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Samstag, 15. Juni 2019

Karlsson, Lars - Klarinettenkonzert & Sju Sanger

Nordische Entdeckungslust


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Mit einer vokalen und einer instrumentalen Komposition von Lars Karlsson (*1953) widmet sich das Lapland Chamber Orchestra neuen, nordischen Raritäten und lässt vor allem durch bemerkenswerte solistische Beiträge aufhorchen.

Mit einer siebensätzigen Vokalkomposition (2010–2012) über Texte des schwedischen Literatur-Nobelpreisträgers Pär Lagerkvist wird ein aufschlussreicher Einblick in den Kompositionsstil von Lars Karlsson gewährt, der nach anfänglichem Eklektizismus-Verdacht unterschiedliche Elemente recht anziehend miteinander zu verbinden weiß. Das Lapland Chamber Orchestra unter der Leitung von John Storgårds lässt immer wieder durch interpretatorische Feinheiten aufhorchen, ordnet sich aber meistens dem Bariton Gabriel Suovanen unter, dem dieses Stück gewidmet wurde. Suovanens Stimme bringt sowohl eine bemerkenswerte klangliche Ausdruckskraft mit als auch die Fähigkeit, Falsett-Passagen fein hervorzubringen, wodurch den Texten von Pär Lagerkvist eine beeindruckende Lebendigkeit eingehaucht wird.

Das Klarinettenkonzert (2013–2015) ist dem Interpreten Christoffer Sundqvist nicht nur kompositorisch auf den Leib zugeschnitten, sondern offenbart auch seine technische Brillanz und seine perfektionistische Herangehensweise an diese Widmungskomposition. Die teilweise diffizilen Läufe und Kadenzen im weiten Ambitus der Klarinette wirken äußerst sauber und fein ausdifferenziert und der Solist hebt sich in außergewöhnlicher technischer und klanglicher Qualität gegenüber dem soliden Lapland Chamber Orchestra hervor.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Karlsson, Lars: Klarinettenkonzert & Sju Sanger

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
17.01.2018
EAN:
7318599922867

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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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