> > > The golden age of light music. The show goes on: Werke von Slaney, Brown u.a
Donnerstag, 28. Oktober 2021

The golden age of light music. The show goes on - Werke von Slaney, Brown u.a

Archiv-Lichter


Label/Verlag: Guild
Detailinformationen zum besprochenen Titel


Die Show muss weitergehen - auch David Ades' preiswürdige 'Light Music'-Serie.

Für das Theater ist stets viel komponiert worden - insbesondere im Bereich der 'Leichten Musik'. Wer jedoch bei David Ades' neuestem Wurf 'The Show goes on' erwartet, all die bekannten Broadway-Melodien und Musicalhits kredenzt zu bekommen, der irrt. Das Besondere an diesem wiederum mit klanglich wunderbar altmodischen Aufnahmen ausstaffierten Silberling ist, dass er zum größten Teil mit Musik bestückt ist, die speziell für die Musikbibliotheken der großen Londoner Verleger geschrieben wurde, 'Stimmungsmusik', wenn man so will. In den 40er und 50er Jahren gab es seitens der Unterhaltungsindustrie eine rege Nachfrage nach erschwinglicher Musik in aufgezeichneter Form, die ohne lästige Copyright-Restriktionen zu haben waren. Einer dieser 'Mood Music'-Komponisten war Cedric King Palmer, der mehr als 600 Stücke in einem Zeitraum von 30 Jahren für mehrere Londoner Verleger produzierte. Sein 'The Film Opens' wurde eines seiner bekanntesten Stücke und diente als Thema für die Fernsehserie '11th Hour Theater'. Auch Eric Rogers, der den wenigstens namentlich bekannt sein dürfte, dessen Musik aber einige gehört haben, wenn sie vor etlichen Jahren die unsäglichen 'Ist ja irre…'-Filme aus den 50er und 60er Jahren im ZDF gesehen haben, komponierte für das kommerzielle Fernsehen ab September 1955, als sein 'Sunday Night At The London Palladium' zu einem großen Erfolg wurde.

Alan Bunting hat die 29 Aufnahmen, die auf dieser Kompilation enthalten sind, einmal mehr klangtechnisch bestens betreut, restauriert und remastered. Womöglich ließen sich die herrlichen Einspielungen von Frank Chacksfield, Eric Coates, Sidney Torch, Robert Farnon, Angela Morley, Peter Yorke u.a. klangtechnisch noch um einiges mehr 'verjüngen', doch zählt es zu Buntings Großtaten, dass er den ganz eigenen 'Sound' der alten Aufnahmen bewahrt und lediglich rauschärmer und plastischer präsentiert.

David Ades' 'Light Music'-Reihe ist weltweit inzwischen zu der umfangreichsten Sammlung von Unterhaltungsmusik geworden. Möge sie noch umfangreicher werden. Es lohnt sich. Nicht zuletzt, weil Ades mit bewundernswerter Akribie Hintergrundinformationen zu den Einspielungen, den Komponisten und Orchesterchefs zusammenträgt und seinen Booklet-Texten dadurch ausgesprochen dokumentarischen Wert verleiht.

Interpretation:
Klangqualität:
Repertoirewert: 
Booklet:




Erik Daumann Kritik von Erik Daumann,


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    The golden age of light music. The show goes on: Werke von Slaney, Brown u.a

Label:
Anzahl Medien:
Veröffentlichung:
Guild
1
11.09.2008
Medium:
EAN:

CD
795754514926


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Guild

Guild entstand in den frühen Achtzigerjahren auf Initiative des berühmten englischen Chorleiters Barry Rose, der den St Paul's Cathedral Choir in London leitete. Der Name hat nichts mit der nahe gelegenen Londoner Guild Hall zu tun, sondern kommt von Barry Roses erstem Chor, dem Guildford Cathedral Choir. Das frühere Logo (ein grosses G) entstand indem Barry Rose kurzerhand eine Teetasse umstülpte und mit einem Bleistift ihrem Rand bis zum Henkel entlang fuhr. Seit 2002 hat die Firma als Guild GmbH ihren Sitz in der Schweiz, in Ramsen bei Stein am Rhein.
Bei den Aufnahmen arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die für grosse internationale Firmen und unabhängige kleinere und grössere Labels tätig sind. Unsere Programmschwerpunkte sind Welt-Erstaufnahmen, vergessene Werke bekannter Meister, noch nicht entdeckte Komponisten und Schweizer Musiker sowie historische Aufnahmen, etwa die Toscanini Legacy und Mitschnitte der Metropolitan Opera New York.
Wir arbeiten intensiv mit der Zentralbibliothek in Zürich und mit der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich zusammen, produzieren CDs mit Chören wie dem Salisbury Cathedral Choir und den Chören der Cambridge und Oxford University - und als Steckenpferd pflegen wir die grossen englischen und amerikanischen Unterhaltungsorchester mit ihren Light-Music-Hits der Dreissiger- bis Fünfzigerjahre.


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