> > > Duet Clarigotto spielt: Bläsertranskriptionen von Brahms, Mendelssohn & Bruch
Mittwoch, 17. August 2022

Duet Clarigotto spielt - Bläsertranskriptionen von Brahms, Mendelssohn & Bruch

Wunderbare Partner


Label/Verlag: DUX
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Das Duo Clarigotto zeigt das Potential der Kombination Klarinette und Fagott in der Kammermusik, hier ergänzt durch das Klavier.

Es kommt in der Kammermusik relativ häufig vor, dass Blasinstrumente durch Streicher ersetzt werden: In den Trios von Glinka oder Zemlinsky etwa, den Klarinettensonaten von Brahms, in Schumanns 'Fantasiestücken'. Der umgekehrte Fall ist eher selten, wird hier aber vom Duo Clarigotto mit Erfolg erprobt. In fünf der acht Stücke op. 83 von Max Bruch wird die Bratschenstimme und im Klarinettentrio von Brahms die Cellostimme durch das Fagott ersetzt, außerdem übernimmt es in Mendelssohn Bartholdys Konzertstück op. 114 den Part eines anderen Blasinstrumentes, des Bassetthorns nämlich.

Und das funktioniert ganz prima, alle Stücke klingen in dieser Besetzung mit Klarinette und Fagott absolut überzeugend. Bei Bartholdy vielleicht mit einer kleinen Einschränkung: Hier ist die ähnliche Klangfarbe von Klarinette und Bassetthorn nicht ganz unwesentlich, geht hier aber verloren. Bei Brahms und Bruch hingegen entpuppen sich Fagott und Klarinette als wunderbare Partner. Abgesehen davon hört man Miroslaw Klys (Klarinette) und Dorota Cegielska (Fagott) sowie ihre Klavierpartner Daniel Rybak und Adam Manijak mit einer expressiven, ausgesprochen lebhaften Interpretation.


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.



Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



Cover vergrößern

    Duet Clarigotto spielt: Bläsertranskriptionen von Brahms, Mendelssohn & Bruch

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
DUX
1
04.03.2016
Medium:
EAN:
CD
5902547012278

Cover vergössern

DUX

Das polnische Label DUX wurde 1992 von Malgorzata Polanska und Lech Tolwinski, beides Absolventen der Toningenieur-Fakultät der Frédéric Chopin Musikakademie in Warschau, gegründet. Hauptanliegen war die Produktion von Aufnahmen mit klassischer Musik, wobei man von Anfang an höchste Ansprüche an künstlerische und technische Standards stellte.Viele Aufnahmen von Dux erlangten sowohl in Polen als auch im Ausland breites Interesse bei Publikum und Kritik, die sich in zahlreichen Preisen und Auszeichnungen widerspiegelt.

Ein Schwerpunkt des Labels ist natürlich das reiche musikalische Erbe Polens, das weitaus mehr umfasst als Chopin oder Penderecki. Im Katalog finden sich daher neben bekannteren Namen wie Wieniawski, Szymanowski oder Lutoslawski auch zahlreiche hierzulande bislang weniger bekannte oder völlig unbekannte Komponisten von der Renaissance bis zur Gegenwart, wie Ignaz Jan Paderewski, der Klaviervirtuose und spätere Premier- und Außenminister der Zweiten Polnischen Republik oder Stanislaw Moniuszko, ein Zeitgenosse Verdis und Schöpfer der polnischen Nationaloper. Aber auch zahlreiche polnische Künstler, Ensembles und Orchester gilt es bei DUX zu entdecken, darunter international renommierte Namen wie beispielsweise die gefeierte Altistin Ewa Podles.


Mehr Info...


Cover vergössern
Jetzt kaufen bei...
Titel bei JPC kaufen


Weitere Besprechungen zum Label/Verlag DUX:

blättern

Alle Kritiken von DUX...

Weitere CD-Besprechungen von Dr. Jan Kampmeier:

  • Zur Kritik... Alles blüht: Carl Frühlings Kammermusik ist eine lohnende Entdeckung. Weiter...
    (Dr. Jan Kampmeier, )
  • Zur Kritik... Russischer Liszt: Florian Noack spielt eine eigenwillig-sanfte Deutung der hochvirtuosen Etüden von Sergej Ljapunow. Weiter...
    (Dr. Jan Kampmeier, )
  • Zur Kritik... Frische Farbigkeit: Markus Becker und das Ma'alot Quintett spielen Mozart in neuer, reizvoller Bearbeitung für Klavier und Bläser. Weiter...
    (Dr. Jan Kampmeier, )
blättern

Alle Kritiken von Dr. Jan Kampmeier...

Weitere Kritiken interessanter Labels:

  • Zur Kritik... Entspannt: Etwas mehr Drive könnten die mit Eleganz und Esprit vorgetragenen Klavierkonzerte Nr. 1-3 von Johann Wilhelm Wilms vertragen. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Mendelssohns Feuerwerkmusik aus Paris: Lars Vogt verpasst den beiden Mendelssohn-Klavierkonzerten eine dramatische Wucht, die den Werken eine überraschend düstere Aura geben. Weiter...
    (Dr. Kevin Clarke, )
  • Zur Kritik... Aufgetürmter Neubau: Telemanns Michaelis-Oratorium 1762 zeigt den Hamburger Komponisten auch in seinem letzten Lebensjahrzehnt auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
blättern

Alle CD-Kritiken...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7-8/2022) herunterladen (2500 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

"Wir gehen auf eine Reise mit dem Publikum, eine Reise in ein phantastisches Land"
Das Klavierduo Silver-Garburg über Leben und Konzertieren im Hier und Heute und eine neue CD mit Werken von Johannes Brahms

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich