> > > Riedel, Monica: Lauter bunte Kinder. Das Kinderliederbuch
Freitag, 19. Juli 2019

Riedel, Monica - Lauter bunte Kinder. Das Kinderliederbuch

Einladung zum Zuhören und selber Singen


Label/Verlag: Ries & Erler
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Mit 'Lauter bunte Kinder' präsentiert Monica Riedel eine kreative Kombination aus Liederbuch und CD.

‚Lauter bunte Kinder’ heißt der Titel eines Kinderliederbuchs von Monica Riedel, das im Berliner Musikverlag Ries & Erler neu erschienen ist. Insgesamt 13 Nummern enthält das Buch auf ca. 70 Seiten. Um mit dem Layout und gleich ganz vorn beim Inhaltsverzeichnis zu beginnen: Dort sind die verschiedenen Lieder zwar unter Angabe von Seitenzahlen aufgeführt; letztere sind im Folgenden allerdings offensichtlich schlicht vergessen worden, was ein gezieltes Auffinden leider erschwert.

Präsentiert werden die einzelnen Stücke jeweils in zweierlei Form: zunächst mit Notensystem (meist für eine Melodiestimme) nebst zugehöriger Harmonieangaben; danach sind alle Strophen nochmals separat als reine Textblöcke abgedruckt, die vorgesehenen Akkordfolgen sind auch hier über den Zeilen vermerkt. Für große oder kleine Gitarrenspieler ist am Ende eine Grifftabelle enthalten.

Zu jedem Lied gibt es noch ein kleines Bild mit inhaltlichem Bezug, die Illustrationen im Wasserfarben-Design stammen von Lisa Neubauer. Apropos Inhalt: Der ist genauso bunt gemischt, wie es der Buchtitel suggeriert. Die Lieder 'Ich will noch nicht ins Bett’ oder 'Langweilig’ (in dem Weihnachtsmann und Osterhase es leid sind, immer das Gleiche zu machen und am Ende einfach ihre Rollen tauschen), sprechen Themen an, die mit Sicherheit jedem Kind bekannt vorkommen. In ‘Fünfmal frische Rohkost’ und ‘Räuber’ werden – freilich nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf spielerisch-unterhaltsame Art – auch erzieherische und moralische Werte vermittelt. Zum aktiven Mitmachen lädt z.B. ‘Tanzen’ ein, hier und da sind auch mal ein paar englische Wörter eingestreut, und sogar Tiere kommen in ‘Algenbrei’ und ‘Little Spidergirl’ vor. Speziell mit dem Titelsong ‘Lauter bunte Kinder’ gibt es allerdings auch eher sinnfreie und nichtssagende Stücke.

Dazu liegt dem Buch noch eine CD bei, auf der die Autorin ihre eigenen Songs vorträgt. Begleitet von Gitarre, Bass, Schlagzeug oder auch mal Mundharmonika bewegt sich das Ganze stilistisch irgendwo zwischen Pop und Ansätzen von Jazz – eine Mixtur, die sich vom rhythmischen und melodischen Tonfall her mit der Zeit allerdings etwas abnutzt und insgesamt eher eintönig klingt. Schließlich sind noch ein (leider nur sehr kurzes) a cappella-Chorstück und mit ‘Lullaby for Marc-Anthony’, das Riedel ihrem eigenen Sohn gewidmet hat, noch ein reines Instrumentalstück für Klavier zu hören.

Nicht verschweigen sollte man zum Abschluss, dass einige der Texte stellenweise etwas zum Makaberen neigen, weshalb sie sich zumindest für Kleinere nicht wirklich eignen.


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Detail-Informationen zum vorliegenden Titel:



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    Riedel, Monica: Lauter bunte Kinder. Das Kinderliederbuch

Label:
Anzahl Medien:
Ries & Erler
1



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Ries & Erler

Am 1.Juli 1881 gründete der Violinvirtuose, Komponist und Königl. Sächs. Hofmusikalienhändler Franz RIES mit dem Verleger Hermann ERLER in Berlin den Musikverlag RIES & ERLER. Franz Ries, der als Sohn des Berliner Konzertmeisters Hubert Ries und als Neffe des Beethovenschülers und -freundes Ferdinand Ries aus einer Musikerfamilie kam, steuerte als Komponist auch eigene Werke wie "Perpetuum mobile" und später "La Capricciosa" bei, die heute noch beliebte Vortragsstücke für Violine sind. Durch Ankauf der Verlage M.Schloß, Köln, Voigt, Kassel, E.F. Hientzsch, Breslau und im weiteren Verlauf die Übernahme von R.Sulzer und Jatho, Berlin wurde das Verlagsprogramm wesentlich erweitert.

Nach dem Tode Hermann Erlers führte Franz Ries den Verlag allein weiter.

Der Schwerpunkt der gegenwärtigen Verlagsproduktion ist die Herausgabe zeitgenössischer Ernster Musik.

Von Fleschs Skalensystem für Violine (1987 von Max Rostal neu herausgegeben und erweitert) wurden die Ausgaben für die gesamte Streicherfamilie (Va - Vc - Kb) veröffentlicht. Besonders erfolgreich sind auch die kürzlich editierten Unterrichtswerke für Violine von Zakhar Bron und Ramin Entezami sowie Lieteratur für Kinder und Jugendkonzerte für Sinfonieorchester.

Seit 1997 liegt ein weiterer Schwerpunkt des Verlagsprogramms in der Herausgabe und Auswertung von Stummfilm-Musiken (original und neukomponiert), wie u.a. der Original-Filmmusik zum Fritz Lang-Stummfilm Metropolis (UNESCO Weltkulturerbe) von Gottfried Huppertz.

Seit 2002 ist bei Ries & Erler die von Bert Hagels herausgegebene Edition "Sinfonik des 19.Jahrhunderts" sehr erfolgreich. (Die CDs - produziert auf Grundlage dieser Edition - erscheinen überwiegend beim renommierten Label CPO)

Der Verlag Ries & Erler wird auch in Zukunft ein möglichst breitgefächertes Verlagsprogramm anbieten und damit traditionsbewußt sein, aber auch Aufgeschlossenheit dem Neuen gegenüber dokumentieren.


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