> > > Lehmkuhl, Josef: Wagner Stolpersteine: Richard Wagner für Unkundige
Freitag, 22. November 2019

Lehmkuhl, Josef - Wagner Stolpersteine: Richard Wagner für Unkundige

Richard W., der Tausendsassa


Label/Verlag: Königshausen & Neumann
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Mit viel Humor zeigt uns Josef Lehmkuhl die 'Stolpersteine' in den Äußerungen Richard Wagners auf und liefert nebenher eine erstaunlich umfangreiche Biographie.

Der Autor Josef Lehmkuhl bietet mit seiner Zusammenstellung von Zitaten Richard Wagners einen erfrischenden Zugang zu dem Komponisten. Die ‚WagnerStolpersteine‘ sind jedoch nicht zum Stolpern gedacht: Sie ermöglichen auch dem unkundigen Leser einen unbeschwerten Zugang zu dem kom...


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Bisherige Kommentare zu diesem Artikel

  1. Unbeschwerter Zugang?
    Vielen Dank für diese Besprechung. Ich muss gestehen, dass ich Lehmkuhls Buch nicht gelesen habe und auch sonst keine Texte von ihm kenne. Als jemand, der ein großer Wagner-Fan ist und zumindest - das nur als Beispiel - die nicht ganz tausend Seiten umfassende, detailierte Biographie von Gregor-Delin gelesen hat, erscheint mir das Wagner-Bild, das Lehmkuhl dieser Rezension zufolge entwirft, doch einseitig, verharmlosend und allzu anekdotisch. Das ist aber wie gesagt nur der Eindruck, den die Besprechung auf mich macht. Nietzsches Verhältnis zu Wagner war bekanntlich durchaus nicht nur ein rein würdigendes. Eine Biographie sollte zumindest ansatzweise auf Wagners Antisemitismus ("Das Judentum in der Musik") eingehen, der ja ein sehr facettenreicher, widersprüchlicher Antisemitismus war und für die Merk- und Fragwürdigkeit von Wagners Persönlichkeit stehen darf. Geht Lehmkuhl darauf ein? Wagner war nicht nur oft einfach nur 'schlecht gelaunt', er hat viele Menschen rücksichtslos für seine Zwecke instrumentalisiert, geradezu 'missbraucht'. In Wagners schillernder Biographie gibt es jede Menge krasser Stolpersteine und Anekdoten, die sein Leben aber gerade darum interessant machen, den Menschen Wagner aber in kein günstiges Licht rücken. Schon alleine um Wagner gerecht zu werden, sollte eine Biographie diese Untiefen berücksichtige. Dies zumal es sich ja um eine Einführung für "Unkundige" handelt. Leider wird aus der Besprechung nicht deutlich, ob dies hier geschieht. Bitte auch zu beachten, dass dies ein Wagnerianer schreibt.

    Berglinger, 03.10.2012, 12:54 Uhr
    Registriert seit: 04.12.2006



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