> > > Khachaturian, Aram Ilyich: Sinfonie Nr. 2, Lermontov Suite
Donnerstag, 28. Oktober 2021

Khachaturian, Aram Ilyich - Sinfonie Nr. 2, Lermontov Suite

Symphonie des Schreckens


Label/Verlag: Naxos
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Aram Khatchaturian verarbeitete die Gräuel des Zweiten Weltkriegs in seiner monumentalen zweiten Symphonie.

Der armenische Komponist Aram Khachaturian beschreibt seine 2. Symphonie 'Die Glocken', die er 1943 im Auftrag von Stalin komponierte, als ‚Requiem des Zorns, als Requiem des Protests gegen den Krieg und Gewalt‘. Folglich beherrschen Pathos, Wucht und heroischer Duktus das 50-minütige Orchesterwerk, das Schrecknisse und Leid in vier Sätzen musikalisch reflektiert. Unschwer sind Kämpfe, Soldatenmärsche, Trauer, aber auch aufkeimende Hoffnung herauszuhören.

Das monumentale Tongemälde, dessen Beiname sich auf die drei Röhrenglocken bezieht, die in den Eröffnungstakten erklingen und im Verlauf motivisch aufgenommen werden, offenbart das ganze Spektrum von Khatchaturians Kompositionsstil. Er ist gekennzeichnet durch pochende Rhythmen, melodiöse Passagen, reiche Harmonien mit teils grellen Dissonanzen, und angelehnt an armenische Volksmusik. Diese Merkmale durchziehen auch die leichtgewichtigeren Tanznummern aus der 'Lermontov-Suite', die als Ergänzung zur Symphonie eingespielt wurden. Der Dirigent Dmitry Yablonsky hält die Balance zwischen Klangeruptionen und zartem Klageton und bewirkt eine nicht nachlassende Spannung. Das Russische Philharmonische Orchester, bestens vertraut mit nationaler Musik, ist dabei ein Garant für eine authentische Wiedergabe.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Khachaturian, Aram Ilyich: Sinfonie Nr. 2, Lermontov Suite

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Naxos
1
27.05.2016
Medium:
EAN:
CD
747313043675

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Khachaturian, Aram


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Naxos

Als der Unternehmer Klaus Heymann 1982 für seine Frau, die Geigerin Takako Nishizaki in Hongkong das Plattenlabel Marco Polo gründete, war dies der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später rief Heymann das Label NAXOS ins Leben, das in der Klassikwelt längst zur festen Größe geworden ist und es bis heute versteht, hohe Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Der einzigartige und sich ständig erweiternde Katalog des Labels umfasst mittlerweile über 8.000 CDs mit mehr als 130.000 Titeln - von Kostbarkeiten der Alten Musik über sämtliche berühmten "Klassiker" bis hin zu Schlüsselwerken des 21. Jahrhunderts. Dabei wird der Klassik-Neuling ebenso fündig wie der Klassikliebhaber oder -sammler. International bekannte Künstler wie das Kodály Quartet, die Geigerin Tianwa Yang, der Pianist Eldar Nebolsin und die Dirigenten Marin Alsop, Antoni Wit, Leonard Slatkin und Jun Märkl werden von NAXOS betreut. Darüber hinaus setzt NAXOS modernste Aufnahmetechniken ein, um höchste Klangqualität bei seinen Produktionen zu erreichen und ist Vorreiter in der Produktion von hochauflösenden Blu-ray Audios - Grund genug für das renommierte britische Fachmagazin "Gramophone", NAXOS zum "Label of the Year" 2005 zu küren. Auch im digitalen Bereich nimmt NAXOS eine Vorreiterrolle ein: Bereits seit 2004 bietet das Label mit der NAXOS MUSIC LIBRARY ein eigenes Streamingportal mit inzwischen über 1 Million Titel an und unterhält mit ClassicsOnline zudem einen eigenen Download-Shop.


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