> > > Beethoven, Ludwig van: Messe C-Dur, Leonoren-Ouvertüre: Chor und Symphonieorchester des BR, Mariss Jansons
Montag, 26. September 2022

Beethoven, Ludwig van: Messe C-Dur, Leonoren-Ouvertüre - Chor und Symphonieorchester des BR, Mariss Jansons

Fesselnde Intensität


Label/Verlag: BR-Klassik
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Wertvolle Beethoven-Dokumente einer großen künstlerischen Ära.

Aus ganz unterschiedlichen Zeiten der Zusammenarbeit stammen die vorliegenden Dokumente der Ära des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter seinem Chefdirigenten Mariss Jansons. Im Januar 2018 entstand in der Philharmonie im Münchner Gasteig der Live-Mitschnitt von Beethovens Messe C-Dur op. 86, verstärkt durch den Chor des Bayerischen Rundfunks und vier hochkarätige Solisten. Gewohnt souverän versteht Jansons es, die Klangschichten aufzufächern und das Chorische, Orchestrale und Solistische musikalisch zusammenzuführen. Zunächst aus verhaltenen dynamischen Sphären heraus, in denen filigrane Crescendi und sensible Pianissimo-Sphären den Weg zum kraftvoll-majestätisch strahlenden 'Gloria' weisen.

Genia Kühmeier (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor) und Luca Pisaroni (Bassbariton) überzeugen in den Solopartien sowohl jeder für sich als auch in der Interaktion. Stimmen bleiben durch einen geschmeidig-luziden Streichersatz bis hinein in prägnante Blech-Fanfaren stets transparent. Gewaltige Energien entladen sich im 'Credo', das in einer mitreißenden Klangwucht gipfelt. Im wirkungsvollen Kontrast dazu steht das introvertierte 'Benedictus' mit seiner betont kantablen, von Janson eindringlich formulierten Aura. Fesselnde Intensität besitzt das 'Agnus Dei' im dynamischen Wechselspiel mit der 'Dona nobis pacem'-Sequenz. Insgesamt vier Anläufe für die Vorspiel-Fassungen zu seiner einzigen Oper hat Beethoven genommen. Die Ouvertüre 'Leonore III' C-Dur op. 72 ist das als solitäres Konzertstück meistgespielte Ergebnis – hier ganze 14 Jahre früher mitgeschnitten und in ihrer gesamten Dramaturgie hervorragend interpretiert.

Thomas  Gehrig Kurzkritik von Thomas Gehrig,


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Beethoven, Ludwig van: Messe C-Dur, Leonoren-Ouvertüre: Chor und Symphonieorchester des BR, Mariss Jansons

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Spielzeit:
Aufnahmejahr:
BR-Klassik
1
30.11.2018
058:37
2017
Medium:
EAN:
BestellNr.:
CD
4035719001709
900170

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Beethoven, Ludwig van


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"LUDWIG VAN BEETHOVEN MESSE C-DUR op. 86 & LEONOREN-OUVERTÜRE NR. 3 op. 72 Die C-Dur-Messe, die erste der beiden Messvertonungen Beethovens, wirkt in ihrer subjektiv-bekenntnishaften Tonsprache ausgesprochen modern und zukunftsweisend und erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten. Sie ist keineswegs als Vorstufe zur „Missa solemnis“ zu verstehen, sondern ein sehr eigenständiges Werk, das für die Weiterentwicklung der Messenkomposition im 19. Jahrhundert Maßstäbe gesetzt hat. Ihre Neuartigkeit war dem Komponisten selbst bewusst: „Von meiner Messe wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, dass ich den Text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden,“ so äußerte sich Beethoven dazu. Die Messe C-Dur op. 86 von 1807 eröffnete den Zeitgenossen einen bis dahin nicht gekannten zeitgemäßen Zugang zum Glauben, der bis heute aktuell geblieben ist. Das bedeutende Werk aus der Geschichte der geistlichen Musik bietet gleichzeitig eine innige und klangschöne Bekenntnismusik. Selbst E. T. A. Hoffmann bewunderte „den Ausdruck eines kindlich heiteren Gemüts, das, auf seine Reinheit bauend, gläubig der Gnade Gottes vertraut und zu ihm fleht wie zu dem Vater, der das Beste seiner Kinder will und ihre Bitten erhört“. Im c-Moll-Abschnitt des „Agnus Dei“ vernahm er sogar „ein Gefühl der inneren Wehmut, die aber das Herz nicht zerreißt, sondern ihm wohltut, und sich, wie der Schmerz, der aus einer andern Welt gekommen ist, in überirdische Wonne auflöst“. Beethovens C-Dur-Messe wurde bei zwei Konzerten mitgeschnitten, die vor genau einem Jahr am 11. und 12. Januar 2018 in der Philharmonie im Gasteig in München stattgefunden haben. Die hochkarätige Besetzung besteht aus Genia Kühmeier (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor) und Luca Pisaroni (Bassbariton), Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Mariss Jansons. Diese Konzerte fanden anlässlich des 75. Geburtstags des Chefdirigenten des Symphonieorchesters des BR statt. Ergänzt wird die CD von BR Klassik durch eine Aufnahme von Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 in einer Live-Aufzeichnung aus dem Herkulessaal der Münchener Residenz vom 29./30. Januar 2004. GENIA KÜHMEIER, Sopran GERHILD ROMBERGER, Alt MACIMILIAN SCHMITT, Tenor LUCA PISARONI, Bass CHOR DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS HOWARD ARMAN, Einstudierung SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS MARISS JANSONS, Dirigent "


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BR-Klassik

BR-KLASSIK, das Label des Bayerischen Rundfunks (BR), veröffentlicht herausragende Live-Konzerte des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BRSO), des Chors des Bayerischen Rundfunks, des Münchner Rundfunkorchesters sowie der Konzertreihe musica viva. Dabei ist es ein wesentliches Ziel des Senders, über seine Radio- und TV-Programme hinaus auch digital sowie via CD und DVD allen Musikfreunden weltweit Zugang zu besonderen Aufnahmen zu bieten und auf diese Weise auch jenes Publikum zu erreichen, welches keine Möglichkeit hat, die Konzerte der internationalen Tourneen selbst vor Ort live zu erleben.

Neben den jeweiligen Chefdirigenten wie beispielsweise Mariss Jansons oder Sir Simon Rattle finden sich großartige Künstlerpersönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Bernard Haitink und viele andere mehr.

Die Reihe BR-KLASSIK WISSEN liefert unterhaltsame und kurzweilige Hörbiografien von Jörg Handstein mit vielen Hintergrundinformationen und Musikbeispielen auf jeweils 4 CDs, erzählt von Udo Wachtveitl sowie spannende Werkeinführungen in bedeutende Kompositionen der Musikgeschichte.

Durch die Reihe BR-KLASSIK ARCHIVE werden historische Aufnahmen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks wieder verfügbar. Beispielsweise die legendäre Aufführung des Verdi-Requiems unter der Leitung Ricardo Mutis mit Jessye Norman, Agnes Baltsa, José Carreras und Jewgenij Nesterenko und dem Chor des BR im Jahr 1981 oder etwa denkwürdige Konzertabende mit der Pianistin Martha Argerich: 1973 unter Leitung von Eugen Jochum mit Mozarts Klavierkonzert KV 456 sowie zehn Jahre später mit Beethovens Klavierkonzert Nr.1 unter Seiji Ozawa.

Mittlerweile umfasst der gesamte Katalog über 200 Aufnahmen und hat bereits mehr als 50 renommierte und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den Diapason d’or, den BBC Music Magazine Award und den ICMA.

BR-KLASSIK wird weltweit durch NAXOS vertrieben. Selbstverständlich gehören hierzu auch digitale Portale wie Spotify, Apple, amazon u.v.a.. Die Naxos Music Library präsentiert zudem für Universitäten und öffentliche Bibliotheken via Internet einen ständig wachsenden Katalog mit tausenden von Titeln weltweit führender Labels. Studenten, Lehrpersonal und andere Benutzer können sich jederzeit einloggen und in der Bibliothek, im Hörsaal, im Studentenwohnheim, im Büro oder zu Hause das komplette Repertoire abrufen - auch die Aufnahmen von BR-KLASSIK. 


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