> > > Mozart, Wolfgang Amadeus: Piano Concerti: Jean-Efflam Bavouzet, Manchester Camerata, Gábor Takács-Nagy
Montag, 25. Oktober 2021

Mozart, Wolfgang Amadeus: Piano Concerti - Jean-Efflam Bavouzet, Manchester Camerata, Gábor Takács-Nagy

Bedeutende Einspielung


Label/Verlag: Chandos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Jean-Efflam Bavouzet bietet eine vitale und intelligente Sicht auf Mozarts Klavierkonzerte.

Die CD-Einspielungen der Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart durch den Pianisten Jean-Efflam Bavouzet gehören zu den profundesten der Gegenwart. Das gilt auch für den vorliegenden Tonträger, der intelligent die Klavierkonzerte KV 175 bis 271 mit zur gleichen Zeit entstandenen Ouvertüren und Sinfonien mischt. Bavouzets gänzlich unangestrengte Virtuosität, sein Klangfarbensinn und sein genuines Erzähltalent machen die Klavierkonzerte zum Ereignis. Wie auch bei seinen früheren Einspielungen wird man den Eindruck nicht los, dass Bavouzet mit dieser Musik verschmilzt. Deutlich bei seiner eigenen Kadenz zum dritten Satz des Klavierkonzertes KV 175, wo ihm mit einer unvergleichlichen Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit die Ideen zu dieser Musik aus den Fingern fließen. Er erweist sich auch hier wieder als pianistisch souveräner wie geistig aufgeschlossener Musiker. Spieltechnisch und gestalterisch scheint es für ihn keine Grenzen zu geben. So haben seine Interpretation jenen weiten Atem, der notwendig ist, um die Ernsthaftigkeit und geistige Tiefe dieser Werke zu erfassen.

Jean-Efflam Bavouzet ist in der Tat ein fabelhafter Pianist, der fast immer für spannende Erfahrungen sorgt. Und die Manchester Camerata unter Gábor Takács-Nagy erweist sich bei allem als idealer Dialogpartner. Er und Takács-Nagy durchdringen diesen Geist des Aufbruchs, der diesen ‚Jugendwerken“ innewohnt. Sie verstehen, was es für Mozart damals hieß, auf die Zukunft zu vertrauen, und schmiegen sie sich ganz der jugendlichen Vitalität dieser Werke an. Schlank, zeitweilig in der Nähe des Zerbrechlichen musiziert die Manchester Camerata mit einem bemerkenswert sensiblen Klangbild. Die Phrasierung ist immer präzise, die Linienführung deutlich. Das Ergebnis ist eine kammermusikalische Intimität und Klarheit. Die Sicht Gábor Takács-Nagy auf die Partituren der Ouverüren ('La finta giardinera', 'Il sogno di Scipione', 'Lucio Silla' und 'Il re pastore') erweist sich als durchaus feinsinnig.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:





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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Mozart, Wolfgang Amadeus: Piano Concerti: Jean-Efflam Bavouzet, Manchester Camerata, Gábor Takács-Nagy

Label:
Anzahl Medien:
Chandos
2
Medium:
EAN:

CD
095115213728


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Mozart, Wolfgang Amadeus


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Chandos

Chandos Records was founded in 1979 by Brian Couzens and quickly established itself as one of the world's leading classical labels. Prior to forming the label, Brian Couzens, along with his son Ralph, worked for 8 years running a mobile recording unit recording for major labels (including RCA, Polydor, CFP, etc.) with many of the world's leading artists.
The company has championed rare and neglected repertoire, filling in many gaps in the record catalogues. Initially focussing on British composers (Alwyn, Bax, Bliss, Dyso, Moeran, Rubbra, Walton etc), it subsequently embraced a much wider field. Chandos' diverse catalogue contains over 2000 titles, from early music to contemporary, with composers from around the world. The company's aim is to present an exciting and varied selection of superbly recorded music to as many people as possible.
The following artists are strongly associated with, or exclusive to, the label: Richard Hickox, Matthias Bamert, I Fagiolini, Neeme Järvi, Louis Lortie, Jean-Efflam Bavouzet, Rumon Gamba, James Ehnes, Sir Charles Mackerras, David Parry, Valeri Polyansky, The Purcell Quartet, Gennady Rozhdestvensky, Howard Shelley, Simon Standage, Yan Pascal Tortelier, Vernon Handley, the BBC Philharmonic, BBC National Orchestra of Wales, the City of London Sinfonia and Collegium Muscium 90.
Chandos is universally acclaimed for the excellence of its sound quality and has always been at the forefront of technical innovation. In 1978, Chandos was one of the first to record in 16bit/44.1kHz PCM digital, as well as being one of the first to edit a digital recording completely in the digital domain (Holst: the Planet ? SNO/Gibson). In 1983, Chandos was one of the first to produce and release Compact Discs into the marketplace ? a revolution in the recorded music industry.
Today, Chandos has kept up with technology by recording mostly in 24bit/96kHz PCM but now also in DSD for producing ?surround sound? SACDs. Chandos releases at least five new recordings a month, together with imaginative re-issues of back-catlogue material.
The company has received countless awards, including several Gramophone Awards, notably the 2001 ?Record of the Year? for Richard Hickox?s recording of the original version of Vaughan Williams? A London Symphony; ?Best Choral Recording of 2003? for its recording of an undiscovered mass by Hummel and the ?Best Orchestral Recording? of 2004 for its set of Bax Symphonies. Other highlights include the American Grammy for Britten?s opera Peter Grimes, and most recently (2008), two further Grammy Awards, one for Hansel and Gretel and the other for Grechaninov?s Passion Week. Jean-Efflam Bavouzet?s debut on Chandos was also awarded Record of the Year by Monde de la Musique this year.
Chandos remains an independent, family run company which produces and markets its recordings from its office in Colchester, England, and is distributed worldwide.


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