> > > Styrian Harpsichord Concertos: Michael Hell, Lucia Froihofer, Neue Hofkapelle Graz
Freitag, 30. September 2022

Styrian Harpsichord Concertos - Michael Hell, Lucia Froihofer, Neue Hofkapelle Graz

Aus Habsburger Erblanden


Label/Verlag: cpo
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Ein unbekanntes Kapitel provinzieller Habsburger Musikgeschichte.

In Schloss Wurmberg bei Pettau in der damaligen Untersteiermark (heute Slowenien) fand sich 1941 eine Sammlung an Musikalien, von denen manche Werke nur hier überliefert sind – und gerade zur rechten Zeit: 1945 wurde des Schloss vollständig zerstört. Sechs Cembalokonzerte wurden hier eingespielt, die meisten für die Besetzung Cembalo und Streicher (nur eins fordert zusätzlich zwei Trompeten). Georg Christoph Wagensein, Casteli (Vorname unbekannt), Johann Michael Steinbacher, Anonymus und Johann Adam Scheibl sind die hier vertretenen Namen, die sich in ganz unterschiedlicher Weise den damaligen Möglichkeiten des ‚Claviers‘ bedienten. Michael Hell spielt zwei Cembali, ein Instrument von Johann Leyendecker von 1755 und einen Nachbau desselben, was ein interessantes Licht auch auf den Instrumentenbau wirft. Die Neue Hofkapelle Graz mit ihrer Konzertmeisterin Lucia Froihofer bietet zusammen mit Hell inspirierte, hörbar hingebungsvolle Wiedergaben.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Styrian Harpsichord Concertos: Michael Hell, Lucia Froihofer, Neue Hofkapelle Graz

Label:
Anzahl Medien:
cpo
1
Medium:
EAN:
CD
761203526925

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Scheibl, Johann Adam
 - Concerto C-Dur - Allegro
 - Concerto C-Dur - Larghetto
 - Concerto C-Dur - Allegro
Steinbacher, Johann Michael
Wagenseil, Georg Christoph
 - Concerto g-Moll - Vivace
 - Concerto F-Dur - Allegro assai
 - Concerto g-Moll - Andante alla breve
 - Concerto F-Dur - Adagio bzw. Andante
 - Concerto g-Moll - Allegro
 - Concerto F-Dur - Allegro assai


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cpo

Wohl kaum ein zweites Label hat in letzter Zeit soviel internationale Aufmerksamkeit erregt wie cpo. Die Fachwelt rühmt einhellig eine überzeugende Repertoirekonzeption, die auf hohem künstlerischen Niveau verwirklicht wird und in den Booklets eine geradezu beispielhafte Dokumentation erfährt. Der Höhepunkt dieser allgemeinen Anerkennung war sicherlich die Verleihung des "Cannes Classical Award" für das beste Label (weltweit!) auf der MIDEM im Januar 1995 und gerade wurde cpo der niedersächsische Musikpreis 2003 in "Würdigung der schöpferischen Leistungen" zuerkannt.
Besonders stolz macht uns dabei, daß cpo - 1986 gegründet - in Rekordzeit in die Spitze vorgestoßen ist. Das Geheimnis dieses Erfolges ist einfach erklärt, wenn auch schwierig umzusetzen: cpo sucht niemals den Kampf mit den Branchenriesen, sondern füllt mit Geschick die Nischen, die von den Großen nicht besetzt werden, weil sie dort keine Geschäfte wittern. Und aus mancher Nische wurde nach einhelliger Ansicht der Fachwelt mittlerweile ein wahres Schmuckkästchen.
Am Anfang einer Repertoire-Entscheidung steht bei uns noch ganz altmodisch das Partituren-lesen, denn nicht alles, was noch unentdeckt ist, muß auch auf die Silberscheibe gebannt werden. Andererseits gibt es - von der Renaissance bis zur Moderne - noch sehr viele wahre musikalische Schätze zu heben, die oft näher liegen, als man meint. Unsere großen Werk-Editionen von Pfitzner, Korngold, Hindemith oder Pettersson sind nicht umsonst gerühmt worden. In diesem Sinne werden wir fortfahren.
Letztendlich ist unser künstlerisches Credo ganz einfach: Wir machen die CDs, die wir schon immer selbst haben wollten. Seien Sie herzlich zu dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt eingeladen!


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