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Dienstag, 19. September 2017

Violinsonaten - Franck, Grieg, Brahms

Vertrauen in die Musik


Label/Verlag: Farao Classics
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Markus Wolf und Julian Riem liefern mit Violinsonaten von Franck, Grieg und Brahms den Beweis dafür, dass man Werke des Standardrepertoires neu beleben kann, indem man subjektiven Gestaltungswillen zugunsten der Musik zurückstellt.

Die Einspielung der A-Dur-Violinsonate von Franck, der c-Moll-Sonate von Grieg und der d-Moll-Sonate von Brahms durch den Violinisten Markus Wolf und den Pianisten Julian Riem, erschienen bei FARAO Classics, ist mit dem schlichten Titel ‚Violinsonaten a. 1886‘ versehen. Hinter der unscheinbaren Namensgebung aber verbirgt sich ein deutlicher Hinweis auf den Zweck dieser gewiss nicht unkonventionellen Stückauswahl: Zwar sind alle drei Sonaten im selben Jahr entstanden, doch ihre Gemeinsamkeiten beschränken sich fast ausschließlich auf die Gattung. Jedes der Werke unterliegt in seiner spezifischen stilistischen Ausprägung gänzlich anderen ästhetischen Prämissen. Der Verweis auf die Gleichzeitigkeit der Entstehung der Stücke lenkt daher den Blick nur umso konsequenter auf die bemerkenswerte Ausdifferenziertheit, in der sich die Gattung der Duosonate für Violine und Klavier am Ende des 19. Jahrhunderts präsentiert. Wolf und Riem akzentuieren diese Koexistenz verschiedener Stile und Traditionen, indem sie ihr Programm unter das Dach einer einzigen Jahreszahl stellen. Das Spektrum der Möglichkeiten, die im Genre der romantischen Violinsonate begründet liegen, wird durch die Zusammenstellung der Interpreten direkt erfahrbar gemacht.

In César Francks A-Dur-Sonate kommt in beispielhafter Weise das Prinzip der zyklischen Form zum Ausdruck, das einen Großteil der Werke des französischen Komponisten beherrscht. Das Hauptthema erhält, statt schon zu Beginn des Kopfsatzes präsentiert und dann diskursiv entfaltet zu werden, erst im Finalsatz seine eigentliche Gestalt, während die vorangehenden Sätze der Findung und Entwicklung dieses Themas dienen. Aufgabe der Interpreten ist es, diese Besonderheit der formalen Anlage hör- und nachvollziehbar zu machen, wenn das Werk nicht in Einzelteile zerfallen soll, die aus unverständlichen Gründen mehr oder weniger von derselben thematischen Erscheinung durchdrungen sind. Wolf und Riem bewältigen diese Aufgabe, indem sie die musikalischen Gestalten von Anfang an klar definieren, und zwar nicht durch agogische Willkürlichkeiten oder gar aufdringliche Akzente, sondern indem sie die Bausteine der Komposition völlig unverzerrt in den Raum stellen, für sich wirken lassen.

Schon im ersten Satz fällt die Natürlichkeit der Phrasierung auf, die gerade durch den Verzicht auf das Einbringen künstlerischer Ideen wohltuende Deutlichkeit schafft: Der Hörer merkt, wo eine Phrase beginnt und endet. Die Klarheit, die das Werk in der Wolf-Riem-Interpretation erhält, gewinnt das Duo besonders auch durch die Handhabung des Tempos, das in allen vier Sätzen durch große Festigkeit auffällt; der Rubato-Gebrauch beschränkt sich auf musikalisch exponierte Passagen. Das 'Allegro' des zweiten Satzes nehmen die Interpreten äußerst rasch, legen aber auch hier den Fokus auf die Prägnanz der thematischen Gestalten. Im darauffolgenden langsamen Satz etablieren Wolf und Riem eine zögernde, fast experimentierend-improvisierende Atmosphäre, bevor sie den Höhepunkt des Satzes in aller gebotenen Ruhe und Erhabenheit ausspielen. Auch hier beeindruckt die Fähigkeit des Duos, von unbedingtem Ausdruckswillen abzusehen und im besten Sinne auf die Musik zu vertrauen. Die Interpretation ist deshalb nicht kalt; im Gegenteil werden Details der Komposition zum Sprechen gebracht, die eine exzessive Agogik nur verschleiert.

Nach den improvisatorischen Transformationen des langsamen Satzes lässt sich das Finale wirklich als logische Konsequenz aus dem Vorangegangenen begreifen. Die ruhige Bestimmtheit, mit der Wolf und Riem die verschachtelten musikalischen Dialoge ausführen, artikulatorisch wie dynamisch vollkommen aufeinander abgestimmt, macht deutlich, dass das Werk hier zu seiner vollen Gestalt gelangt ist. Die zyklische Konzeption der Sonate wird beim Duo Wolf-Riem greifbar gerade dadurch, dass es den formalen Prozess nicht demonstrativ zu zeigen versucht, sondern einfach die Musik für sich selbst sprechen lässt.

Seine Fähigkeit zu prägnanter Darstellungskraft nutzt das Duo in der Grieg-Sonate vor allem im Sinne einer erfrischend kompromisslosen Herangehensweise an das national eingefärbte Stück. Hervorzuheben ist dabei der durchweg entschlackte Violinton Markus Wolfs, der zu differenzierten dynamischen Abstufungen ebenso in der Lage ist wie zu einer gehörigen Portion Rauheit, wo das Stück einen herben Zugriff verlangt, dabei intonatorisch zu jeder Zeit lupenrein. Vibrato setzt Wolf nie pauschal ein und lässt diesbezüglich auch an den ‚schönen Stellen‘ der Komposition die Zügel nicht völlig fahren. Als Gegenstück zu dieser bewundernswerten geigerischen Tonbeherrschung sei der stets kontrollierte Pedalgebrauch des Pianisten Julian Riem genannt, der maßgeblichen Anteil daran trägt, dass die Klarheit und Prägnanz der Gestalten immer gewährleistet ist. Begleitfiguren lässt Riem äußerst deutlich an die Oberfläche treten und artikuliert sie auch da plastisch, wo andere Interpreten ganz auf den Klangteppich-Effekt setzen.

Die Kluft zwischen den in der Komposition blockartig unvermittelt aneinandergereihten Teilen lässt das Duo als der Musik immanent bestehen; es unternimmt nicht den Versuch, die Diskrepanz zwischen den Teilen auszugleichen, sondern markiert sie noch durch mutige dynamische Extreme. Die Widerstände des Stücks werden mitgespielt, nicht geglättet und eingeebnet. Von allen Sätzen am besten gelungen ist sicher das Finale, in dem sich beide Interpreten mit Verve und Brillanz in den Tanzcharakter stürzen und in der Coda nicht vor exzessiver Beschleunigung zurückschrecken.

Was die Interpretationen der Sonaten von Franck und Grieg versprochen haben, wird auch in Johannes Brahms‘ dritter Sonate eingelöst, einer Komposition, die dem nordisch nationalen Gepräge der Grieg- und der zyklischen Anlage der Franck-Sonate die Diskursivität motivisch-thematisch gearbeiteter klassischer Sonatenform entgegensetzt. Wer bei Brahms üppigen Klangrausch und ‚romantische‘ Gestaltungskraft erwartet, der wird von der geradlinigen und fast nüchternen Wiedergabe durch Riem-Wolf überrascht sein. Das bedeutet nicht, dass die beiden Interpreten ihre immensen klanglichen Möglichkeiten nicht ausschöpften. Aber persönliche Gestaltung tritt zurück hinter das Ziel, die internen Strukturen des Werks hörbar zu machen und zu durchleuchten. Da Wolf wie Riem sich polyphone Klarheit suchen, lassen sich noch im dichtesten Brahmsschen Satzgefüge die verschiedenen Schichten der Komposition wahrnehmen. Wieder unterstützt die vollkommene Tempokontrolle den Eindruck eines wohlsortierten Ganzen, innerhalb dessen Grenzen kompositorische Details an der Oberfläche realisiert werden, die in anderen Interpretationen schlichtweg unter den Tisch fallen. Die klangliche Wucht des Stücks kommt zur Geltung, ohne dass deshalb der musikalische Satz an Plastizität verlöre. Noch einmal sei auf den auffallend sparsamen Pedalgebrauch Riems aufmerksam gemacht, der den Pianisten gerade mit Blick auf diese Sonate wohl vor den meisten seiner Kollegen auszeichnen wird. Und im wirklich überraschend langsam genommenen zweiten Satz, dem 'Adagio', trägt Wolf dem schlichten Liedcharakter vollkommen Rechnung, indem er seinen schlanken Ton in den Dienst eines gelassenen, niemals süßlichen Sich-Aussingens stellt.

Die drei Violinsonaten von Franck, Grieg und Brahms sind gewiss keine Neuentdeckungen des romantischen Repertoires. Insofern gliedert sich die Einspielung von Markus Wolf und Julian Riem ein in die lange Reihe der Interpretationen, die mindestens von den Sonaten Francks und Brahms‘ vorliegen. Der unschätzbare Wert vorliegender Aufnahme liegt aber darin, dass die Wiedergabe des Duos hinter tradierte Ausdrucksvorstellungen, mit denen die Werke belastet sind, kompromisslos zurückgeht. Der Mut des Duos zum schlichten In-den-Raum-Stellen der oft gehörten Musik macht die Einspielung zu einer wirklichen Bereicherung vorhandener Interpretationen.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:





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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Violinsonaten: Franck, Grieg, Brahms

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Spielzeit:
Aufnahmejahr:
Farao Classics
1
08.09.2014
71:30
2014
EAN:
BestellNr.:

4025438080857
B 108085


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"Violinsonaten, a. 1886
Franck, Grieg, Brahms

Markus Wolf, Violine | Julian Riem, Klavier



César Franck (1822-1890)
Sonate für Klavier und Violine A-Dur

Edvard Grieg (1843-1907)
Sonate für Klavier und Violine c-Moll, op. 45

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier und Violine d-Moll, op. 108



Drei Meisterwerke aus der Zeit um 1886

Im Sommer 1886 begann Johannes Brahms mit der Komposition seiner dritten Violinsonate, 1888 fand die Uraufführung statt, mit Brahms selbst am Klavier und Jenö Hubay an der Geige. Gewidmet hat Brahms die magyarisch-melancholisch gefärbte Sonate seinem Freund Hans von Bülow, und in der Tat spielt das Klavier in fast der gesamten Sonate eine tragende Rolle.
Folkloristisch-norwegischer Nationalkolorit klingt bei Edvard Griegs dritter Violinsonate durch. 1885 begonnen, zwei Jahre später erhielt sie ihre endgültige Form und wurde 1887 in Leipzig vom russischen Geigenvirtuosen Adolph Brodsky und Grieg am Klavier aus der Taufe gehoben. Gewidmet Franz von Lenbach, als Gegengabe für zwei Porträts von Nina und Edvard Grieg.
Im Jahr 1886 entstand César Francks einzige Violinsonate. Ein virtuoses Werk voller Leidenschaft, Raffinesse und harmonisch-melodischer Einfälle. Gewidmet einem der berühmtesten Geiger seiner Epoche, Eugène Ysaÿe, und diesem zur Hochzeit im September 1886 überreicht.

Drei faszinierende hochromantische Schmuckstücke, die aus der Violinliteratur nicht mehr wegzudenken sind. Bei dieser Einspielung wurde besonders darauf Wert gelegt, dem Klang und der Emotionalität der Entstehungszeit nahe zu kommen. So wurden keine modernen Instrumente verwendet, sondern ein historischer Bechstein-Flügel aus dem Jahr 1862 sowie die Vollrath-Stradivarius von 1722, gespielt mit einem Violinbogen von Jean Pierre Marie Persoit von ca. 1820.

Die Eigenheiten der historischen Klaviermechanik, die andere Mensur der gerade aufgezogenen Saiten, der gegenüber modernen Instrumenten fehlende Stahlrahmen – das alles stellt vor allem den Pianisten vor große Herausforderungen, ergibt aber einen vollkommen anderen Klang und überraschende neue Einblicke in die Kompositionen.
Der hochromantische geigerische Ansatz von Markus Wolf vervollständigt die Eigenständigkeit und Neuartigkeit dieser Einspielung.



Markus Wolf, Erster Konzertmeister des Bayerischen Staatsorchesters
1962 in Wien geboren, 1987 Erster Konzertmeister der Wiener Symphoniker, seit 1989 Erster Konzertmeister an der Bayerischen Staatsoper München. 1981 gründete er das „Beethoven Trio Wien“, mit dem er 11 CDs einspielte. 1997–2002 war Markus Wolf Gastkonzertmeister beim London Symphony Orchestra. Seit 2005 leitet er eine Violinklasse an der Musikhochschule München. In Würdigung seiner Verdienste um die Bayerische Staatsoper wurde ihm 2000 der Titel „Bayerischer Kammervirtuose“ verliehen.

Julian Riem, Klavier
1973 in München geboren, studierte in München, Paris und zuletzt in Basel, bei Rudolf Buchbinder. Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im „Velit Quartett“ und im „Münchner Horntrio“, dem ein „Echo Klassik“ für die beste Kammermusikeinspielung 2012 verliehen wurde. Seit 1999 ist er Lehrbeauftragter der Musikhochschulen München und Augsburg.



FARAO classics, September 2014
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Farao Classics

Ein Idee wird zum Erfolg

FARAO classics wurde vor über einem Jahrzehnt mit der Vision gegründet, den künstlerischen Prozess einer Musikproduktion von der Planung über die Aufnahme, den Schnitt und die Mischung bis zur Veröffentlichung maßgeblich in die Hände von Musikern zu legen. Mit dem Ziel eine einzigartige Aufnahme mit künstlerischer Persönlichkeit zu schaffen, finden bei uns kurzlebige kommerzielle Erfolgsaussichten und marketingtechnisches Kalkül keine Berücksichtigung. Vielmehr stellt sich vor jeder neuen Produktion die Kernfrage: Gibt es einen zwingenden künstlerischen Grund, warum die Aufnahme erscheinen soll? Auch in den Bereichen Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit zeigen sich die Vorteile einer unabhängigen Plattenfirma - kurze Wege, persönliches Engagement und Liebe zum Produkt.

In München zu Hause, international anerkannt

Erstklassige Künstler, spannende Projekte und Interpretationen, hervorragende Klangqualität und eine aufwändige Produktausstattung sorgen bei Presse und Publikum immer wieder für Furore. So konnten sich unsere Veröffentlichungen auch weltweit im Tonträgerhandel etablieren und sind in allen wichtigen Märkten erhältlich.

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Die Blu-ray Disc unterstützt die Tonformate der nächsten Generation: Dolby TrueHD, DTS-HD und originäres LPCM. FARAO classics produziert in Stereo (LPCM 96 kHz/24bit) und im Surround Format 5.0 (DTS-HD).

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erheblich höheren Kapazität der Blu-ray Disc: neben vielen Stunden Spielzeit im hochauflösenden Stereo- bzw. 5.0 Surround Format können auch Filme mit Interviews und Portraits der Künstler in HD-Qualität als Bonusmaterial enthalten sein.

Wie der Name Pure Audio Blu-ray Disc aber schon sagt, das eigentliche Programm enthält kein Bildmaterial des Konzerts oder der Studioaufnahme. Die Pure Audio Blu-ray Disc kann genau wie eine CD abgespielt werden, ohne das TV-Gerät einschalten zu müssen. Die Tonspuren, wahlweise Stereo LPCM oder 5.0 DTS-HD, werden über die Farbtasten der Fernbedienung des Blu-ray Players ausgewählt. Die einzelnen Titel lassen sich auch mit den Zifferntasten direkt ansteuern. Die visuellen Optionen (Bildschirm-Menü) können, müssen aber nicht benutzt werden. Um die Aufnahmen auch im Auto, auf herkömmlichen CD-Playern oder anderen Geräten abspielen zu können, liefern wir die Pure Audio Blu-ray Disc zusammen mit einer zusätzlichen CD aus - ohne Aufpreis!

Eine SACD-Hybrid kann sowohl auf CD-Playern (in CD-Qualität), als auch auf SACD-Playern (hochauflösend in Stereo oder Mehrkanal) abgespielt werden. Durch diese Kompatibilität macht der Kauf einer SACD auch dann Sinn, wenn die entsprechende Anlage erst in der Zukunft angeschafft werden soll.

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Wir hoffen, Ihnen mit unseren Produktionen musikalische Freude zu bereiten!


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