> > > Elisabeth Grümmer: Münchner Rundfunkorchester, Kurt Eichhorn, Horst Stein
Donnerstag, 9. Juli 2020

Elisabeth Grümmer - Münchner Rundfunkorchester, Kurt Eichhorn, Horst Stein

Mit Gefühl und Gesang


Label/Verlag: BR-Klassik
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Elisabeth Grümmer beseelt Lieder und Arien von Mozart.

Wenn von Elisabeth Grümmer die Rede ist, geraten Opernfans ins Schwärmen. Denn die Sopranistin, die vom Ende der 40er- bis zum Anfang der 70er-Jahre zu den bedeutendsten deutschen Sängerinnen im lyrischen Fach gehörte, bezauberte nicht allein wegen der vokalen Klangqualität, sondern auch ob des seelenvollen Gesangs. Einige ihrer Tondokumente – etwa die Agathe, das Sopransolo im Brahms-Requiem oder die Karajan-Aufnahme von 'Hänsel und Gretel' – setzen in dieser Hinsicht bis heute Maßstäbe. Auch die Zusammenstellung mit Liedern und Arien von Mozart, der in Elisabeth Grümmers Repertoire eine zentrale Rolle spielte, bestätigt ihren Ausnahmerang. Die Soli der 'Figaro'-Gräfin, der Pamina, Donna Anna und Fiordiligi sind vollendete Lektionen an stimmlicher Kultiviertheit, Natürlichkeit des Vortrags, erfülltem Ausdruck und nicht zuletzt vorbildlicher Artikulation. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass aus der kenntnisreichen biographischen Einführung von Thomas Voigt herzliche Verehrung spricht.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Elisabeth Grümmer: Münchner Rundfunkorchester, Kurt Eichhorn, Horst Stein

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Spielzeit:
Aufnahmejahr:
BR-Klassik
1
18.03.2013
061:41
1956
Medium:
EAN:
BestellNr.:
CD
4035719003086
900308

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Mozart, Wolfgang Amadeus


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"Als "Klang gewordene romantische Innigkeit und Empfindsamkeit" beschrieb Jürgen Kesting die Stimme der legendären Elisabeth Grümmer. Mehrfach trat die Sängerin mit dem Münchner Rundfunkorchester im Rahmen der Sonntagskonzerte auf. Die vorliegenden, zwischen den Jahren 1960 und 1962 entstandenen Aufnahmen präsentieren Grümmer als faszinierende Mozartinterpretin. In Klavier-Liedern wie "Der Zauberer" und "Das Veilchen“ brilliert sie, begleitet von Hans Altmann, selbst mit fast fünfzig Jahren mit einem mädchenhaft-unschuldigen Klang, den diese Werke so unbedingt brauchen. Die Wärme und Innigkeit, die sie in diesen Liedern zeigt, hören wir auch wieder in der Arie der Pamina „Ach, ich fühl’s“. Dass sie darüber hinaus eine selten gehörte sprachliche Flexibilität besaß, beweisen die Arien aus „Così fan tutte“, „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“, die sie in deutscher Sprache singt. Ihre Fiordiligi hören wir sowohl im italienischen Original (unter Kurt Eichhorn) als auch auf Deutsch (unter der Leitung von Horst Stein). Hier wird besonders deutlich, wie ihr Gesang der deutschen Fassung in den Kantilenen das bruchlose Legato der italienischen Version bewahrt. Internationale Opernstars treten regelmäßig in den live ausgestrahlten Sonntagskonzerten des Münchner Rundfunkorchesters auf und präsentieren sich oftmals in außergewöhnlichen Partien, die im alltäglichen Opernbetrieb kaum besetzt werden. "


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BR-Klassik

Herausragende Musikaufnahmen der drei Klangkörper des Bayerischen Rundfunks werden unter einer gemeinsamen Marke den Musikfreunden angeboten. Das Label heißt BR-KLASSIK. Zum Start sind acht Tonträger sowie eine DVD am 18. September 2009 veröffentlicht worden. Mittlerweile umfasst der gesamte Katalog über 150 Aufnahmen.

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Münchner Rundfunkorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks genießen sowohl in der Region als auch international einen außergewöhnlichen Ruf in Bezug auf Qualität, künstlerische Kreativität und die Vermittlung von klassischer Musik. Im Konzertsaal und in Hörfunk- und Fernsehübertragungen sind die drei Klangkörper regelmäßig zu hören. Herausragende Konzerte, besonders gelungene Interpretationen und selten zu hörende Werke werden nun unter der gemeinsamen Marke BR-KLASSIK auf dem hauseigenen Label dokumentiert.

Das CD-Label BR-KLASSIK ist organisatorisch bei der BRmedia Service GmbH angesiedelt, dem für die Zweitverwertungen zuständigen Tochterunternehmen des Bayerischen Rundfunks, und wird von Stefan Piendl als Label-Manager geleitet. Mit ihm konnte der Bayerische Rundfunk einen erfolgreichen, externen Experten mit umfassender, internationaler Erfahrung für die Mitwirkung an seinem neuen Label BR-KLASSIK gewinnen.

In der Reihe BR-KLASSIK ARCHIVE bringt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks historische Aufnahmen des Labels zu Gehör. Z.B. war an zwei denkwürdigen Konzertabenden die Pianistin Martha Argerich zu Gast, 1973 unter Leitung von Eugen Jochum mit Mozarts Klavierkonzert KV 456 sowie zehn Jahre später mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 unter Seiji Ozawa.

Im Vertrieb werden die Neuerscheinungen von BR-KLASSIK weltweit durch NAXOS betreut. Damit ist eine bestmögliche Präsenz auf allen wichtigen internationalen Märkten gewährleistet. Zu einer modernen Vertriebsstruktur gehört selbstverständlich auch die Möglichkeit des digitalen Downloads über Musikportale wie iTunes, Spotify u.a.. Auch dieser Vertriebsweg wird über die Firma NAXOS erschlossen. Die Naxos Music Library präsentiert zudem für Universitäten und öffentliche Bibliotheken via Internet einen ständig wachsenden Katalog mit Tausenden von Titeln weltweit führender Labels. Studenten, Lehrpersonal und andere Benutzer können sich jederzeit einloggen und in der Bibliothek, im Hörsaal, im Studentenwohnheim, im Büro oder zu Hause das komplette Repertoire abrufen - auch die Aufnahmen von BR-KLASSIK.


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