> > > Franz Schreker: Complete Orchestral Works Vol. 1: Bochumer Symphoniker, Steven Sloane
Samstag, 21. Mai 2022

Franz Schreker: Complete Orchestral Works Vol. 1 - Bochumer Symphoniker, Steven Sloane

Wenig profiliert


Label/Verlag: cpo
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Ein wenig bedeutender Beitrag zur Schreker-Diskografie.

Seit sich seit Ende der 1980er-Jahre das Schaffen Franz Schrekers zunehmend auch auf Tonträger wiederfand, haben sich mehrere Generationen besonders von Dirigenten um diesen Schaffensbereich verdient gemacht, nicht zuletzt Gerd Albrecht und Peter Gülke. Schon 2014 entstanden die 2020 veröffentlichten Aufnahmen aus Bochum unter Chefdirigent Steven Sloane, die interpretatorisch den älteren Einspielungen spieltechnisch gleichwertig, von der Charakterisierungsstärke aber etwas weniger klar profiliert sind. Die a-Moll-Sinfonie, Schrekers Opus 1 aus dem Jahr 1899, bedarf der Zuspitzung, nicht wie hier der Glättung. 'Festwalzer und Walzerintermezzo' von 1908 ist ein charmantes, aber wenig bedeutendes Werk, anders als die 'Valse lente' aus demselben Jahr (die hier aber etwas zu konventionell dargeboten wird), während das Intermezzo für Streichorchester op. 8 von 1900, das Schreker 1902 seiner 'Romantischen Suite' op. 14 einfügte, den späteren Operndramatiker Schreker erahnen lässt. Auch die Wiedergabe der Suite aus der Tanzpantomime 'Der Geburtstag der Infantin' (1908) bleibt verhältnismäßig unprofiliert.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Franz Schreker: Complete Orchestral Works Vol. 1: Bochumer Symphoniker, Steven Sloane

Label:
Anzahl Medien:
cpo
1
Medium:
EAN:
CD
761203770229

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Schreker, Franz


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cpo

Wohl kaum ein zweites Label hat in letzter Zeit soviel internationale Aufmerksamkeit erregt wie cpo. Die Fachwelt rühmt einhellig eine überzeugende Repertoirekonzeption, die auf hohem künstlerischen Niveau verwirklicht wird und in den Booklets eine geradezu beispielhafte Dokumentation erfährt. Der Höhepunkt dieser allgemeinen Anerkennung war sicherlich die Verleihung des "Cannes Classical Award" für das beste Label (weltweit!) auf der MIDEM im Januar 1995 und gerade wurde cpo der niedersächsische Musikpreis 2003 in "Würdigung der schöpferischen Leistungen" zuerkannt.
Besonders stolz macht uns dabei, daß cpo - 1986 gegründet - in Rekordzeit in die Spitze vorgestoßen ist. Das Geheimnis dieses Erfolges ist einfach erklärt, wenn auch schwierig umzusetzen: cpo sucht niemals den Kampf mit den Branchenriesen, sondern füllt mit Geschick die Nischen, die von den Großen nicht besetzt werden, weil sie dort keine Geschäfte wittern. Und aus mancher Nische wurde nach einhelliger Ansicht der Fachwelt mittlerweile ein wahres Schmuckkästchen.
Am Anfang einer Repertoire-Entscheidung steht bei uns noch ganz altmodisch das Partituren-lesen, denn nicht alles, was noch unentdeckt ist, muß auch auf die Silberscheibe gebannt werden. Andererseits gibt es - von der Renaissance bis zur Moderne - noch sehr viele wahre musikalische Schätze zu heben, die oft näher liegen, als man meint. Unsere großen Werk-Editionen von Pfitzner, Korngold, Hindemith oder Pettersson sind nicht umsonst gerühmt worden. In diesem Sinne werden wir fortfahren.
Letztendlich ist unser künstlerisches Credo ganz einfach: Wir machen die CDs, die wir schon immer selbst haben wollten. Seien Sie herzlich zu dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt eingeladen!


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