> > > Duo Sessions: Werke von Schulhoff, Ravel und Halvorsen
Dienstag, 25. Juni 2019

Duo Sessions - Werke von Schulhoff, Ravel und Halvorsen

Spannende Reise


Label/Verlag: ORFEO
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Die aparte Kammermusikbesetzung Violine/Violoncello ist bei Julia Fischer und Daniel Müller-Schott in allerbesten Händen.

Zwei Ausnahmemusiker, Julia Fischer und Daniel Müller-Schott, vereint zu der nicht allzu weit verbreiteten Kombination Violine/Violoncello: Das verspricht eine spannende Reise durch die Musikgeschichte, und selbst wenn die vier hier zusammengestellten Werke in dem knappen Zeitraum von dreißig Jahren entstanden, so erkunden sie doch unterschiedlichste Welten. Zoltán Kodálys umfangreiches Duo op. 7 nutzt erweiterte Tonalität und Pentatonik und erkundet ein reiches Ausdrucksspektrum; den ‚technischen‘ Aspekt betont Johan Halvorsens Passacaglia über ein Thema von Händel, die aber alles andere als trockenen Akademismus spiegelt.

Ervín Schulhoff widmete sein Duo Leoš Janáček und führt, auch wenn er dies abgestritten hätte, die kontrapunktische Virtuosität seines früheren Lehrers Max Reger weit ins 20. Jahrhundert. Harmonisch mit am konventionellsten, in der Erkundung von Klangwelten aber nicht minder spannend ist Maurice Ravels berühmte Sonate, gerade wenn wie hier nicht so sehr der französische Tonfall herausgekitzelt wird, sondern die ‚europäische Nähe ganz selbstverständlich erkundet wird. Leider bleibt der Booklettext im direkten Verhältnis ein wenig an der Oberfläche.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Duo Sessions: Werke von Schulhoff, Ravel und Halvorsen

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
ORFEO
1
12.08.2016
Medium:
EAN:
CD
4011790902128

Cover vergössern

ORFEO

Erschienen die ersten Aufnahmen des 1979 in München gegründeten Labels noch in Lizenz bei RCA und EMI, produziert und vertreibt ORFEO seit 1982 unter eigenem Namen. Durch konsequente Repertoire- und Künstlerpolitik konnte sich das Label seit seinem aufsehenerregenden Auftritt am Anfang der Digital-Ära dauerhafte Präsenz auf dem Markt verschaffen. Nicht nur bekannte Werke, sondern auch weniger gängige Musikliteratur und interessante Raritäten - davon viele in Ersteinspielungen - wurden dem Publikum in herausragenden Interpretationen zugänglich gemacht. Dabei ist es unser Bestreben, auch mit Überraschungen Treue zu klassischer Qualität zu beweisen.
Der Musik der Moderne wird mit den gleichen Qualitätsstandards Beachtung geschenkt - in exemplarischen Neuaufnahmen wie in Mitschnitten bedeutender Uraufführungen. Wichtige Akzente setzen dabei die Serien Edition zeitgenössisches Lied, die bis in die unmittelbare Gegenwart vorstößt, und Musica Rediviva mit Werken verbotener oder zu Unrecht vergessener Komponisten.
Zu den Künstlern zählen die besten Sängerinnen und Sänger, Instrumentalisten, Orchester und Dirigenten der letzten drei Jahrzehnte. Die Förderung aufstrebender Künstler der jüngeren Generation war und ist ORFEO stets ein Anliegen. Viele, die heute zu den Großen der Musikszene zählen, errangen bei uns ihre ersten Schallplattenerfolge.
Mit der Serie ORFEO D'OR wird auf die große interpretatorische Vergangenheit zurückgegriffen; legendäre Aufführungen u.a. aus Bayreuth, München, Wien und Salzburg werden dokumentiert. Hierbei wurde von Anfang an besonderer Wert auf sorgfältige Edition gelegt; durch - das dürfte auf dem Markt für historische Aufnahmen heute sehr selten sein - offizielle Zusammenarbeit mit den Künstlern, Erben und Institutionen hat ORFEO D'OR jeweils exklusiven Zugriff auf die besten erhaltenen Originalquellen.
Unser Ziel: Die Faszination, die klassische Musik ausüben kann, über die Generationen lebendig nahe zubringen.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...
Titel bei JPC kaufen


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag ORFEO:

  • Zur Kritik... Nicht nur Wagner und Strauss: Mit dieser Veröffentlichung hat Orfeo viel dazu beigetragen, Johan Botha nicht nur als bedeutenden Heldentenor des deutschen Fachs im Gedächtnis zu behalten, sondern seine Vielfältigkeit und überzeugende Italianità zu unterstreichen. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Packendes Plädoyer: Jörg Widmann und das Irish Chamber Orchestra widmen sich Mendelssohns Musik mit Hingabe und Kompentenz, wie auch diese weitere Folge ihrer Interpretationsreihe zeigt. Weiter...
    (Dr. Dennis Roth, )
  • Zur Kritik... Melodieselige Cello-Virtuosität: Original-Werke und melodieselige Arrangements für Cello und Orchester von russischen Komponisten präsentiert Daniel-Müller Schott hier auf höchsten Niveau. Weiter...
    (Dr. Michael Loos, )
blättern

Alle Kritiken von ORFEO...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Jürgen Schaarwächter:

  • Zur Kritik... Kammermusik vom Allerfeinsten: Das Diogenes Quartett wirft einen intensiven Blick auf den Streichquartettkomponisten Gernsheim. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Einflussreich und vergessen: Ein wichtiges Oratorium des frühen 19. Jahrhunderts erklingt hier leider nur in einer mittelmäßigen Interpretation. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Feintönig: In der Musik Arthur Louriés erkundet Christian Erny vor allem die schattierten Zwischentöne. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Jürgen Schaarwächter...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Bachs Cembalo konzertant: Fabio Bonizzoni und La Risonanza überzeugen auf dieser Einspielung mit hochklassigen Erkundungen in Bachs konzertantem Cembalo-Kosmos. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, )
  • Zur Kritik... Dramatisch und sensibel: Christian Tetzlaff und das Finnish Radio Symphony Orchestra unter Hannu Lintu bereichern die Diskographie von Bartóks beiden Violinkonzerten mit einem sensibel ausgehörten, zugleich hochdramatischen Zugriff. Weiter...
    (Dr. Dennis Roth, )
  • Zur Kritik... Kammermusik vom Allerfeinsten: Das Diogenes Quartett wirft einen intensiven Blick auf den Streichquartettkomponisten Gernsheim. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (6/2019) herunterladen (3061 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich