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Dienstag, 16. Juli 2019

Saint-Saens, Camille - Cellowerke

Saint-Saens' gesamte Cello-Vielfalt


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Wer Cellokonzerte liebt und im gängigen Repertoire bei Saint-Saëns spiel- wie aufnahmetechnisch den aktuellsten Stand hören will, sollte sich diese Aufnahme nicht entgehen lassen.

Die gesamten Werke für Violoncello und Orchester des ideenreichen Franzosen Camille Saint-Saëns gab es auf dem Budget-Label Naxos schon 1996 in einer damals als herausragend wahrgenommenen Aufnahme mit Maria Kliegel und der Bournemouth Sinfonietta unter Jean-François Monnard. Diese Nachfolge ist jetzt noch gesamter: Neben den beiden gewichtigen Konzerten und den autorseits orchestrierten Fassungen der unterhaltsamen Suite op.16 und des Konzertstücks op. 43 (ursprünglich mit Klavier) sowie des 'Schwans' aus dem 'Karneval der Tiere' (in einer Version von Paul Vidal) ist auch hier die Horn-Romanze op. 36 mit dem Cello als Austauschinstrument enthalten.

Auch Aufnahmetechnik und Interpretation sind zwanzig Jahre später noch um einiges besser: Gabriel Schwabe verdient hier jede Vorschusslorbeeren angesichts seiner Wettbewerbserfolge und reiht sich im kanonisierten a-Moll-Konzert vom Kantig-Sonoren bis zu höchsten Lagen mühelos in die Schar der Star-Solisten älterer Generationen ein: mitunter quirlig und temperamentvoll wie Jackie du Pré, meist aber eher lyrisch ruhig und gediegen wie Paul Tortelier, selten extravagant wie Mischa Maisky – letzteres am ehesten im viel zu unbekannten zweiten Cellokonzert von 1902 mit seinem herrlichen, herrschaftlichen, am Ende triumphal wiederkehrenden Kernthema. Marc Soustrot komplettiert mit seinem Orchester aus Malmö zugleich seine Gesamtaufnahme der Symphonien und Konzerte, welche die alten EMI-Referenzen mit Jean Martinon ebenfalls zwar nicht ganz ersetzen sollten, hinsichtlich stimmiger Tempi und schöner Klangkulissen aber ergänzen und aktualisieren: So kann und muss diese konzertante, aktionsreiche Musik heute klingen. 


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    Saint-Saens, Camille: Cellowerke

Label:
Anzahl Medien:
Naxos
1
Medium:
EAN:
CD
730099138536

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Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


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