> > > Dresda 1720: Kammermusikwerke von Fach, Quantz, Heinichen, Califano u.a.
Donnerstag, 22. Oktober 2020

Dresda 1720 - Kammermusikwerke von Fach, Quantz, Heinichen, Califano u.a.

Vielfalt trotz Beschränkung


Label/Verlag: Arcana
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Drei Holzbläser und eine kleine Continuogruppe bieten großen musikalischen Reichtum.

Das Ensemble Zefiro – bestehend aus den Oboisten Alfredo Bernardini und Paolo Grazzi, dem Fagottisten Albero Grazzi und der Continuogruppe Paolo Zuccheri (Violone/Gambe), Evangelina Mascardi (Theorbe) und Anna Fontana (Cembalo) – bietet mit acht Kammersonaten von sieben Komponisten ein vielfältiges Spektrum der Musik am Dresdner Hof um 1720. Das Zusammenspiel der Musiker ebenso wie die klangliche Präsentation im Raum (Grand Hotel Dobbiaco/Toblach) bringen die Werke vorzüglich zur Geltung – die Musik atmet, tänzelt, seufzt, hüpft und wirbelt, ganz nach gegebener Stimmung.

Vielleicht ist die Cembalistin etwas zu zurückhaltend in ihrem Beitrag, doch insgesamt arbeiten die Interpreten die Charakteristika der einzelnen Komponisten scharf heraus. Dass die Präsenz der Holzbläser (nur in einer Telemann-Sonate schweigt das Fagott) keine Eintönigkeit bewirkt, ist einerseits bedingt durch die Verteilung der Instrumente im Raum, dann durch die klangliche Vielfalt der musikalischen Darbietung mit virtuoser Beherrscher unterschiedlichster Klangfarben und schließlich durch die Unterschiedlichkeit der Beiträge, unter deren Komponisten sich neben den unmittelbar mit dem Sächsischen Hof verbundenen Quantz, Heinichen, Lotti und Califano auch Fasch, Telemann und Vivaldi finden.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Dresda 1720: Kammermusikwerke von Fach, Quantz, Heinichen, Califano u.a.

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Arcana
1
08.09.2017
Medium:
EAN:
CD
3760195734384

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Arcana

Michel Bernstein hat mit ARCANA eine Institution im Bereich der Alten Musik geschaffen, deren Katalog mit einer Vielzahl prominenter Namen der Alten Musik aufwarten kann, darunter prominente Namen wie Rinaldo Alessandrini, Gunnar Letzbor oder Sigiswald Kuijken. Als der Labelgründer 2006 plötzlich verstarb, schien es zunächst so, als würde dies auch unweigerlich das Ende von ARCANA bedeuten. Zum Glück entschied sich der italienische Vertrieb Jupiter zum Kauf des Labels. Selbstverständlich plant man, es im Sinne seines Gründers weiterführen. Nach und nach werden nun Aufnahmen aus dem umfangreichen Backkatalog des Labels in neuer Gestaltung wieder veröffentlicht und der Katalog durch neue Aufnahmen bewährter Künstler und von Neuzugängen (darunter Marco Beasley und das Ensemble Accordone) erweitert.


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