> > > Händel: Six concerti Grossi: Van Diemen's Band, Martin Gester
Montag, 5. Dezember 2022

Händel: Six concerti Grossi - Van Diemen's Band, Martin Gester

Hörenswerte Alternativaufnahme zum Opus 3 von Händel


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Die Van Diemen's Band erweist sich als versiertes Kammermusikensemble auf barocken Instrumenten. Ihr Händel setzt Alternativen zu anderen Aufnahmen frei.

Mit dieser erfreulichen Aufnahme stellt sich ein Ensemble vom anderen Ende der Welt vor. Die Van Diemen’s Band unter der Leitung von Martin Gester ist in Tasmanien zu Hause. Dass die Errungenschaften der historisch informierten Aufführungspraxis auch auf der Australischen Insel angekommen sind, bedarf kaum der Erwähnung. Was diese Aufnahme vor vielen anderen auszeichnet, sind vor allem zwei Charakteristika. Zum ersten ist es der volle Klang bei den langsamen Sätzen, der fast verlorengegangen schien. Zum andern ist es der federnde Rhythmus in den schnellen Sätzen, der sich wohltuend abhebt vom Staccato einiger Vergleichsaufnahmen. Opus 6 für Orgel und Ensemble, das ursprünglich nur zwei schnelle Sätze enthält, wird um einen langsamen Satz ergänzt. Dieser stammt aus der Ouvertüre zur Oper „Il pastor fido“. Martin Gester erweist sich in diesem Concerto grosso als versierter und zuverlässiger Organist. Aber auch die anderen Solisten, bei uns kaum bekannt, erbringen erwähnenswerte Leistungen an ihrem Instrument. Das Booklet ist von wünschenswerter Ausführlichkeit und informiert über musikgeschichtliche Details, nach denen man sonst suchen müsste. Wer also noch keine Aufnahme von Händels Opus 3 besitzt oder mit seiner nicht zufrieden ist, ist mit dieser CD gut bedient.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Händel: Six concerti Grossi: Van Diemen's Band, Martin Gester

Label:
Anzahl Medien:
BIS Records
1
Medium:
EAN:
CD SACD
7318599920795

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Händel, Georg Friedrich


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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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