> > > Mozart, Wolfgang Amadeus: Piano Concertos KV 450, KV 451: Jean-Efflam Bavouzet, Manchester Camerata, Gabor Takacs-Nagy
Donnerstag, 3. Dezember 2020

Mozart, Wolfgang Amadeus: Piano Concertos KV 450, KV 451 - Jean-Efflam Bavouzet, Manchester Camerata, Gabor Takacs-Nagy

Ansprechender Mozart


Label/Verlag: Chandos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Jean-Efflam Bavouzet zeigt eine intelligente Sicht auf Mozarts Klavierkonzerte KV 450, KV 451 und das Klavierquintett KV 452.

Der Pianist Jean-Efflam Bavouzet gehört zu einer Generation von Pianisten, die frischen Wind in die Konzertsäle bringt, nicht nur, weil er mutig an einem Klavierabend Werke von Pierre Boulez und Joseph Haydn zusammenstellt, sondern auch über eine fabelhafte pianistische Leichtigkeit verfügt, die einen atemberaubenden Zugriff auf die jeweiligen Werke erlaubt. In der Tat, seine Brillanz fesselt und seine fabelhafte pianistische Leichtigkeit überwältigt. Ist das Ganze noch kombiniert mit einem intelligenten Verständnis von komplexen musikalischen Strukturen, wie man es beim Spielen von avantgardistischer Musik erlernt, dann kann sich das auf die Interpretation von Mozarts Musik nur positiv auswirken – deutlich zu hören bei den beiden Klavierkonzerten, die auf diesem Tonträger eingespielt sind.

Der Kopfsatz etwa des D-Dur-Konzertes Nr. 16 KV 451 kommt mit einer fabelhaften Mischung aus Erlesenheit, Innigkeit und Vitalität daher. Das 'Andante' wird so zärtlich, klangschön und poetisch ausformuliert, dass es eine Freude ist. Das Finale wird mit Enthusiasmus ausgedeutet. Auch für das Klavierkonzert Nr. 15 in B-Dur KV 450 legt Bavouzet ein disziplinierteres und klareres Konzept vor. Überzeugend und klanglich ausgeglichen erklingt das empfindsame 'Andantino' als zarte ‚Klangrede‘. Der klanglich leider sehr abgegriffene 3. Satz wird unter Bavouzets virtuosen Händen zu einem eindrucksvollen und spannungsgeladenen Plädoyer der Beherrschung des kompositorischen Handwerks Mozart. Es scheint, als ob Bavouzet an die Interpretationslinie von Walter Gieseking, dessen vorzügliche Einspielungen fast in Vergessenheit geraten sind, anknüpft.

Die Manchester Camerata musiziert unter Gábor Takacs-Nagy kammermusikalisch-transparent und mit einer ganz individuellen Diskretion, die Intimität und Subtilität mit Lebendigkeit und Spielwitz zu kombinieren versteht. Beim Klavierquintett in Es-Dur KV 452 erweist sich Jean-Efflam Bavouzet als exzellenter Kammermusiker, der mit klarem Anschlag seinem Part in Mozarts Quintett Es-Dur konzertantes Profil gibt und so den exzellenten Solobläsern der Manchester Camerata eine fundierte Basis legt.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:





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    Mozart, Wolfgang Amadeus: Piano Concertos KV 450, KV 451: Jean-Efflam Bavouzet, Manchester Camerata, Gabor Takacs-Nagy

Label:
Anzahl Medien:
Chandos
1
Medium:
EAN:

SACD
095115203521


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Mozart, Wolfgang Amadeus


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Chandos

Chandos Records was founded in 1979 by Brian Couzens and quickly established itself as one of the world's leading classical labels. Prior to forming the label, Brian Couzens, along with his son Ralph, worked for 8 years running a mobile recording unit recording for major labels (including RCA, Polydor, CFP, etc.) with many of the world's leading artists.
The company has championed rare and neglected repertoire, filling in many gaps in the record catalogues. Initially focussing on British composers (Alwyn, Bax, Bliss, Dyso, Moeran, Rubbra, Walton etc), it subsequently embraced a much wider field. Chandos' diverse catalogue contains over 2000 titles, from early music to contemporary, with composers from around the world. The company's aim is to present an exciting and varied selection of superbly recorded music to as many people as possible.
The following artists are strongly associated with, or exclusive to, the label: Richard Hickox, Matthias Bamert, I Fagiolini, Neeme Järvi, Louis Lortie, Jean-Efflam Bavouzet, Rumon Gamba, James Ehnes, Sir Charles Mackerras, David Parry, Valeri Polyansky, The Purcell Quartet, Gennady Rozhdestvensky, Howard Shelley, Simon Standage, Yan Pascal Tortelier, Vernon Handley, the BBC Philharmonic, BBC National Orchestra of Wales, the City of London Sinfonia and Collegium Muscium 90.
Chandos is universally acclaimed for the excellence of its sound quality and has always been at the forefront of technical innovation. In 1978, Chandos was one of the first to record in 16bit/44.1kHz PCM digital, as well as being one of the first to edit a digital recording completely in the digital domain (Holst: the Planet ? SNO/Gibson). In 1983, Chandos was one of the first to produce and release Compact Discs into the marketplace ? a revolution in the recorded music industry.
Today, Chandos has kept up with technology by recording mostly in 24bit/96kHz PCM but now also in DSD for producing ?surround sound? SACDs. Chandos releases at least five new recordings a month, together with imaginative re-issues of back-catlogue material.
The company has received countless awards, including several Gramophone Awards, notably the 2001 ?Record of the Year? for Richard Hickox?s recording of the original version of Vaughan Williams? A London Symphony; ?Best Choral Recording of 2003? for its recording of an undiscovered mass by Hummel and the ?Best Orchestral Recording? of 2004 for its set of Bax Symphonies. Other highlights include the American Grammy for Britten?s opera Peter Grimes, and most recently (2008), two further Grammy Awards, one for Hansel and Gretel and the other for Grechaninov?s Passion Week. Jean-Efflam Bavouzet?s debut on Chandos was also awarded Record of the Year by Monde de la Musique this year.
Chandos remains an independent, family run company which produces and markets its recordings from its office in Colchester, England, and is distributed worldwide.


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