> > > Elgar, Sir Edward: Introduction & Allegro op. 47, Sinfonie Nr. 1 op. 55
Donnerstag, 23. Mai 2019

Elgar, Sir Edward - Introduction & Allegro op. 47, Sinfonie Nr. 1 op. 55

Breitbild-Panoramen


Label/Verlag: Chandos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


An guten Aufnahmen der Ersten Symphonie (1904) von Edward Elgar herrscht – auch auf SACD – kein Mangel. Dennoch kann Edward Gardners Darstellung richtig begeistern.

Das Cover hat zwar eher etwas von einer Arztserie, und doch steht Edward Gardners Elgar-Reihe beim britischen Label Chandos – schon vom ausgezeichneten, räumlich brillant gestaffelten, auch dirigentisch in Dynamik und Agogik sorgsam abgestuftem Klangbild her – großem Hollywood-Kino viel näher. Welche ältere Kinogänger erinnert sich nicht, wie des verschollenen Lord Greystokes Kutsche im Tarzan-Film mit Christopher Lambert (1984) um die Ecke biegt und zum erhebenden Beginn der Ersten Symphonie der herrschaftliche Familiensitz (Floors Castle in Kelso) sichtbar wird.

Eine bestimmte Kultur und Sentimentalität wird dort wie hier wachgerufen: Gemeinsam mit der alten Referenz von John Barbirolli und dem Philharmonia Orchestra (EMI, heute Warner, 1964) ist Gardners Reise mit dem BBC Symphony Orchestra in und durch die Symphonie mit all ihren expressiven Tempo-Modifikationen und mitreißenden Steigerungen für mich die spannendste Version, die ich kenne – nicht zuletzt in beiden Fällen wegen einer grundlegenden nervösen Spannung, die eben das scheinbar sichere und prunkende Gravitätische, das Kolossale als bedrohende und bedrohte, heute etwas fremde Welt mit gemischten Gefühlen betrachtet und vermittelt. Die darin Tarzan/Greystoke gar nicht so fernen Subjekte des Dirigenten und der Hörer gehen hier in den großen Sound-Kulissen auf eine cineastisch-plakative Reise. Oder mit dem Dorian String Quartet in der die CD eröffnenden Zugabe von 'Introduction and Allegro' von 1901 im Grüppchen zum Tea-Time-Schwelgen in den ebenso schön sentimental mit viel Rubato ausgesponnenen spätromantischen Gefühlen, Gesängen und Fugen-Verdichtungen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Elgar, Sir Edward: Introduction & Allegro op. 47, Sinfonie Nr. 1 op. 55

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Chandos
1
07.04.2017
EAN:
095115518120

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Chandos

Chandos Records was founded in 1979 by Brian Couzens and quickly established itself as one of the world's leading classical labels. Prior to forming the label, Brian Couzens, along with his son Ralph, worked for 8 years running a mobile recording unit recording for major labels (including RCA, Polydor, CFP, etc.) with many of the world's leading artists.
The company has championed rare and neglected repertoire, filling in many gaps in the record catalogues. Initially focussing on British composers (Alwyn, Bax, Bliss, Dyso, Moeran, Rubbra, Walton etc), it subsequently embraced a much wider field. Chandos' diverse catalogue contains over 2000 titles, from early music to contemporary, with composers from around the world. The company's aim is to present an exciting and varied selection of superbly recorded music to as many people as possible.
The following artists are strongly associated with, or exclusive to, the label: Richard Hickox, Matthias Bamert, I Fagiolini, Neeme Järvi, Louis Lortie, Jean-Efflam Bavouzet, Rumon Gamba, James Ehnes, Sir Charles Mackerras, David Parry, Valeri Polyansky, The Purcell Quartet, Gennady Rozhdestvensky, Howard Shelley, Simon Standage, Yan Pascal Tortelier, Vernon Handley, the BBC Philharmonic, BBC National Orchestra of Wales, the City of London Sinfonia and Collegium Muscium 90.
Chandos is universally acclaimed for the excellence of its sound quality and has always been at the forefront of technical innovation. In 1978, Chandos was one of the first to record in 16bit/44.1kHz PCM digital, as well as being one of the first to edit a digital recording completely in the digital domain (Holst: the Planet ? SNO/Gibson). In 1983, Chandos was one of the first to produce and release Compact Discs into the marketplace ? a revolution in the recorded music industry.
Today, Chandos has kept up with technology by recording mostly in 24bit/96kHz PCM but now also in DSD for producing ?surround sound? SACDs. Chandos releases at least five new recordings a month, together with imaginative re-issues of back-catlogue material.
The company has received countless awards, including several Gramophone Awards, notably the 2001 ?Record of the Year? for Richard Hickox?s recording of the original version of Vaughan Williams? A London Symphony; ?Best Choral Recording of 2003? for its recording of an undiscovered mass by Hummel and the ?Best Orchestral Recording? of 2004 for its set of Bax Symphonies. Other highlights include the American Grammy for Britten?s opera Peter Grimes, and most recently (2008), two further Grammy Awards, one for Hansel and Gretel and the other for Grechaninov?s Passion Week. Jean-Efflam Bavouzet?s debut on Chandos was also awarded Record of the Year by Monde de la Musique this year.
Chandos remains an independent, family run company which produces and markets its recordings from its office in Colchester, England, and is distributed worldwide.


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