> > > Americana des 20. Jahrhunderts: Werke von Shilkret, Gould und Creston
Montag, 18. Juni 2018

Americana des 20. Jahrhunderts - Werke von Shilkret, Gould und Creston

Stückwerk


Label/Verlag: Guild
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Eine weitere Folge von Guilds verdienstvoller Stokowski-Reihe mit Werken US-amerikanischer Komponisten – damals beliebt, heute vergessen.

Die verdienstvolle Stokowski-Reihe auf Guild Historical bietet in Aufnahmen aus den Jahren 1945 und 1955 eine Uraufführung und zwei Erstaufführungen. Das am 15. Februar 1945 uraufgeführte Werk, Nathaniel Shilkrets Posaunenkonzert, ist eher eklektisch-leichte Kost, deren Gelegenheitscharakter nicht zu einem starken Nachleben geführt hat. Dies liegt weniger an den Jazzelementen der Musik als vielmehr an den dutzendhaft filmmusikalischen Effekten, die zahllose andere Komponisten in deutlich besserer Qualität realisiert haben. Tommy Dorsey und das New York City Symphony Orchestra bemühen sich intensiv, doch bleiben das Werk und die Interpretation Stückwerk (trotz des rasenden Publikums). Ähnliches lässt sich über das Saxophonkonzert von Paul Creston sagen. Es wurde von James Abato und dem Hollywood Bowl Symphony Orchestra aufgeführt und pendelt unverbunden zwischen altmodischer Tradition und tentativ modernistischen Aspekten. In sich weitaus schlüssiger und auch musikalisch attraktiv ist Morton Goulds 'Latin-American Symphonette' mit dem Orchestra Sinfonica di Torino della RAI.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Americana des 20. Jahrhunderts: Werke von Shilkret, Gould und Creston

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Guild
1
10.02.2016
EAN:
795754242423

Cover vergössern

Creston, Paul
Gould, Morton


Cover vergössern

Guild

Guild entstand in den frühen Achtzigerjahren auf Initiative des berühmten englischen Chorleiters Barry Rose, der den St Paul's Cathedral Choir in London leitete. Der Name hat nichts mit der nahe gelegenen Londoner Guild Hall zu tun, sondern kommt von Barry Roses erstem Chor, dem Guildford Cathedral Choir. Das frühere Logo (ein grosses G) entstand indem Barry Rose kurzerhand eine Teetasse umstülpte und mit einem Bleistift ihrem Rand bis zum Henkel entlang fuhr. Seit 2002 hat die Firma als Guild GmbH ihren Sitz in der Schweiz, in Ramsen bei Stein am Rhein.
Bei den Aufnahmen arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die für grosse internationale Firmen und unabhängige kleinere und grössere Labels tätig sind. Unsere Programmschwerpunkte sind Welt-Erstaufnahmen, vergessene Werke bekannter Meister, noch nicht entdeckte Komponisten und Schweizer Musiker sowie historische Aufnahmen, etwa die Toscanini Legacy und Mitschnitte der Metropolitan Opera New York.
Wir arbeiten intensiv mit der Zentralbibliothek in Zürich und mit der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich zusammen, produzieren CDs mit Chören wie dem Salisbury Cathedral Choir und den Chören der Cambridge und Oxford University - und als Steckenpferd pflegen wir die grossen englischen und amerikanischen Unterhaltungsorchester mit ihren Light-Music-Hits der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag Guild:

  • Zur Kritik... Aus dem Nachlass Leopold Stokowskis: Auf verschiedene Weise sind die drei Stokowski-Konzertmitschnitte aus den Jahren 1954 bis 1961 mit Großbritannien verbunden. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Vergessene Schätze: Guild Historical ist bekannt für die Edition musikalischer Raritäten und liefert auch mit dieser Auswahl von Werken Max Regers phänomenale Aufnahmen, die sich kein Liebhaber entgehen lassen sollte. Weiter...
    (Tanja Geschwind, )
  • Zur Kritik... Ein Klassiker wiederbesucht: Toscanini ist ein fulminanter Interpret der Römischen Trilogie von Ottorino Respighi. Er verleiht der Musik dramatische Intensität, legt sinfonische Qualitäten frei und spürt den feinen Farben nach. Diese Aufnahmen sind zeitlos. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Guild...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Jürgen Schaarwächter:

  • Zur Kritik... Aus der Emigration: Raphael Wallfisch und das Konzerthausorchester Berlin mit Cellokonzerten von Berthold Goldschmidt und Franz Reizenstein. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Noch ein As: Max Cencic liefert mit seiner neuen Porpora-CD Entdeckungen und musikalische Darbietungen vom Feinsten. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Jahrhundertherbstlich: Die Beschäftigung mit Sandro Blumenthal ist ein weiterer Mosaikstein in Oliver Triendls reicher Erkundung der Kammermusik des späten 19. Jahrhunderts. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Jürgen Schaarwächter...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Gesang der Instrumente: Tomás Netopil und das Prague Symphony Orchestra überzeugen mit atmosphärischen Suiten aus Janáčeks Opern. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Aus der Emigration: Raphael Wallfisch und das Konzerthausorchester Berlin mit Cellokonzerten von Berthold Goldschmidt und Franz Reizenstein. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Manieriert, aber beeindruckend: Ewa Podles zieht noch einmal alle Register ihrer Kunst. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (6/2018) herunterladen (2361 KByte) Class aktuell (2/2018) herunterladen (3463 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Ernst Wilhelm Wolf: Aria

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich