> > > Pancho Vladigerov: Bulgarian Suite, Vardar Rhapsody: Rousse Philharmonic Orchestra, Nayden Todorov
Dienstag, 7. April 2020

Pancho Vladigerov: Bulgarian Suite, Vardar Rhapsody - Rousse Philharmonic Orchestra, Nayden Todorov

Farbige Folklore


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Das Philharmonische Orchester Ruse spielt Orchesterwerke von Pantscho Wladigerow im bulgarischen Nationalstil.

Das ist mal ein imposanter Klang: Auffallend massiv klingt das Philharmonische Orchester der bulgarischen Stadt Ruse auf einer neuen Naxos-Platte, dennoch wirkt der Klang auch detailfreudig. Dem Orchester der nicht sonderlich großen Stadt begegnet man auf Tonträgern nicht allzu oft, doch es gibt sich hier keine Blöße und setzt die Partituren brillant in Klang um. Die stammen vom bekanntesten (und einzigen halbwegs bekannten) bulgarischen Komponisten Pantscho Wladigerow (1899-1978). Der wurde zwar in der Schweiz geboren, studierte und arbeitete später lange in Berlin, doch seine Werken hielt er im bulgarischen Nationalstil, den er, etwas überspitzt formuliert, selbst erst erfinden musste.

Da wären zunächst sieben 'Bulgarische Tänze'. Man könnte versucht sein, sie in eine Reihe zu stellen mit Brahms ungarischen und Dvořáks slawischen Tänzen, und so verkehrt wäre das auch vielleicht nicht. Wladigerow schrieb sie allerdings erheblich später, nämlich 1931, und stilistisch stehen sie wohl den frühen Werken von Wladigerows rumänischem Zeitgenossen George Enescu näher.

Bedächtig

Dirigent Nayden Todorov tendiert zu eher breiten Tempi, was mitunter etwas schwerfällig wirken kann. Einige der Tänze könnten vermutlich raffinierter und auf jeden Fall schwungvoller klingen – tänzerischer eben, eine cpo-Aufnahme mit dem RSO Berlin unter Horia Andreescu beweist es. Auffälliger noch ist das in Wladigerows erfolgreichster Komposition, der bulgarischen Rhapsodie 'Vardar': Zwischen der bedächtigen neuen Aufnahme Nayden Todorovs und der energischen, funkensprühenden Deutung Horia Andreescus liegen Welten. Das Werk ist, ebenso wie die 'Bulgarische Suite' op. 21, ein halbes Jahr nach den Tänzen aufgenommen worden, und der Klang dieser Aufnahmen ist leider nicht annähernd so eindrucksvoll.

Überhaupt fehlt dieser 'Bulgarischen Suite' die absolute Brillanz, etwas matt wirkt die Aufführung, was vermutlich sowohl an der Interpretation als auch an der Tontechnik liegen dürfte. Freilich macht Wladigerows schwungvolle, farbig instrumentierte, bald folkloristisch, mitunter fast orientalisch gefärbte Musik immer noch reichlich Spaß.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:





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    Pancho Vladigerov: Bulgarian Suite, Vardar Rhapsody: Rousse Philharmonic Orchestra, Nayden Todorov

Label:
Anzahl Medien:
Naxos
1
Medium:
EAN:

CD
747313342273


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Vladigerov, Pancho


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Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


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