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Montag, 6. Februar 2023

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CD-, DVD-, Schallplatten- und Buch-Kritiken

Besprechungen zum Label/Verlag LSO Live


  • Zur Kritik... Überdimensioniert: Wer beim 'Freischütz' dramatische Stimmen und große Klangerruptionen bevorzugt, ist mit diesem Mitschnitt gut beraten. Alle anderen sollten um des Dirigenten Willen lieber zu seiner älteren Studioeinspielung greifen oder gleich zu Keilberth. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Großartige Komplettierung auf Umwegen: Die künstlerische Qualität von Valery Gergievs Tschaikowsky-Zyklus darf bei den hier vorgelegten Sinfonien Nr. 1 bis 3 noch höher angesetzt werden als bei den letzten drei Sinfonien. Gergiev formt die Musik äußerst spannend und farbig. Weiter...
    (Dr. Tobias Pfleger, )
  • Zur Kritik... Totalausfall in der Titelpartie: In dieser Form ist Richard Strauss' großartiges Musikdrama wirklich kein spannender Opernabend, weder in vokaler noch in dramatischer Hinsicht. Weiter...
    (Benjamin Künzel, )
  • Zur Kritik... Druckvoll und kantig: Colin Davis' Einspielung der Sinfonien Nr. 1 und 6 von Carl Nielsen hat eine deutliche Unwucht. Sie ist in einigen Aspekten überzeichnet und auch das Orchester geht recht raubeinig zu Werke. Weiter...
    (Florian Schreiner, )
  • Zur Kritik... Ernste Alternative: Diese Einspielung von Benjamin Brittens 'War Requiem' ist nicht nur klangtechnisch eine der überzeugendsten, sondern kann auch in musikalisch-interpretatorischer Hinsicht für sich einnehmen. Weiter...
    (Dr. Tobias Pfleger, )
  • Zur Kritik... Düsterer Horizont: Gergievs einseitiger Deutungsansatz trägt nicht allzu weit. Die Breite der Ausdrucksmöglichkeiten dieser Werke von Rachmaninoff und Strawinsky wird dadurch leider eingeschränkt. Weiter...
    (Dr. Tobias Pfleger, )
  • Zur Kritik... Stimmungssatt: Valery Gergievs Einspielung von Prokofjews komplettem Ballett 'Romeo und Julia' lässt kaum Wünsche offen. Der Dirigent spürt den Stimmungen und Metamorphosen der Motive mit feinem Gespür nach. Weiter...
    (Dr. Tobias Pfleger, )
  • Zur Kritik... Unidiomatisch: Das hauseigene Label des London Symphony Orchestra legt eine Debussy-Einspielung vor, die klanglich erstklassig gelungen ist, interpretatorisch jedoch durchwachsen daherkommt. Weiter...
    (Dr. Jürgen Schaarwächter, )
  • Zur Kritik... Davis entdeckt Nielsen: Colin Davis hat sich im hohen Alter erstmals der Sinfonien Carl Nielsens angenommen, der Auftakt der geplanten Gesamteinspielung gelingt mit intensiven, ins 20. Jahrhundert schauenden Interpretationen. Weiter...
    (Frank Fechter, )
  • Zur Kritik... Dunkel, brodelnd: Valery Gergievs Einspielung der Zweiten Sinfonie von Sergej Rachmaninow darf als erfreuliche, wenn auch nicht als unabdingbare Ergänzung der Diskographie dieses Werks gelten. Weiter...
    (Dr. Tobias Pfleger, )
  • Zur Kritik... Durchschnitt auf hohem Niveau: Mit dem LSO hat Bernard Haitink im Juni 2008 Strauss' letzte große Tondichtung eingespielt. Die Aufnahme überzeugt in erster Linie klanglich. Die Interpretation ist für heutige Verhältnisse eher durchschnittlich, bewegt sich aber auf hohem Niveau. Weiter...
    (Peter Büssers, )


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