> > > Telemann, Georg Philipp: Lateinisches Magnificat
Mittwoch, 17. August 2022

Telemann, Georg Philipp - Lateinisches Magnificat

Der lateinische Telemann


Label/Verlag: Christophorus
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Ein ungewohnter Werkkorpus des produktiven Meisters.

Als Komponist auf lateinische Texte ist Georg Philipp Telemann kaum bekannt, obwohl sich eine beachtliche Zahl entsprechender größerer und kleinerer Werke in seinem Schaffen findet. Die vorliegende CD präsentiert das 1737 in Paris entstandene ‚Deus judicium tuum‘ (Psalm 71), das ‚Laudate Jehovam omnes gentes‘ (Psalm 117) von 1758 und das wohl aus der Leipziger Zeit 1701-05 stammende lateinische Magnificat.

Magnificat und Psalm 71 sind umfangreiche mehrsätzige Werke, hier dargeboten von einem engagierten Ensemble, das aber im Magnificat nicht die Prägnanz der cpo-Einspielung unter Wolfgang Helbich erreicht. Vor allem der Chor und die sechs Vokalsolisten können nicht mithalten, während das Allabastrina Consort die Musik mit Feingefühl und Empathie zum Leben bringt. Ergänzt wird das Programm durch zwei von Johann Gottfried Walther transkribierte ‚Concerti da Chiesa‘ (das eine nach einem verschollenen Telemann-Original), zwei Werke, die den sakralen Charakter der Produktion nachhaltig bestätigen.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Telemann, Georg Philipp: Lateinisches Magnificat

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Christophorus
1
03.11.2017
Medium:
EAN:
CD
4010072774149

Cover vergössern

Telemann, Georg Philipp


Cover vergössern

Christophorus

Christophorus ist das älteste deutsche Plattenlabel mit dem Schwerpunkt "Geistliche Musik". Es wurde 1935 gegründet, um religiöse Inhalte mittels Schallplatten und Bücher auch während des Nazi-Regimes zu verbreiten. Heute - mehr als 75 Jahre später - stehen spirituelle Themen weiterhin im Mittelpunkt des Labels, mit besonderem Interesse für unbekannte Werke und historische Interpretation. Gregorianische Gesänge, geistliche Vokalmusik, Musik der christlichen Kirchen und die Gesänge aus Taizé sind im Katalog ebenso vertreten wie Musik des Mittelalters und der Renaissance. Mit diesem Repertoire gilt Christophorus heute als eines der wichtigsten unabhängigen Labels auf dem internationalen Klassikmarkt.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...
Titel bei JPC kaufen


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Christophorus:

blättern

Alle Kritiken von Christophorus...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Jürgen Schaarwächter:

  • Zur Kritik... Aufgetürmter Neubau: Telemanns Michaelis-Oratorium 1762 zeigt den Hamburger Komponisten auch in seinem letzten Lebensjahrzehnt auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Eklektische britische Chormusik: David Hill ist Richard Blackford ein engagierter Sachwalter. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Mehr Fanny als Felix: Eine verdienstvolle Doppel-CD stellt das Liedschaffen der Schwester Mendelssohn in den Vordergrund. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Jürgen Schaarwächter...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Mendelssohns Feuerwerkmusik aus Paris: Lars Vogt verpasst den beiden Mendelssohn-Klavierkonzerten eine dramatische Wucht, die den Werken eine überraschend düstere Aura geben. Weiter...
    (Dr. Kevin Clarke, )
  • Zur Kritik... Aufgetürmter Neubau: Telemanns Michaelis-Oratorium 1762 zeigt den Hamburger Komponisten auch in seinem letzten Lebensjahrzehnt auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Zwei Komponisten des Hochbarocks begegnen einander: Heinrich Ignaz Franz Biber und Georg Muffat lebten etwa zur selben Zeit und könnten sich in Salzburg begegnet sein. Dora Szilágyi und Flóra Fábri spüren Verwandtes und Unterschiede in der Kammermusik beider Komponisten auf. Weiter...
    (Diederich Lüken, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7-8/2022) herunterladen (2500 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

"Wir gehen auf eine Reise mit dem Publikum, eine Reise in ein phantastisches Land"
Das Klavierduo Silver-Garburg über Leben und Konzertieren im Hier und Heute und eine neue CD mit Werken von Johannes Brahms

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich