> > > Ginastera, Alberto: Orchesterwerke Vol.3: Xiayin Wang, BBC Philharmonic Orchestra, Juanjo Mena
Donnerstag, 23. Januar 2020

Ginastera, Alberto: Orchesterwerke Vol.3 - Xiayin Wang, BBC Philharmonic Orchestra, Juanjo Mena

Dramatisch kalkuliert


Label/Verlag: Chandos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Alberto Ginasteras Orchestermusik wird klanglich opulent ausgebreitet, entbehrt aber ein wenig dramaturgisch dringender innerer Notwendigkeit.

Gelegentlich beklagt die Kritik, dass Juanjo Mena sich in seinen Interpretationen nicht ganz entäußert. Dies kann man auch als Manko der vorliegenden Einspielung im Rahmen der Einspielung von Orchestermusik von Alberto Ginastera (1916–1983) betrachten. Die vorliegende dritte Folge enthält das erste Klavierkonzert op. 28 aus dem Jahr 1961, das schon 1935 entstandene, vom Komponisten zurückgezogene 'Concerto argentino' für Klavier und Orchester sowie die 'Variaciones concertantes' op. 23 für Kammerorchester (1953).

Rein klanglich, auf die instrumentatorischen Effekte und das orchestrale Raffinement bezogen, überzeugt die neue Einspielung rundum. Das BBC Philharmonic, schon längst eines der bedeutendsten britischen Orchester überhaupt und nicht zuletzt um Repertoire-Raritäten vielfach verdient, erfüllt jeden Moment, jeden Klang mit Innenspannung – und die Chinesin Xiayin Wang bleibt dem Klavierpart nichts schuldig. Dass man sich gleichwohl noch mehr drängenden Impuls vorstellen könnte und Mena so keine neue Referenzeinspielung gelingt, ist eine Problematik, die man in jüngerer Zeit bei unterschiedlichen Interpreten immer wieder beobachten kann – der Klang selbst wird wichtiger als die musikalisch-dramatisch durchdrungene Gestaltung des musikalischen Ganzen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Ginastera, Alberto: Orchesterwerke Vol.3: Xiayin Wang, BBC Philharmonic Orchestra, Juanjo Mena

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Chandos
1
08.06.2018
Medium:
EAN:
CD
095115194928

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Ginastera, Alberto


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Chandos

Chandos Records was founded in 1979 by Brian Couzens and quickly established itself as one of the world's leading classical labels. Prior to forming the label, Brian Couzens, along with his son Ralph, worked for 8 years running a mobile recording unit recording for major labels (including RCA, Polydor, CFP, etc.) with many of the world's leading artists.
The company has championed rare and neglected repertoire, filling in many gaps in the record catalogues. Initially focussing on British composers (Alwyn, Bax, Bliss, Dyso, Moeran, Rubbra, Walton etc), it subsequently embraced a much wider field. Chandos' diverse catalogue contains over 2000 titles, from early music to contemporary, with composers from around the world. The company's aim is to present an exciting and varied selection of superbly recorded music to as many people as possible.
The following artists are strongly associated with, or exclusive to, the label: Richard Hickox, Matthias Bamert, I Fagiolini, Neeme Järvi, Louis Lortie, Jean-Efflam Bavouzet, Rumon Gamba, James Ehnes, Sir Charles Mackerras, David Parry, Valeri Polyansky, The Purcell Quartet, Gennady Rozhdestvensky, Howard Shelley, Simon Standage, Yan Pascal Tortelier, Vernon Handley, the BBC Philharmonic, BBC National Orchestra of Wales, the City of London Sinfonia and Collegium Muscium 90.
Chandos is universally acclaimed for the excellence of its sound quality and has always been at the forefront of technical innovation. In 1978, Chandos was one of the first to record in 16bit/44.1kHz PCM digital, as well as being one of the first to edit a digital recording completely in the digital domain (Holst: the Planet ? SNO/Gibson). In 1983, Chandos was one of the first to produce and release Compact Discs into the marketplace ? a revolution in the recorded music industry.
Today, Chandos has kept up with technology by recording mostly in 24bit/96kHz PCM but now also in DSD for producing ?surround sound? SACDs. Chandos releases at least five new recordings a month, together with imaginative re-issues of back-catlogue material.
The company has received countless awards, including several Gramophone Awards, notably the 2001 ?Record of the Year? for Richard Hickox?s recording of the original version of Vaughan Williams? A London Symphony; ?Best Choral Recording of 2003? for its recording of an undiscovered mass by Hummel and the ?Best Orchestral Recording? of 2004 for its set of Bax Symphonies. Other highlights include the American Grammy for Britten?s opera Peter Grimes, and most recently (2008), two further Grammy Awards, one for Hansel and Gretel and the other for Grechaninov?s Passion Week. Jean-Efflam Bavouzet?s debut on Chandos was also awarded Record of the Year by Monde de la Musique this year.
Chandos remains an independent, family run company which produces and markets its recordings from its office in Colchester, England, and is distributed worldwide.


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