweile ein wahres Schmuckkästchen.
Am Anfang einer Repertoire-Entscheidung steht bei uns noch ganz altmodisch das Partituren-lesen, denn nicht alles, was noch unentdeckt ist, muß auch auf die Silberscheibe gebannt werden. Andererseits gibt es - von der Renaissance bis zur Moderne - noch sehr viele wahre musikalische Schätze zu heben, die oft näher liegen, als man meint. Unsere großen Werk-Editionen von Pfitzner, Korngold, Hindemith oder Pettersson sind nicht umsonst gerühmt worden. In diesem Sinne werden wir fortfahren.
Letztendlich ist unser künstlerisches Credo ganz einfach: Wir machen die CDs, die wir schon immer selbst haben wollten. Seien Sie herzlich zu dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt eingeladen!


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