> > > Telemann, Georg Philipp: Die großen Konzerte vol. 3
Donnerstag, 17. Juni 2021

Telemann, Georg Philipp - Die großen Konzerte vol. 3

Niemals langweilig


Label/Verlag: cpo
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Im Großen wie im Kleinen überzeugt La Stagione Frankfurt mit Telemann-Concerti.

Blasinstrumente – Trompeten, Hörner, Oboen und Flöten – sind wichtige Mitwirkende der vorliegenden Produktion mit insgesamt fünf Concerti von Telemann, die Tonarten beschränken sich auf e-Moll und D-Dur. La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider, auf diesen Seiten schon vielfach hochgepriesen für diese Reihe, deren vierte Folge eine unmittelbare Fortsetzung der dritten ist, beweisen einmal mehr ihre vorzügliche Qualität und ihr intimes Verständnis von Telemanns Musik.

Der Reichtum der Klangfarben, der Reichtum der Stimmungen eröffnen eine ganz eigene Welt, jedes Werk, jeder Satz hat seinen eigenen Charakter, die inneren Querbezüge sind ebenso wichtig wie die erzeugten Kontrastwirkungen, an denen sich in einigen Werken auch Solostreicher prominent beteiligen. Es spricht für langjährig gewachsene Qualität des Ensembles, dass das Hören aufeinander zu einem äußerst harmonischen, sorgsam ausbalancierten Miteinander führt. Die Aufnahmequalität des Deutschlandfunks ist vorbildlich, der Booklettext von einem wahren Experten verfasst. Mehr kann man sich nicht wünschen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Telemann, Georg Philipp: Die großen Konzerte vol. 3

Label:
Anzahl Medien:
cpo
1
Medium:
EAN:
CD
761203789122

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Telemann, Georg Philipp


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cpo

Wohl kaum ein zweites Label hat in letzter Zeit soviel internationale Aufmerksamkeit erregt wie cpo. Die Fachwelt rühmt einhellig eine überzeugende Repertoirekonzeption, die auf hohem künstlerischen Niveau verwirklicht wird und in den Booklets eine geradezu beispielhafte Dokumentation erfährt. Der Höhepunkt dieser allgemeinen Anerkennung war sicherlich die Verleihung des "Cannes Classical Award" für das beste Label (weltweit!) auf der MIDEM im Januar 1995 und gerade wurde cpo der niedersächsische Musikpreis 2003 in "Würdigung der schöpferischen Leistungen" zuerkannt.
Besonders stolz macht uns dabei, daß cpo - 1986 gegründet - in Rekordzeit in die Spitze vorgestoßen ist. Das Geheimnis dieses Erfolges ist einfach erklärt, wenn auch schwierig umzusetzen: cpo sucht niemals den Kampf mit den Branchenriesen, sondern füllt mit Geschick die Nischen, die von den Großen nicht besetzt werden, weil sie dort keine Geschäfte wittern. Und aus mancher Nische wurde nach einhelliger Ansicht der Fachwelt mittlerweile ein wahres Schmuckkästchen.
Am Anfang einer Repertoire-Entscheidung steht bei uns noch ganz altmodisch das Partituren-lesen, denn nicht alles, was noch unentdeckt ist, muß auch auf die Silberscheibe gebannt werden. Andererseits gibt es - von der Renaissance bis zur Moderne - noch sehr viele wahre musikalische Schätze zu heben, die oft näher liegen, als man meint. Unsere großen Werk-Editionen von Pfitzner, Korngold, Hindemith oder Pettersson sind nicht umsonst gerühmt worden. In diesem Sinne werden wir fortfahren.
Letztendlich ist unser künstlerisches Credo ganz einfach: Wir machen die CDs, die wir schon immer selbst haben wollten. Seien Sie herzlich zu dieser abenteuerlichen Entdeckungsfahrt eingeladen!


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Von Dr. Jürgen Schaarwächter zu dieser Rezension empfohlene Kritiken:

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    (Dr. Matthias Lange, 21.08.2019)
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  • Zur Kritik... Zwischen Konzert und Suite: Eine weitere sehr gute Folge unter den Telemann-Einspielungen von La Stagione Frankfurt. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, 16.08.2020)
  • Zur Kritik... Plädoyer für Telemann: Michael Schneider und La Stagione Frankfurt mit dem fünften Teil der Bläser-Konzerte Georg Philipp Telemanns: eine geschlossene Interpretation auf höchstem Niveau. Weiter...
    (Dr. Matthias Lange, 19.01.2011)
  • Zur Kritik... Beispiellose Schaffensvielfalt: Gelungener Abschluss eines umfangreichen Projektes: Michael Schneider, La Stagione Frankfurt und die Camerata Köln halten das hohe Niveau der bisherigen Telemann-CDs. Weiter...
    (Dr. Michael Loos, 31.01.2013)

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