> > > Paganini, Niccolò: 24 Capricen für Violine solo
Montag, 26. Juli 2021

Paganini, Niccolò - 24 Capricen für Violine solo

Perfekte Synthese


Label/Verlag: BIS Records
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Sueye Park meistert die ultimative Violin-Herausforderung mit Bravour.

Bis heute gelten sie als Königsdisziplin der Violinliteratur: Paganinis '24 Capricen'. Mit diesem Album hat sich die junge koreanische Geigerin Sueye Park dieser Herausforderung gestellt – und meistert diese mit Bravour: Über eine exzellente Technik muss man dafür von vornherein verfügen, diese beweist Park bereits in der E-Dur Caprice (Nr.1). Zur Interpretation der ‚verteufelt‘ schweren Stücke gehört aber noch viel mehr, ebenfalls bereits hier nimmt Parks Spiel den Hörer mit spielfreudig fließender Energie und hoher gestalterischer Intensität gefangen. Auch in der fünften Caprice a-Moll bilden ihre Hochgeschwindigkeits-Virtuosität und ihr stets hellwaches Musizieren eine perfekte Synthese.

Aber auch den lyrischen Tonfall beherrscht sie (beispielsweise im 'Lento'/Nr. 6 oder in der 'Amoroso'-Einleitung der Nummer 21) meisterhaft. Selbst noch so oft gehörten und gern als Encore verwendeten Stücken wie den Capricen Nr. 13, 17 oder besonders 24 hört man dank Parks durchgehend fesselndem, im Vibrato vielfältigem Vortrag gebannt zu. Zugute kommt ihrer Einspielung (SACD) daneben hörbar die Tatsache, dass ihr für dieses Projekt eine 1739-er Guarneri del Gesù zur Verfügung gestellt wurde. Der edle Klang des Instruments vereint sich ideal mit Parks klanglich facettenreichem, leuchtendem Ton. Nach ihrer bereits absolut hörenswerten Debüt-CD hat sie damit ein weiteres unbedingt zu empfehlendes Album vorgelegt.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Paganini, Niccolò: 24 Capricen für Violine solo

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
BIS Records
1
04.10.2017
Medium:
EAN:
SACD
7318599922829

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BIS Records

Most record labels begin with a need to fill a niche. When Robert von Bahr founded BIS in 1973, he seems to have found any number of musical niches to fill. The first year's releases included music from the renaissance, Telemann on period instruments, Birgit Nilsson singing Sibelius and works by 29 living composers - Ligeti and Britten as well as Rautavaara and Sallinen - next to Purcell, Mussorgsky and Richard Strauss. A musical chameleon was born, a label that meant different things to different - and usually passionate - devotees.


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