> > > Borodin, Alexander: Kammermusikwerke
Montag, 22. Oktober 2018

Borodin, Alexander - Kammermusikwerke

Besuch bei Madame


Label/Verlag: Hyperion
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Eleganz, kammermusikalische Kunst und lyrische Wärme – außer russischem Feuer fehlt dieser Einspielung nichts.

Mit Produktionen des englischen Labels Hyperion kann man höchst selten etwas falsch machen. Im vorliegenden Fall haben wir drei wichtige Kammermusikwerke von Alexander Borodin, die teilweise in anderen Interpretationen regelrecht berühmt sind. Das zweite Streichquartett in D-Dur (1881) war seit spätestens 1962 ein Paradestück des Borodin-Quartetts, von dem diverse Einspielungen des Werks vorliegen. Im direkten Vergleich wirkt das Goldner String Quartet eleganter, zurückhaltender, nicht voll emotional involviert (allerdings ist die Komposition auch gerade in ihrer immer wieder vorhandenen Verhaltenheit besonders anspruchsvoll).

Die Cellosonate h-Moll (1860) in Mikhail Goldsteins nie (auch hier nicht hinterfragten) Vervollständigung erfährt durch Julian Smiles, dem Cellisten des Goldner String Quartet, und den Pianisten Piers Lane eine lebhaft-elegante Darbietung – schade, dass das Werk an sich nicht so substanziell ist wie andere Werke des Komponisten. Das Klavierquintett c-Moll (1862) vereint alle fünf Musiker – die rarste der drei Kompositionen –, und hier zeigen sich die Musiker in all ihrer kammermusikalischen Vielfalt, Kraft und lyrischen Wärme. Ein gelungener besonderer Höhepunkt der CD.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Borodin, Alexander: Kammermusikwerke

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Hyperion
1
03.03.2017
EAN:
034571281667

Cover vergössern

Hyperion

Founded in 1980, Hyperion is an independent British classical label devoted to presenting high-quality recordings of music of all styles and from all periods from the twelfth century to the twenty-first. We have been described as 'Britain’s brightest record label'. In January 1996 we were presented with the Best Label Award by MIDEM's Cannes Classiques Awards. The jury was made up of the editors of most of the leading classical CD magazines in the world - Classic CD (England), Soundscapes (Australia), Répertoire (France), FonoForum (Germany), Luister (Holland), Musica (Italy), Scherzo (Spain), and In Tune (USA & Japan).

We named our label after an altogether splendid figure from Greek mythology. Hyperion was one of the Titans, and the father of the sun and the moon - and also of the Muses, so we feel we are fulfilling his modern role by giving the art of music to the world.

The repertoire available on Hyperion, and its subsidiary label Helios (Helios, the sun, was the son of Hyperion), ranges over the entire spectrum of music - sacred and secular, choral and solo vocal, orchestral, chamber and instrumental - and much of it is unique to Hyperion. The catalogue currently comprises nearly 1400 CDs and approximately 80 new titles are issued each year. We have won many awards.

Our records are easily available throughout the world in those countries served by our distributors. A list of the world's top Hyperion dealers, listed by country and city, can be found on our homepage. But if you have any difficulty please get in touch with the distributor in your territory. In Germany that is Note 1 Music Gmbh.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Hyperion:

  • Zur Kritik... Affektgeladen und mit vollem Ton: Christopher Purves und das Ensemble Arcangelo unter Jonathan Cohen entführen in die tiefgründigen barocken Welten Händels und bieten affektgeladene Interpretationen. Weiter...
    (Lorenz Adamer, )
  • Zur Kritik... Originelle Kammermusik aus Ungarn: Das Nash Ensemble spielt drei ausgesprochen spannende Werke des Ungarn Ernst von Dohnányi, darunter ein höchst originelles Sextett für Klavier, Klarinette, Horn und Streichtrio. Weiter...
    (Jan Kampmeier, )
  • Zur Kritik... Kathedralästhetik: Erhebende, teilweise extrem rare Kirchenmusik aus England in hochkarätigen, aber nicht durchgängig referenziellen Einspielungen. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Hyperion...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Jürgen Schaarwächter:

  • Zur Kritik... Aufgehellt: Thomas Hampson und die Amsterdam Sinfonietta mit einem Herzensprojekt, dem gelegentlich Ecken und Kanten fehlen. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Umgetitelt: Zwei Werke aus Walter Braunfels' später Schaffensphase in vorbildlichen Interpretationen. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Jugendliche Reife: Überzeugendes Bach-Debüt eines jungen Niederländers. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Jürgen Schaarwächter...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Überzeugende Dramaturgie: Der Cembalist Pieter-Jan Belder überzeugt mit seiner Auswahl an Passacaglien und Chaconnen und weiß mit seiner differenzierten Herangehensweise einen weiten und lebendigen Spannungsbogen zu schaffen. Weiter...
    (Thomas Bopp, )
  • Zur Kritik... Aufgehellt: Thomas Hampson und die Amsterdam Sinfonietta mit einem Herzensprojekt, dem gelegentlich Ecken und Kanten fehlen. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Häusliche Kennerfreuden: Clavieristisches Heimwerken auf dem um 1780 immer noch gebräuchlichen Clavichord ist für Miklós Spányi immer noch Gegenstand seiner historisch perspektivierenden Gesamtschau. Weiter...
    (Dr. Hartmut Hein, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (10/2018) herunterladen (3000 KByte) Class aktuell (3/2018) herunterladen (3000 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Albert Lortzing: Harmoniemusik Der Wildschütz - Introduktion und Lied

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich