> > > Eugene Zador: Sinfonia Technica, Trombone Concerto: Budapest Symphony Orchestra, Mariusz Smolij
Sonntag, 14. August 2022

Eugene Zador: Sinfonia Technica, Trombone Concerto - Budapest Symphony Orchestra, Mariusz Smolij

Farbenfreudig


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Ein weiterer verlässlicher Beitrag in der Zádor-Diskografie des Budapest Symphony Orchestra MÁV unter Mariusz Smolij.

Die Naxos-Edition mit Orchestermusik von Jenő Zádor mit dem Budapest Symphony Orchestra MÁV unter Mariusz Smolij wird um fünf weitere Werke ergänzt, allesamt Weltersteinspielungen. Zentrales Werk der CD ist die Sinfonia Technica aus dem Jahr 1931, deren vier Sätze die Titel 'Die Brücke', 'Der Telegrafenmast', 'Wasserwerk' und 'Fabrik' tragen. Im Geiste der neuen Sachlichkeit und des Expressionismus versucht sich Zádor an ‚musikalischem Brutalismus‘, wie wir ihn von Prokofiev oder Mosolov kennen, aber ohne eine nachromantische Komponente – so dass wir uns eher in der Nähe eines Roy Harris oder David Diamond zu befinden scheinen, wenn auch ohne die genuin absolut-musikalische Geste; allzu episodisch ist die Musik, eher an Film- denn Konzertmusik gemahnend.

Gleiches gilt für das 'Tarantella-Scherzo' (1942) und 'In Memoriam' (1962), letzteres die wohl expressivste Komposition der CD. 1970 entstand die dreisätzige 'Music for Clarinet and Strings', eine Art schlichtes Concertino, 1966 das kaum umfänglichere Posaunenkonzert, beides ernste, spieltechnisch anspruchsvolle Kompositionen. Das Budapest Symphony Orchestra MÁV ist den Solisten Pál Sólyomi (Soloklarinettist des Orchester) und András Fejér (Soloposaunist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin) ein inspirierter Partner.


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    Eugene Zador: Sinfonia Technica, Trombone Concerto: Budapest Symphony Orchestra, Mariusz Smolij

Label:
Anzahl Medien:
Naxos
1
Medium:
EAN:
CD
747313410873

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Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


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Von Dr. Jürgen Schaarwächter zu dieser Rezension empfohlene Kritiken:

  • Zur Kritik... Fürs Lichtspielhaus: Eugene Zádors Orchesterwerke erinnern mitunter stark an filmmusikalische Prägungen. Daher funktionieren sie als absolute Musik nur bedingt. Einige sehr ausdrucksstarke Momente gibt es jedoch. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, 04.12.2016)

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