> > > Der Kaufmann von Venedig: André Tschaikowski
Donnerstag, 19. September 2019

Der Kaufmann von Venedig - André Tschaikowski

Der depressive Kaufmann von Bregenz


Label/Verlag: EuroArts
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Die einzige Oper des polnischen Komponisten André Tschaikowsky 'Der Kaufmann von Venedig' wurde zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt. Die Bregenzer Festspiele nahmen 2013 die Uraufführung vor. Diese ist nun auf DVD erhältlich.

Die Handlung beginnt mit Antonio, einem reichen Kaufmann in Venedig. Antonio scheint es gar nicht gut zu gehen, das lässt sich aus dem schließen, was er seinem Psychotherapeuten berichtet. Alles, was danach geschieht, könnte ein Traum, seine Vorstellung oder seine tiefsten unterbewussten Fantasien sein. Seine Anfangssätze werden als Beschreibung einer Depression gedeutet, die den Rahmen der Inszenierung bildet. Der Countertenor Christopher Ainslie (Antonio) ist nicht nur textlich sehr gut zu verstehen, sondern stellt den aufgeregten, unsicheren und unglücklichen Kaufmann auch szenisch eindrucksvoll dar.

Die Geschichte dreht sich um den verliebten Bassaino, der sich bei Antonio Geld leihen will; dieser wiederum muss den jüdischen Geldverleiher Shylock um Geld bitten und verspricht diesem als Versicherung für die Leihgabe ein Pfund seines eigenen Fleischs. Als Antonio nicht zurückzahlen kann, besteht Shylock darauf, ihm ein Pfund aus dem Körper schneiden zu dürfen, da sich Antonio und die gesamte Christenheit schon immer schlecht ihm gegenüber verhalten haben. Durch einen juristischen Trick gelingt es jedoch, dass am Ende wiederum Shylock bestraft wird. Die Oper nach Shakespeares Vorlage, von John O‘Brien textlich für die Oper bearbeitet, komponierte André Tschaikowsky von 1968 bis 1982. Er war selbst jüdischer Herkunft, und auch wenn er sich selbst nicht mit dem Glauben identifizierte, konnte er nur mit viel Glück im von den Nazis besetzten Warschau überleben. Nach dem Krieg zog er nach Großbritannien, wo er vor allem als Pianist Bekanntheit erlangte. Seine Kompositionen erlangten keine große Aufmerksamkeit. Kurz bevor er seine einzige Oper beenden konnte, starb André Tschaikowsky. 24 Takte blieben unvollständig, konnten aber von Freunden nachträglich eingefügt werden.

Der erste Akt spielt in einer Bank (Bühne und Kostüme: Ashley Martin-Davis). Zwei bewegliche Schließfachwände und drei Tresore bilden immer wieder den Hintergrund neu. Im Gegensatz dazu steht der Garten von Belmont im zweiten Akt, mit einem grünen Labyrinth und der passend zur Handlung leicht kitschige Garten des dritten Aktes. Geschickt werden die Kulissen in die Handlung einbezogen, Türen öffnen sich, Wände werden zu Häusern, Tresore zu Wasserbecken. Alles auf der Bühne gehört zur Handlung, es gibt kaum ein rein dekoratives Element. Die Kostüme sind insgesamt im schicken Stil der 1910er Jahre in England gehalten. Nur zwei Figuren stechen deutlich heraus: Der Prinz von Aragon (als General) und der Prinz von Marokko (klischeeüberhäuft afrikanisch). Dabei werden die Stereotypen ein wenig überstrapaziert und zu sehr auf Slapstick gesetzt. Was andererseits in den optischen Zeitgeist der 1910er Jahre passt.

Das Ensemble ist durchgehend hochkarätig und überzeugend: Adrian Eröd (Shylock), der jüdische Geldverleiher, hat seinen großen Auftritt im dritten Akt, in dem er sich vor dem Dogen dafür rechtfertigt, auf dem Vollzug der Schuldenbegleichung zu bestehen. Eröd singt sich geradezu in Rage, agiert vokal und szenisch kraftvoll. Charles Workman (Bassanio) meistert auch die teilweise sehr hohen Passagen bleibt jedoch spielerisch leicht hinter seinen Kolleginnen und Kollegen zurück. Syhlocks Tocher Jessica, gesungen von Kathryn Lewek, liebt Lorenzo (Freund von Bassaino). Lewek schafft rasche Wechsel zwischen ihrem Liebesduett zu der ärgerlichen, bockigen Tochter, die mit ihrem Geliebten und dem Reichtümern des Vaters schließlich davonläuft. Wenn sie spielt und singt, dann ist Action auf der Bühne – tolle Bühnenpräsenz. Bassanios Geliebte Portia taucht erst im zweiten Akt auf. Magdalena Anna Hofmann gibt überzeugend eine pikierte alte Jungfer. Kaum geheiratet übernimmt diese die Führung der Beziehung und fesselt Bassanio. Hofmann wird in weiten Lagen gefordert, doch ihr Ton klingt durchgängig kräftig, bis weit in die Höhe. Auch sie hat ihren großen Auftritt vor dem Dogen, verkleidet als Doktor der Juristik. Sie dreht in der Verhandlung den Spieß um. Bis in die kleinen Rollen ist die Inszenierung geschickt besetzt. So spielt auch Portias Bedienstete Nerissa (Verena Gunz) sehr glaubwürdig; sogar die Blicke zum Dirigentenpult sind in die Handlung einbezogen. Richard Angas (der Doge von Venedig), ein wahrlich ehrwürdiger, alter Mann, ist zwar stimmlich nicht mehr auf der Höhe, was ihn aber nur noch mehr für diese Rolle qualifiziert.

Erik Nielsen am Dirigentenpult der Wiener Symphoniker versteht es, die Sänger zu unterstützen und zu begleiten. Zwischen den Gesangsparts lässt er das Orchester immer wieder herausstechen, jedoch nur, wenn es die Verständlichkeit der Sänger nicht stört. Die filigrane Partitur, die keine Entspannung zulässt und geschickte Klangfarbenwechsel beinhaltet, spielen die Musiker mit Kraft und viel Energie. Die Musik übernimmt dabei eine Spiegel- und Vorahnungsfunktion der Geschehnisse, innerlich wie äußerlich. Dafür ist sie jedoch relativ gleichbleibend unruhig. Der Abwechslungsreichtum, die ständigen Veränderungen werden irgendwann zur Gewohnheit, so dass es sich schon wieder alles ähnelt. Die Stringenz der Musik ist nur im Kleinen nachvollziehbar und macht es schwierig einen großen Bogen über zweieinhalb Stunden zu spannen. Andererseits stellt Tschaikowsky sehr plastische Atmosphären und Gefühle der Personen dar. Die Musik hat viel über die Handlung zu sagen. Der einzige wirklich herausstechende Höhepunkt ist die Szene im dritten Akt, als Antonio an Bassanio schreibt, dass er seine Schulden nicht begleichen kann und seinem Versprechen und damit Shylock zum Opfer fallen wird. Sehr leise Töne sind ebenso selten in dem Stück. Die Musik ist über lange Strecken gleichbleibend. Auf lange Arien oder Gefühlsbekundungen wird größtenteils verzichtet. Die Handlung geschieht in dichter Abfolge der Ereignisse.

Der Chor taucht im ersten Akt kurz einmal in Nazi- und Ku-Klux-Klan-Kostümen als Fackelträger auf und ist in den wenigen Chorstellen immer zu leise. Die Thematik des Antisemitismus ist mehr als offenkundig in dieser Oper, die Interpretation jedoch schwierig. Tschaikowskys Eltern waren Juden, er selbst hat das Warschauer Ghetto und den Krieg mit viel Glück überlebt. Hat er die Rache des Juden Shylock an den Christen, die ihn bisher unterdrückten, gutgeheißen oder nicht? Wollte Tchaikowsky ihn als gefährlich, als ‚typisch jüdisch‘ oder als Opfer darstellen? Shylock verteidigt sich noch vor Gericht, dass er auch nur ein Mensch ist – aber immer als der Andere behandelt wird, der nicht dazu gehört und deshalb ausgenutzt wird. Mit dem Schuldverhältnis bietet sich ihm einmal die Chance, den Spieß umzudrehen.

Keith Warner hat das bisher unbekannte Stück aufregend in Szene gesetzt. Die Darstellung ist weitestgehend realistisch gelungen. Die Personen sprechen (nicht hörbar) in ihren Pausen miteinander, wie im Sprechtheater. Insgesamt ergibt sich durch Bühne, Kostüm und der Handlung ein sehr homogenes Bild. Einzig die überzogenen Slapstick-Einlagen sind eben Geschmackssache, wirken aber der sonst sehr ernsten Handlung entgegen. Im Gegenzug zu Shakespeares Vorlage ist die Oper doch ein ziemlich ernster Stoff. Besonders beim Lachsextett gegen Ende des Stückes fragt man sich jedoch, ob das absichtliche Komik ist. Trotz all der Tragik und den weitreichenden Problematiken der Oper, wird am Ende innerhalb weniger Sekunden alles, was stört, ohne Begründung weggefegt und fast alle sind glücklich in ihren Paarungen. Ende gut, alles gut. Außer der Kaufmann Antonio. Der sitzt wieder allein auf seiner Couch bei einem sehr nach Sigmund Freud aussehenden Therapeuten.

Kleine Mankos ergeben sich bei der Beleuchtung. Hin und wieder stehen Personen im Dunkeln, während sie singen oder sogar während sie sich verbeugen. Die Untertitel auf der DVD lassen ebenfalls kleine Fehler oder Ungenauigkeiten erkennen. Das Booklet wiederum enthält interessante Texte zum Inhalt, über André Tschaikowsky selbst, die Oper und die Uraufführung bei den Musikfestspielen Bregenz, und das auf Deutsch und Englisch. Dabei hat es sich Intendant David Pountney jedoch einfach gemacht und die meisten Texte, bis auf seinen eigenen, aus einer Biografie über André Tschaikowsky übernommen.

Cardiff, Welsh National Opera: David Pountney erzählt, wie er André Tschaikowsky noch selbst persönlich in der English National Opera gehört hat, als er dort seine Oper vorstellte. ‚Damals konnten wir es nicht mehr im Spielplan unterbringen.‘ In der einstündigen Dokumentation ‚Journey to Bregenz – The Planning of an Opera‘, die als Extra-DVD beiliegt, wird der lange Weg einer Uraufführung beschrieben: von den ersten Meetings, dem Suchen nach einem geeigneten Regieteam und dem gesamten Realisierungsprozess bis zur Premiere. In den ersten Minuten ist alles noch ganz offen und viele Fragen stehen im Raum. Mit Keith Warner als Regisseur ergibt sich langsam ein klareres Bild der Inszenierung. Es wird gezeigt, wie sich die Idee, die Oper mit einer Sitzung beim Psychotherapeuten zu beginnen, manifestiert. Aus ersten Realisierungsideen werden konkrete Vorstellungen, woraus sich auch theaterpraktische Probleme ergeben: Wie schnell können wir das Bühnenbild haben? Kann die Sängerin da hinunter springen – skeptische Blicke. Muss Sie dabei singen?

Eine immer wieder auftauchende Frage ist der Umgang mit dem Antisemitismus im Stück. Eröd (Shylock) meint dazu, dass das Stück als solches nicht antisemitisch gemeint sei. Er kann verstehen warum Shylock so reagiert, schließlich hat dieser nie etwas anderes erfahren. Regisseur Warner sieht das Hauptthema in der Entstehung von Vorurteilen. Es finden sich in der Dokumentation und ebenso in der Inszenierung keine Antworten auf die Frage, wie mit dem offensichtlichen Antisemitismus in der Handlung umgegangen werden soll. So nachvollziehbar Shylocks Handlung für manche sein mag – ist es nicht ebenso möglich, aus den Fehlern anderer zu lernen? Könnte Shylock nicht ebenso diesen Zirkel des Hasses durchbrechen, so wie alle anderen auch? In der Inszenierung werden Vorurteile einfach dargestellt und wiederholt. In den Interviews und Proben ist die Nervosität bei den Ausführenden, wenn es um Antisemitismus oder auch nur um etwas Jüdisches geht, spürbar. Tschaikowsky war in Großbritannien Ausländer. Darüber hinaus wurden seine Homosexualität und die jüdische Religion zu seiner Zeit nicht akzeptiert. All dies bringt das Regieteam in die Oper ein. Sie kommen allerdings nicht zu einer Aussage und bleiben auf der Ebene der Darstellung.

Bei der Vorstellung der Kostüme wird noch betont, dass keine jüdischen Klischees im Kostüm von Shylock bedient werden sollen. Schon der nächste Satz beschreibt die extrem klischeehaft dargestellten jüdischen Kinder mit langen Nasen und die Ku-Klux-Klan-Kostüme des Chores. Zwischendurch gab es sogar die Überlegung, Shylock zum Schluss auf der Bühne zu kreuzigen. Mehr Klischee lässt sich kaum umsetzen. Die Szenen sind exemplarisch dafür, wie unbewusst das Regieteam am Ende mit der Thematik des Antisemitismus und dem Anderssein allgemein umgeht. Es wird dargestellt, kaum kommentiert und sogar maßlos überzogen – die Nazi- und Ku-Klux-Klan-Kostüme fallen auffallend aus dem sonst so stringenten Inszenierungskonzept heraus. Ebenso der stereotypenüberladene Prinz von Marokko: dunkelhäutig, buntes luftiges Kostüm, wie von einem sogenannten Naturvolk aus Afrika eben. Wie die Figuren in der Oper, die den Lärm des Getrommels beklagen, wiederholt das Regieteam die Klischees und stellt den Prinzen als primitiven, aber durch seine Exotik unterhaltsamen Clown dar. Die Inszenierung ist weit davon entfernt, mutige oder auch nur zeitgemäße Statements zu platzieren. Die offenkundigen Ressentiments der handelnden Figuren werden in der Darstellung sogar noch verstärkt. Als es in der Dokumentation um das Thema Homosexualität und die schweren Depression von Tschaikowsky geht, fällt der Satz: ‚Das wird wunderbar melancholisch‘. Wunderbar, wie diese Themen, die nach Statements rufen, scheinbar nur als Kitsch- und Klischeedeckmantel herhalten.

In einer Stunde Dokumentation durchläuft man als Zuschauer Kostümanproben, Bühnenproben, Interviews mit Sängern, die Suche nach dem richtigen Baum für den Epilog, ein Statement von Dirigent Nielsen über Tschaikowsky und immer wieder Bekundungen, wie toll die Oper doch sei. Der Regisseur der Dokumentation, Mark Charles, versucht die vielen Menschen, die an solch einer Produktion beteiligt sind, sichtbar zu machen. Inhaltich gelingt ihm das sehr gut. Technisch gibt es wiederum Mängel: Bild und Ton lassen an manchen Stellen Wünsche offen – man sieht nur den Hintergrund, die Personen im Vordergrund sind dunkel, die Tonqualität verändert sich mitten im Satz, es sind Geräusche vom Bewegen der Handkamera zu hören. Ebenso lassen die Untertitel wiederum teilweise Fehler erkennen. Für einen kurzen Einblick in die Arbeit um so ein besonderes Stück ist die Dokumentation aber eine schöne Ergänzung. Von der Inszenierung wäre es eventuell geschickter gewesen, wirklich ganz auf Klischees zu verzichten, wenn diese Thematik nicht zu zeitgemäßen Aussagen führt.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:
Features:
Regie:






David Buschmann Kritik von David Buschmann,


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Der Kaufmann von Venedig: André Tschaikowski

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
EuroArts
2
18.08.2014
Medium:
EAN:

DVD
880242727084


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EuroArts

EuroArts Music International ist im Bereich audio-visueller Klassikproduktionen eine der weltweit führenden Produktions- und Distributionsfirmen. Das 1979 gegründete Unternehmen produziert jährlich 10-15 hochwertige Klassik-Programme – darunter Konzertaufzeichnungen in aller Welt sowie aufwändige Dokumentationen.

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Die alljährlichen Aufzeichnungen des EUROPAKONZERTs, des Waldbühnen- und Silvester-Konzerts der Berliner Philharmoniker sind erfolgreiche und weltweit etablierte Musikprojekte von EuroArts Music. Im August 2005 produzierte und übertrug EuroArts Music live das weltweit beachtete Ramallah-Konzert des West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim. Im Januar 2006 produzierte EuroArts Music die erste Klassik-Live-Übertragung von Peking nach Europa (u.a. mit Lang Lang). Die weltweit einmaligen Musik-TV-Formate 24hoursBach und 24hoursMozart wurden zu zwei international erfolgreichen Musikevents dieses Unternehmens.

In 2012 wurde ein kompletter Prokofiev-Zyklus mit sämtlichen Sinfonien und Klavierkonzerten aufgezeichnet.

Seit vielen Jahren verbindet EuroArts Music eine enge Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlern wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Valery Gergiev, Claudio Abbado, Martha Argerich, Yuja Wang und András Schiff sowie renommierten Regisseuren Bruno Monsaingeon, Frank Scheffer und Peter Rosen. Das Ergebnis sind Gesamtaufnahmen wie „The Beethoven Symphonies“ (Abbado/Berliner Philharmoniker) und preisgekrönte Dokumentationen wie Claudio Abbado – Hearing the Silence“ oder „Multiple Identities – Encounters with Daniel Barenboim“. 2006 wurde die EuroArts Music Produktion „Knowledge is the Beginning“ mit dem International Emmy Award (Arts Programming) ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm wurde 2007 mit weiteren Preisen geehrt, darunter der FIPA D'OR Grand Prize 2007 (Kategorie „Performing Arts”) sowie als „Best Arts Documentary„ bei dem renommierten 2007 Banff World Television Festival.

Innovation und Qualität bildeten von Anfang an die Grundpfeiler der Firma. Zahlreiche internationale Auszeichnungen bestätigen dies, darunter:

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Grammy Award für „Kurt Weill’s: Rise and Fall of the City of Mahagonny”

Emmy Award und ECHO Klassik für „Knowledge is the Beginning”

2 weitere ECHOs für „A Surprise in Texas” (ECHO Klassik) und

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Peabody Award für „Blue Note – A Story of Modern Jazz”

National Education Award (USA) für „Sir Peter Ustinov: Celebrating Haydn”

 

Sowie folgende Nominierungen:

 

Emmy Award für „Robbie Robertson”

Rocky und Grammy Award für „Blue Note – A Story of Modern Jazz”

 

Der Katalog von EuroArts Music umfasst rund 1.800 Musikprogramme, darunter gehören neben EuroArts Eigenproduktionen auch Programme von zahlreichen unabhängigen Produktionsfirmen.
Das in Berlin ansässige Unternehmen vertreibt seine Programme weltweit selbst. EuroArts Music gehört auch im Vertrieb von audio-visuellen Musikproduktionen (TV und DVD/Blu-ray) zu den weltweit führenden Distributoren.

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