> > > Les Voyages de l'amour: Purcell Choir, Orfeo Orchestra, György Vashegyi
Samstag, 4. Februar 2023

Les Voyages de l'amour - Purcell Choir, Orfeo Orchestra, György Vashegyi

Ballett mit viel Gesang


Label/Verlag: Glossa
Detailinformationen zum besprochenen Titel


György Vashegyi begibt sich mit Joseph Bodin de Boismortier auf 'Amors Reisen' und lässt sie zu einem musikalischen Vergnügungstrip werden.

Der 1689 geborene Franzose Joseph Bodin de Boismortier musste lebenslang mit dem Vorurteil kämpfen, ein nach dem Zeitgeschmack komponierender Vielschreiber zu sein. Dennoch haben sich seine Flötenwerke in verschiedenen Besetzungen im Repertoire gehalten, die Bühnenstücke hingegen sind heute weitgehend unbekannt. Eines von ihnen ist 'Les Voyages de l'Amour', ein Ballett mit Gesang von 1736 und Gegenentwurf zur erhabenen Tragédie lyrique. Es handelt von der vergeblichen Suche des Gottes Amor nach einer Geliebten. Um die Richtige zu finden, nimmt er verschiedene menschliche Gestalten an, erlebt aber nur Enttäuschungen.

Der Richtige zur Wiederentdeckung von de Boismortiers Partitur ist dafür der Dirigent und Cembalist György Vashegyi. Er prägt die ungarische Alte-Musik-Szene schon seit den 90er Jahren und hat mit seinen damals gegründeten Ensembles, dem Purcell Choir und dem Orfeo Orchestra, auch international einen guten Ruf. Mit stilistischem Gespür belebt er die kurzweilige Abfolge der eleganten, farbreich instrumentierten Melodien. Für die gesangliche Seite ist ein erfahrenes Vokalsextett mit Expertinnen wie Chantal Santon Jeffery und Judith Wanroij aufgeboten, dessen sublimen Phrasierungen, fein gewirkten Trillern und Verzierungen man mit Vergnügen zuhört.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Les Voyages de l'amour: Purcell Choir, Orfeo Orchestra, György Vashegyi

Label:
Anzahl Medien:
Glossa
1
Medium:
EAN:
CD
8424562240094

Cover vergössern

Glossa

Spaniens renommiertestes Klassiklabel wurde 1992 von Carlos Céster und den Brüdern José Miguel und Emilio Moreno gegründet. Sein "Hauptquartier" hat es in San Lorenzo del Escorial in den Bergen nahe Madrid. Zahlreiche herausragende Künstler und Ensembles aus dem Bereich der Alten Musik (z.B. Frans Brüggen und das Orchestra of the 18th Century, La Venexiana, Paolo Pandolfo, Hervé Niquet und sein Concert Spirituel u.v.a.) finden sich im Katalog des Labels. Doch machte GLOSSA von Anfang an auch wegen der innovativen Gestaltung und Produktionsverfahren von sich reden. Zu nennen wären hier die Einführung des Digipacks auf dem Klassikmarkt und dessen konsequente Verwendung, der Einsatz von Multimedia Tracks oder die Platinum-Serie mit ihrem avantgardistischen Design. Innerhalb der vergangenen knapp zwei Jahrzehnte konnte GLOSSA so zu einem der interessantesten Klassiklabels auf dem Markt avancieren. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt auch dem Spiritus rector und Gesicht des Labels, Carlos Céster.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Glossa:

  • Zur Kritik... Original und Umarbeitung: Das Konzept dieser Avison/Scarlatti-CD bleibt unklar. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Der rasende Countertenor: Ein Konzeptalbum um Ariosts Dichtung 'Orlando furioso', die so viele Barockkomponisten inspiriert hat. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Maskerade: Der französische Barock erkundet den venezianischen Karneval. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Glossa...

Weitere CD-Besprechungen von Karin Coper:

  • Zur Kritik... Ouvertüren und mehr: Der vierte Teil der Gesamteinspielung von Auber-Ouvertüren durch Dario Salvi gibt sich tänzerisch. Weiter...
    (Karin Coper, )
  • Zur Kritik... Intrigen im Kreml: Die deutsche Barockoper 'Boris Goudenow' macht in einer CD-Produktion von den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik großen Eindruck. Weiter...
    (Karin Coper, )
  • Zur Kritik... Unterhaltungsmusik à la Great Britain : Die siebte Folge der British-Light-Music Serie von Naxos präsentiert die kompositorische Vielfalt von Robert Docker. Weiter...
    (Karin Coper, )
blättern

Alle Kritiken von Karin Coper...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Seltene Cello-Werke: Bartosz Koziak spielt Musik von Bohuslav Martinu. Weiter...
    (Dr. Jan Kampmeier, )
  • Zur Kritik... Auftakt zu einer Trilogie: 'Christus das Kind' ist eine interessante Ausgrabung, die das Umfeld frühromantischer Oratorienliteratur verdeutlicht bzw. erst ins Blickfeld rückt. Ein 'Aha!'-Effekt stellt sich aber nicht ein. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Suggestive Trauergesänge: Glagolitische Riten beeindruckten Igor Kuljerić seit seiner Jugend. In seiner Totenmesse sprengt er damit den Rahmen. Weiter...
    (Christiane Franke, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

Class aktuell (3/2022) herunterladen (5000 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (2/2023) herunterladen (5000 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonata in D major KV 381 - Andante

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Der Pianist Herbert Schuch im Gespräch mit klassik.com.

"Bei der großen Musik ist es eine Frage auf Leben und Tod."
Der Pianist Herbert Schuch im Gespräch mit klassik.com.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich