> > > Britten, Benjamin: The Rape of Lucretia
Mittwoch, 2. Dezember 2020

Britten, Benjamin - The Rape of Lucretia

Darstellerisch profiliert


Label/Verlag: Opus Arte
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Darstellerisch herausragende Interpretation von Brittens erster Kammeroper 'The Rape of Lucretia', musikalisch aber keine neue Referenz.

Bereits 2013 hatte die vorliegende Produktion von Benjamin Brittens Kammeroper 'The Rape of Lucretia' Premiere, im Rahmen der Glyndebourne Touring Opera – drei Jahre also vor dem siebzigjährigen Jubiläum der Uraufführung 1946. Fiona Shaw, die renommierte Schauspielerin, äußert im Interview (auch im ausführlichen Booklet abgedruckt) kluge Gedanken zu ihrer Inszenierung, die von starker Wortpräsenz ist.

Die vokalen Leistungen stehen dahinter qualitativ ein wenig zurück. Allan Clayton und Kate Royal als männlicher und weiblicher Chor führen eine große Gesangstradition dieser Partien fort – Philip Langridge und Robert Tear einerseits, Heather Harper, Jill Gomez und Felicity Lott andererseits. Die drei Offiziere sind scharf voneinander abgesetzt, Michael Sumuel verleiht dem undankbaren Part des Junius stimmschönes und darstellerisches Profil, während der vielgepriesene Matthew Rose gesanglich (nicht darstellerisch) in manchen kurzen Momenten zu facettenarm bleibt, sich dann aber steigert. Duncan Rocks szenische und musikalische Präsenz machen ihn dennoch zum eindeutigen Primus inter pares. Von den drei Damen hört man Catherine Wyn-Rogers (Bianca) die größte Routine und die längste Karriere an, während Christine Rice als Lucretia darstellerisch zwar absolut sicher ist, aber gesanglich neben älteren Rollenvertreterinnen nicht mithalten kann. Das London Philharmonic Orchestra unter Leo Hussain beherrscht die Partitur schlafwandlerisch, die Aufnahmetechnik ist makellos.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Britten, Benjamin: The Rape of Lucretia

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Opus Arte
1
26.08.2016

EAN:

809478072065

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Britten, Benjamin


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Opus Arte

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