> > > Virtaperko, Olli: Konzerte für Cello, Baritonsaxophon und Knifonium
Freitag, 5. März 2021

Virtaperko, Olli - Konzerte für Cello, Baritonsaxophon und Knifonium

Konsequente Stilschmelze


Label/Verlag: Ondine
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Erst Rockstar, dann Solist am Cello im Barockensemble: Genregrenzen überwindet der finnische Komponist Olli Virtaperko, indem er sie sich einverleibt.

Der finnische Komponist Olli Virtaperko (*1973) war in den 1990er Jahren ein Rockstar. Heute tritt er überwiegend als Barockstar am Cello auf oder im European Jazz Orchestra. Als Komponist überwindet er Genregrenzen und verleiht bislang Unbeschriebenem Kontur. Dafür steht 'Romer‘s Gap'. In der Evolutionsbiologie bezeichnet man damit eine weitestgehend fossilienfreie und damit von der Geschichte unbeschriebene Fläche. Virtaperko entlieh den Namen für sein Cellokonzert, gleichzeitig titelgebend für seine CD mit diesem und weiteren zwei Konzerten, im Auftrag komponiert zwischen 2013 und 2016.

Perttu Kivilaakso, Apocalyptica-Mitglied, lässt im Cellokonzert das Instrument aufheulen und jaulen wie der eigentlich klassische Saxophonist Joonatan Rautiloa sein Instrument in 'Multikolor'. Beide sind Könner, zaubern auch elegische Momente ebenso wie bizarre Klangspektren, die sich aus sich heraus zu entwickeln scheinen.

Im dritten Werk 'Ambrosian Delights' gelingt die konsequente Stilschmelze des Komponisten nur bruchstückhaft zugunsten eines laborierenden Experimentierens für Jonte Knif auf seiner analogen Vakuumröhren-Synthesizer-Erfindung, die er Knifonium nennt. Begleitet werden die Solisten von der Jyväskylä Sinfonia mit Chefdirigenten Ville Matvejeff. Die exzellente Aufnahme der durchweg tadellosen Einspielungen gestattet ein detailliertes Durchhören.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Virtaperko, Olli: Konzerte für Cello, Baritonsaxophon und Knifonium

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Ondine
1
13.10.2017
Medium:
EAN:
CD
761195130520

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Ondine

The roots of Ondine date back to 1985 when founder Reijo Kiilunen released the very first Ondine album under the auspices of the renowned Finnish Kuhmo Chamber Music Festival. The label's initial mission was to produce one live album at the Festival each season. The fourth album, however, featured Einojuhani Rautavaara's opera Thomas (ODE 704-2), raising major international attention and opening the ground for overseas distribution. Kiilunen, who was running the Festival's concert agency and had begun the recording activity part-time, soon decided to devote himself fully to the development of this new business, producing and editing the first 50 releases himself. Since 2009 the company has been a part of the Naxos Group.

Today Ondine's extensive catalogue includes nearly 600 recordings of artists and ensembles such as conductor and pianist Christoph Eschenbach, conductors Vladimir Ashkenazy, Vasily Petrenko, Mikhail Pletnev, Esa-Pekka Salonen, Hannu Lintu, Jukka-Pekka Saraste, Sakari Oramo, Leif Segerstam and John Storgårds, orchestras such as The Philadelphia Orchestra, Orchestre de Paris, London Sinfonietta, Bavarian Radio Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, Russian National Orchestra, Czech Philharmonic, Finnish Radio Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic and Tampere Philharmonic, sopranos Soile Isokoski and Karita Mattila, baritone Dmitri Hvorostovsky and Gerald Finley, violinist Christian Tetzlaff, violist David Aaron Carpenter, cellist Truls Mørk and pianist Olli Mustonen.

The label has also had a long and fruitful association with Finnish composers Einojuhani Rautavaara, Magnus Lindberg and Kaija Saariaho, having recorded the premieres of many of their works and garnering many awards along the way.


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