> > > Granados, Enrique: Liliana
Donnerstag, 28. Oktober 2021

Granados, Enrique - Liliana

Nicht nur spanisch


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Der dritte Teil mit Orchestermusik von Enrique Granados offenbart seine stilistische Bandbreite.

Spanisches Flair darf man bei diesem dritten und letzten Teil mit Orchesterwerken von Enrique Granados, der bei Naxos erschienen ist, nicht erwarten. Dafür gibt es Sinfonisches zu entdecken, die den für seine Klavierzyklen berühmten Komponisten von anderen stilistischen Seiten zeigt. Die frühe 'Suite oriental', die er 1888 mit Anfang Zwanzig schrieb, ist von arabischer Musik inspiriert, so wie es in der Kunst des späten 19. Jahrhundert Mode war. Die vier Sätze werden eingerahmt von zwei Spätwerken, in denen Granados die Grenzen zu zeitgenössischen Strömungen auslotet.

In der Gedichtsvertonung 'Liliana' treiben Gnome, Frösche und Sylphen ein mystisches Naturspiel, das zwischen traumverlorener Schönheit und rhythmischem Witz changiert. Bei 'Elisenda', die in der Fassung für Klavier und Kammerorchester eingespielt wurde, handelt es sich hingegen um ein impressionistisches Tongebilde in delikaten, manchmal wie hingetupften Instrumentalfarben. Unter der umsichtigen Leitung von Pablo González schöpft das Barcelona Symphony Orchestra den ganzen atmosphärischen Reichtum der Partituren mit der notwendigen Klangkultur aus.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Granados, Enrique: Liliana

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Naxos
1
09.09.2016
Medium:
EAN:
CD
747313326570

Cover vergössern

Granados, Enrique


Cover vergössern

Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Naxos:

  • Zur Kritik... Vertane Chance: Unbekümmertheit bestimmte Villa-Lobos' Denken, als er Transkriptionen von Klassik-Ohrwürmern erstellte. Zur Unbekümmertheit gesellt sich Ungenauigkeit hinsichtlich der Einspielungen dieser Werke durch den São Paulo Symphony Choir. Weiter...
    (Christiane Franke, )
  • Zur Kritik... Höllenritt und Frühlingswinde: Der Dirigent Jean-Luc Tingaud macht sich für Tondichtungen von César Franck stark. Weiter...
    (Karin Coper, )
  • Zur Kritik... Der wunderbare Klangkosmos des Leo Brouwer: Gitarrenmusik auf höchstem Niveau. Weiter...
    (Michael Pitz-Grewenig, )
blättern

Alle Kritiken von Naxos...

Weitere CD-Besprechungen von Karin Coper:

  • Zur Kritik... Höllenritt und Frühlingswinde: Der Dirigent Jean-Luc Tingaud macht sich für Tondichtungen von César Franck stark. Weiter...
    (Karin Coper, )
  • Zur Kritik... Wider das Verstummen : Jan Michael Horstmann setzt sich mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck für Orchesterwerke verfemter Komponistinnen und Komponisten ein. Weiter...
    (Karin Coper, )
  • Zur Kritik... Milchmädchenrechnung : Die CD-Premiere von Egidio Dunis 'Les Deux Chasseurs et La Laitière' macht mit einer frühen Opéra comique bekannt. Weiter...
    (Karin Coper, )
blättern

Alle Kritiken von Karin Coper...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Zeitgenössische Cembalomusik mit Witz: Der Präsident eines Cembalo-Wettbewerbs legt eine CD mit eigenen Kompositionen für das Instrument vor, die als gelungen gelten darf. Weiter...
    (Diederich Lüken, )
  • Zur Kritik... Herbe Tänze: Marek Szlezer legt beim Label Dux eine der Musik Karol Szymanowskis gewidmete Platte vor, die vor allem Mazurken enthält. Weiter...
    (Jan Kampmeier, )
  • Zur Kritik... Venedig da Camera: Roland Wilson und seine Musica Fiata mit einem anregend-lebendigen Bild mancher Stimme, die über Monteverdi hinausweist – und der Meister klingt mittendrin. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (10/2021) herunterladen (3200 KByte) Class aktuell (3/2021) herunterladen (7642 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

"Wir gehen auf eine Reise mit dem Publikum, eine Reise in ein phantastisches Land"
Das Klavierduo Silver-Garburg über Leben und Konzertieren im Hier und Heute und eine neue CD mit Werken von Johannes Brahms

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich